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    [FEEDBACK] War Evening, 06.05.2022, Krefeld

    Eine Ausgabe ohne Pre-Show-Skits? Wir sind in Bizarro-World.

    Das neue neue Protokoll: Eigenes.

    Fisch-Jokes-Massaker: Ich kannte die Promo ja schon der Show, deswegen fällt es mir bei so etwas immer schwer, ein „gerechtes“ Feedback zu verfassen, weil ich sonst einfach meine ersten Eindrücke niederschreibe und hier ja schon eine Grundidee davon habe, wie ich das finde, wenn ich es nochmal lese. Ich kann zum Beispiel auch unheimlich schlecht selbst Feedback machen, wenn ich schon welches von Anderen gelesen habe, weil ich immer unterschwellig den Eindruck habe, dass ich mich von deren Meinungen beeinflussen lasse, und wenn ich aktiv versuche, das zu vermeiden, fühlt es sich an, als würde ich aus Prinzip konträr dazu interpretieren.
    tl;dr: Gute Promo, die das Match bei Ultra Violence ankündigt. Es ist die letzte Show, in der Fischtari in dieser Form noch existiert, also muss man die Wortspiele jetzt auch raushauen. Ist natürlich irgendwie schon ein tonaler Wechsel innerhalb eines Segments, aber da es eher auf schnippische, von oben herab gedachte Beleidigungen und nicht auf tatsächliche Comedy getrimmt ist, passt das alles.

    Nenn mich Pineapple, The Fruit Dude: Ich mag die Erwähnung des „White Whale“ (ich wusste gar nicht, dass es diese Redensart auch auf Deutsch gibt, aber ich bin auch ein Trottel).
    Flip Trip sind halt so der perfekte Undercard-Act, sie müssen im Prinzip niemals gewinnen, können verschiedenen Stories weiterhelfen und sie verkaufen ohne, dass die „Main Characters“ der Geschichte selbst zu sehen sein müssen und bieten mehr Konstellationen für Matches im Aufbau einer Fehde, ohne dass die MCs Pins fressen müssen. Außerdem finde ich sie legitim sowohl witzig als auch sympathisch, halt die „loveable goofballs“ (ich muss DRINGEND die Anglizismen aus dem Sprachgebrauch tilgen, aber nicht heute), und die Segmente machen ziemlich ausnahmslos Spaß.
    In zwei Wochen also Timolly gegen Flip Trip. Logische Paarung, bringt die Sache voran, und die Interaktionen von Timo mit FT könnten interessant werden. Rundum gelungen.

    Das Ende der Fisch-Jokes: Eigenes.

    Das Thumbnail von dem Nightwish-Song sieht aus wie ich mir Drake beim Podcast aufnehmen vorstelle: Swaggy, dass Diehl uns erhalten bleibt und man den Niander-Abgang aufgreift. Nicht, dass ich von Sascha als Schreiber konkret was Anderes erwartet hätte, aber im FW generell wäre das gut und gerne so eine Sache, die einfach mal ignoriert wurde. Vielleicht sind meine Standards aber auch einfach im Jahr 2012 hängen geblieben und ich muss sie an das aktuelle Produkt anpassen. Ist klar, dass Sascha sich keine Gelegenheit entgehen lassen würde, Stunden damit zu verbringen, ein neues Theme für jemanden zu suchen.
    Dass die Fans Hugo wütend angrunzen, ist so eine Sache, bei der ich verstehe, wenn andere sie dumm finden, aber ich habe gekichert.
    Das Match selbst ist echt gut. Keine neunhundert Moves, sondern eher die Basics, aber in einem Duell zweier relativer Neulinge im Opener macht da ja a) durchaus Sinn und b) ist deutlich besser als… na, ihr kennt die Predigt ja mittlerweile. Jede Aktion spielt in die Story des Matches, das Finish passt – auch wenn ich es nicht erwartete, hätte ich es mir bei Saschas Mentalität zum Thema Niederlagen eigentlich denken können – und bietet sowohl Diehl als auch Meathook einen Weg nach vorne. Bin kein großer Fan dieses „seine Heat nach einer Niederlage wieder bekommen“, wenn es kein zentrales Element irgendeiner Entwicklung wird, aber vielleicht wird es das ja noch. Bis jetzt erstmal Daumen hoch.

    Skogur wird ein GFCW’ler: Irgendwie hat es bei Ask sogar einen kleinen Effekt, wenn er ein Standard-GFCW-Backstage-Segment hat, weil er genau das ja vorher nicht hatte. Lässt sich so interpretieren, dass er mehr und mehr in der GFCW „ankommt“, wenn man so will, und das scheint ja mit dem „Ich weiß nun, was ich zu tun habe“-Motiv des Skits auch irgendwie zu funktionieren, aber vielleicht fanwanke ich da auch zu viel rein.
    Cooles Detail auch, dass er sagt, dass er schon vor seiner Zeit im Wald wütend war. Das lässt es organischer wirken, weil er so nicht „plötzlich“ wütend geworden ist, sondern lediglich ohnehin vorhandene Charakterzüge wieder auftauchen.
    Wie immer eigentlich, er sagt nicht unbedingt inhaltlich viel, aber WIE er es sagt, ist super unterhaltsam und hypt einen gut für die anstehende Auseinandersetzung – sowohl mit Viggo als auch daraufhin mit Timo (schätze ich mal, UV bietet sich für ein besonders WÜTENDES Match ja an).

    Schwallwandler-Zeit: Wie sieht ein „krachender Fistbump“ mit dem Ring aus? Haut er einfach dagegen?
    Was sind Schlappnüsse? Ist das die Eindeutschung von „slapnuts“ oder eine weirde Art „Schnappschüsse“ zu sagen?
    Ich dachte Daniel IST Dschungle-Kid?
    Fragen über Fragen. So zum Beispiel auch, als der Maskierte auftaucht, einen Low Blow auspackt, JBD beschnuppert (das steht da so, meint er den Schlüssel oder ist das ein Fehler?) und den LOW BLOW FROM HELL gegen Daniel zeigt.
    WTF.
    Danach wird Daniel quasi getötet (das kennt er ja schon aus der Steve Steel-Fehde) und die Kommentatoren sagen mir, dass der Maskierte etwas gegen die Familie von Daniel hat. Das erschließt sich mir bisher nicht, und dieses „Ich bin Daniel und mein Gimmick ist ich bin der Sohn von XY und das war’s“ erinnert an negativere Zereo Killer-Eigenschaften.
    Ich bin ja bekennender Fan von Trash, aber hier zündet für mich persönlich wieder der „das ist so absurd und durchgeknallt, ich feiere das“-Faktor noch kann ich das als „normale“ Geschichte irgendwie gut finden.
    ICH BIN EINFACH SO VERWIRRT LEUTE.

    Ein räudiges Segment: Richtig starke Skit-Einleitung von Beermachine, hat mir stilistisch gut gefallen.
    Sid hat hier ein paar solide Ansätze, mir gefällt vor allem die Idee mit der Star-Power. Man könnte selbstverständlich den Punkt anführen, dass Sid und Rob als Champions nicht gut für das öffentliche Ansehen der Promotion sind und deshalb die 5* Dudes die besseren Titelträger in dieser Hinsicht wären.
    Und mit der Ansage, ihre Gegner wären nur die Letzten in einer niemals enden wollenden Reihe von Snobs und Luxus-Fetischisten, mit denen sich Sid und Rob seit 10 Jahren herum schlagen, hat Mr. Scum natürlich auch nicht ganz unrecht.
    Ich würde mir bloß wünschen, dass „Mr. 2012“ Rob Gossler auch wieder ein bisschen mehr zu den Segmenten beiträgt.
    Aber auf jeden Fall das bislang beste Beermachine-Segment in dieser bis dato extrem „paint by numbers“-mäßigen Fehde.

    Wenn jetzt keiner kommt, kommt keiner mehr: Meine aktuelle „guilty pleasure“-Fehde geht weiter. Natürlich turnen die (immer noch namenlosen) Schützlinge von Thor und Tha Bomb EINE SHOW nach der gemeinsamen Stable-Gründung schon gegen sie. FUCKING SWERVE, MATE. HIRE RUSSO!
    Die Uhren, die extra langsam laufen und kein Ziffernblatt haben, klingen auch super. Komplett Banane das alles, aber ich war unterhalten. Mehr davon.

    Konami Merchandise: Baba, dass Briggs in dieser Szene auch ordentlich gesellt wird. Freut mich immer, sowas zu sehen.
    Scarecrow (und der Rest von Leviathan auch) sind übrigens ziemlich genau die Art von Charakteren, die ich bei meinem Feedback zum Keek-Holly-Skit der letzten Show gemeint habe, wenn es darum geht, Dinge zu sagen, die dem Charakter bzw. seinem Wissensstand nicht unbedingt entsprechen, weil der Wissensstand des Off-Gimmick-Schreibers mit dem Wissensstand des On-Gimmick-Charakters gleichgesetzt wird.
    Ich mag die Motivations-Ansprache von Corleone (und von The End, aber hauptsächlich ist es ja der Erstere) und das ambivalente Ende, bei dem nicht klar wird, in welche von beiden Richtungen es geht, aber es beide sein könnten, mag ich auch. Wäre ja auch durchaus eine Möglichkeit, das Corleone A will und The End B. Darauf, dass solche Sachen bei Leviathan nun auch Konsequenzen haben und nicht nur erwähnt und dann fallen gelassen werden, habe ich in der neuen Konstellation auf jeden Mall mehr Vertrauen.

    Der einzig Wahre: Relatives Standard-Gedöns von LJ und auch von Camden danach, was das Verbale angeht. Das heißt bei den Beiden natürlich immer noch, dass es sich gut lesen lässt und nicht verkehrt ist, weil beide genau wissen, wie man stabile Segmente schreibt, aber das fühlt sich halt wieder an wie ein „Wir müssen erst diesen Kram machen, um zu dem Teil zu kommen, den wir EIGENTLICH machen wollen“, nämlich die 5 Minuten Challenge.
    Und die finde ich wirklich interessant. Habe ich in der Form so noch nie gesehen. Wer auch immer die Idee hatte: Probs.
    Das Segment hat einen besseren Ablauf als viele Matches, eine richtig gute Eskalation mit Ideen die kreativ sind aber trotzdem gut eingearbeitet werden, und das Ende, bei dem LJ sich einfach verdrückt, ist natürlich auch passend zum ganzen Charakter. Gutes Segment, das Lust auf das letztliche Duell macht, ohne den üblichen „du musst erst meine Handlanger besiegen um zu mir durchzukommen“-Matches-Arc, ersetzt durch etwas neues und interessantes.

    Homophobes Segment: Richtiger Müll, komplette Scheiße, weg mit sowas.

    Der neue Spezial-Coach des Performance Centers: Ich schätze mal, dann sollten Felix und ich wohl besser mal ausbasteln, wie wir das jetzt machen, hm? Natürlich Bombe, dass im PC jetzt gleich wieder Rookies blutig geprügelt und erledigt werden. Lässt sich natürlich noch halbwegs gerade biegen, weil es ein paar Tage vor der Show spielt.
    Depri-Miller kommt also vorbei und will sich für das Arbeitsamt wappnen, und das alles ist Aufbau für… keine Ahnung? Miller ist am Ende ja wieder weg. HILFE!!!

    Die zweite Runde: Direkt der erste (Nicht-)Spot, der ein Callback zum Match vor zwei Wochen ist, und zeigt, dass aus den Fehlern von damals gelernt wurde, wärmt mein Herz. <3
    Ask akzeptiert die Wut nun also, und versucht, sie als Treibstoff zu benutzen, statt sich von ihr konzentrieren zu lassen. Ein wenig übertrieben finde ich manche Stellen im Match schon (v. a. bezogen auf die Mimik von Ask), aber im Großen und Ganzen ist das trotzdem eine gute Umsetzung dieser neuen Entwicklung…
    …bis er es übertreibt, den eigentlich schon besiegten Viggo zu lange am Leben lässt und der sich so ins Match zurück kämpfen kann. Klassische Wrestling-Geschichte, die hier richtig gut in den Kontext passt. So verliert Ask dann doch noch die Balance, was seine Wut angeht, und verfällt ihr wieder – was besonders deshalb gut ist, finde ich, weil er selbst schuld ist.
    Er hatte ja schon fast gewonnen, die neue Methode hat funktioniert, er hat bloß zu viel Spaß gehabt mit seinem Essen zu spielen und zahlt dann den Preis.
    Am Ende gibt es dann das Teasen eines erneuten Count-Out Finishes (sehr schön) und Ask muss sich zusammenreißen, um dieses Mal doch den „richtigen“ Sieg einfahren zu können.
    Hat mir gefallen. Kuss an an alle Beteiligten.

    ASK UNCHAINED: Schöne Promo von beiden (Timo sagt jetzt ja nicht wirklich viel). Das Aufgreifen von Keek in dem Kontext macht ja nur Sinn und finde ich gut, weil er eben auch als mahnendes Beispiel für Ask herhalten kann. Ask das Match zu „schenken“ ist auch eine nette Formulierung, die man sonst in diesem Kontext nicht oft hört, ein Punkt für die Rhetorik-Perversen unter uns.
    Dass Ask UNCHAINED sich jetzt selbst in einen Stahlkäfig sperrt ist natürlich irgendwie schon ein bisschen komisch, passt aber auf der anderen Seite natürlich, wenn er Timo alleine haben will, ohne mögliche Eingriffe von außen. Man könnte natürlich diese „Du kannst nicht entkommen“-Metapher von Holly aufgreifen, indem Ask UNCHAINED seinem Käfig eben wortwörtlich entkommt (falls es ein Match mit Escape The Cage Rules wird, wobei ich hier eins bei dem es strikt um Pinfall und Submission geht passender fände).
    Spannendes Match, weil ich beide Ausgänge für möglich halte. Ask UNCHAINED wäre allerdings im Moment für mich leichter Favorit.

    Ein Angle mit Bier: Ja, ne. Echt jetzt?

    Das am Schlechtesten zu lesende Segment aller Zeiten: Was ist denn da Formatierungs-technisch passiert? Heidewitzka.
    Ich möchte gerne die Namen der beiden Schwanenburg-Kinder wissen und wie sie in einem Kampf gegen die Steel-Kinder abschneiden würden.
    Wenn diese Interims-Geschichte darauf hinausläuft, dass wir keinen Three Way kriegen, bin ich damit einverstanden. Das, was hier präsentiert wurde, ist keine Lösung, auf die ich von mir aus gekommen wäre (gab es einen Interims-Titel im FW schon mal?), aber ich finde sie jetzt weder gut noch schlecht. Es gibt allen Beteiligten die Möglichkeit, diese Story über längere Zeit zu erzählen (und soooo weit weg ist Stranded von UV ja gar nicht) und öffnet potenziell die Tür für Keek vs Holly und Ricks vs Schwani, mit anschließendem Vereinigungskampf.
    Das hier wird ja „mein“ erstes Ricks vs Schwanenburg Match, aber es fühlt sich dennoch ziemlich groß an und als ein Match, das man in anderthalb Ausgaben zum PPV Main Event basteln muss, ist das wahrscheinlich die bestmögliche Lösung, zumal ich auch hier beide Ausgänge für möglich halte, wenn man DN noch im Kopf hat. Nur BITTE, BITTE im Interims-Match kein „OMG EIN NO CONTEST ODER DRAW, WER HÄTTE DAS AHNEN KÖNNEN, ES GIBT JETZT EINEN THREE WAY“, irgendwer sollte das möglichst gewinnen.
    Es wird ein Three Way bei Stranded, oder?

    Mike Müller Redemption Arc: Eigenes.

    Klinik-Atmosphäre: Sehr schönes Rede-Duell von Keek und Schwanenburg. Die besten Stories sind immer die, bei denen beide Seiten verständliche Standpunkte haben und sie gegeneinander aufwiegen. Hat richtig Spaß gemacht, das zu lesen, und auch Amélie als der Teufel auf der Schulter – nur dass es eben keinen dazu gegensätzlichen Engel gibt – von Antoine passt in die Gesamtsituation. Ich kann dazu jetzt nicht so viel sagen, außer, dass ich beide Daumen nach oben gebe. Ist halt eins der besten Skits der Show, wenn nicht das Beste.

    Free Pooh Shiesty: Naja, so ganz die Wahrheit erzählt Briggs da bei seiner Promo vor dem Match (die mal wieder GRAUENHAFT zu lesen ist, Tod und Hass dem grauen Match-Kasten) nicht, mir fielen da schon ein paar Sachen ein, die einfach Quatsch wären, aber ich bin nun sein Stable-Homie also IGNORIEREN WIR DAS UND SAGEN DAS IST „HEEL-WORK“.
    Sehr gut finde ich hingegen den Ansatz, darauf einzugehen, dass The End und Briggs zur gleichen „Generation“ gehören und dass End der Gehyptere von beiden war (sieht man ja auch am Award für 2021), womit Briggs natürlich ein Problem hat. Starker Ansatz, den ich so nicht kommen gesehen habe, der aber hervorragend funktioniert.
    Danach ist der DEVIL mal wieder ALIVE und es geht über zum MAIN EVENTO~!, der mich überlegen lässt, ob Zane Levy vll. auch bald eine Pause bekommen wird und dann mit Drake gegen End zurückkehrt. So’n bisschen den Eindruck macht’s schon, dass er nun komplett ohne Rolle ist.
    Ein konfuses und sehr komisch formatiertes (wobei manche Skits was das angeht auch beim Transer zwischen Word und dem Landen in der Show echt zerschossen werden, keine Ahnung, woran das liegt) Match, bei dem es MOVEZ gibt und an einigen Stellen angedeutet wird, dass Briggs Scarecrow nicht so wirklich ernst nimmt, aber das wird mir zugunsten von „MOVE!!!“ à Absatz à „MOVE!!!“ leider etwas zu wenig aufgespielt. Am Ende respektiert (?) Briggs seinen Gegner dann aber doch.
    Das direkte Post-Match ist auch irgendwie ein Halb-Satz, der nicht zu Ende geführt wird, ehe Pete und Sven sprechen, und das wirkt alles so… halbgar.
    Performatives Erwähnen von Dingen, ohne wirklich auf sie einzugehen oder damit etwas zu machen – wieder eins von diesen Matches, das nur passiert, damit das Post-Match stattfinden kann.
    Selbiges mag ich. Diese Nicht-Attacke wirkt ziemlich konträr zum Drake-Leviathan, und zeigt nicht nur, dass neue Pfade eingeschlagen werden, sondern auch, dass die Dudes und Dudettes The End bereitwillig folgen und sich von ihm durchaus sagen lassen, wo’s lang geht. Briggs vs The End könnte ein richtig unterhaltsames IC-Match bei UV werden.

  2. #2
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    Rotes Gesicht

    Nicht Segment für Segment, sondern nach Charakteren und/oder Fehden bzw. Gruppierungen sortiert. Es ist aber erst eine Stunde her, dass ich die Show gelesen habe. Die Erinnerungen sind also noch frisch.


    Das Protokoll: Fangen wir chronologisch an...

    ...
    ...
    ...






    NEIN, DAS WICHTIGSTE ZUERST!!!

    Mike Müller vs Kriss Dalmi: Übermenschlich. Ich freue mich mehr auf den Kampf in den Ruinen von Lerbitz Ehe als ich mich auf einen Title Night Main Event freuen könnte. Ein Match vom Hypelevel eines Brawlin' Rumble. Wie messen wir im Fantasy Wrestling das Level von Charakteren? Daran, wer im realen Wrestling am natürlichsten im Main Event stehen könnte oder daran, wer die beste Unterhaltung im RP bietet. Bei der zweiten Definition ist Mike Müller für mich die GFCW-Oberschicht. Der Charakter, den ich immer lesen möchte. Ich fühle es so, dass seit Keek Hathaways Anfängen an der Seite von Savan kein Gimmick mehr so organisch over gekommen ist wie Mike Müller.


    Das Protokoll: Das neue Protokoll. Jetzt mit Breads und vielleicht in Zukunft mit Aiden Rotari. Ich bin meistens d'accord, wenn nicht jede Entwicklung im Wrestling als unfassbarer Twist und Schockmoment aufgebaut wird. Wenn jemand eine Allianz verändert, muss er nicht überraschend einen Stuhl in den Rücken seiner bisherigen Freunde hauen und die Hand seiner neuen Kumpanen unter Buhrufen und fliegenden Bierbechern schütteln. Nicht immer muss ein Kandidat für den Most Shocking Moment geschrieben werden. Der "Turn" von Robert Breads zum Protokoll fühlt sich wie ein komplettes Gegenbeispiel zu den beschriebenen Schocksituationen an. Eingebunden in ein sehr gutes (auch vom Aufbau mit den Namen am Anfang und Ende, welche die Szene einrahmen) Segment kommt er einfach zu einer ausschweifenden Erklärung ins Stable dazu und ist gar nicht völlig anders als vorher. Das ist für Wrestlingverhältnisse ungewohnt zurückgenommen und muss man so schreiben können, damit es nicht lahm wirkt. Zweifelsfrei wird die Konstallation der drei Schreiber und Charaktere zur stärksten Version des Stables bislang führen und vielleicht dazu beitragen, die verkorkste Storyline noch zu retten. Das Gimmick der Gruppierung wirkt jedenfalls durch den Memberwechsel schon anders. Von den großmäuligen 80er-Jahre-Filmheels zu einem sehr differenzierten, fast schon politisch motivierten Beitritt zweier Charaktere, die für ihre Entscheidung einfach naheliegende Gründe sahen. Gestalten statt Widerstand, Regierung statt Opposition. Das wird interessant werden, auch wenn Desmond Briggs mit seiner doch sehr heeligen Promo inklusive Ohrfeige für einen Fan am Ende stark im Handbuch der Cheap Heat wühlt und für einen Moment abermals ein Hauch NCT/Wahrheit-Revival durch die Reihen des Protokolls wehte. Abschließend muss ich sagen, dass ich mich eben nicht ganz frei machen kann vom Charakter des Wrestlings: Es ist halt in sich meist trashig, zumindest aber zugespitzt. Elaborierte Dramatik wirkt im Wrestling oft stimmig und darf auch an der Grenze zur Übertreibung stattfinden, zumindest entspricht das meinem Geschmack. In diesem Geschmacksverständnis fand ich die Charakteristika des Turns von Breads zum Protokoll ein Stück weit unterwältigend und hätte vielleicht doch lieber mehr Überraschung gesehen. Jedoch wird diese Kante, an der ich mich gestoßen habe, durch die eröffneten Möglichkeiten und das erwartbar gute RP abgeschmirgelt.


    Luna & Rotari: Jeder Fisch hat ein Ende und das schmerzt. Eines der größten und signifikantesten Gimmicks unserer Generation wird zu Grabe getragen. Mit Fischwitzen. Die von Kai in seinem Roster erwähnte Tonalität von Einstiegscomedy mit letztendlichem Schwank ins Ernste ist mir auch aufgefallen. Anders als ihm ist mir der Übergang zum ernsten Ton aber nicht so gut bekommen, ich fand das Segment in Relation zu seiner Wichtigkeit wenig atmosphärisch. Mir gefiel das Miteinander der beiden Charaktere in der letzten Show besser. Die dortigen Geschehnisse wurden übrigens von Rotari gut verarbeitet. Zu einem Planer und Intriganten wie ihn passt es perfekt, dass seine größte Angst der Verlust von (Selbst-)Kontrolle ist. Wenn er nicht alle Fäden in der Hand hat, sondern im wahrsten Sinne des Wortes gefesselt ist. Das Match könnte bei UV zweifelsfrei interessant werden und unterstützt das Motto der Veranstaltung. Könnte auch direkt stattfinden, da ich nicht das Gefühl habe, man müsse es noch kommende Show aufbauen.


    Hugo & Diehl:
    Macht Sinn, dass diese Story weiter gezogen wird, da für beide Rookies keine anderen Gegner am Horizont zu warten scheinen. Dennoch hat mich der Sieg Diehls überrascht. Nicht unbedingt negativ überrascht, nur überrascht. Es bietet die Grundlage für weiteres Miteinander. Diehls Entwicklung von Brainpain zum neuen, alten Ellis Diehl ist folgerichtig, da das Brainpain-Revival eine Idee des "alten" Protokolls war und a) dieses nicht mehr existiert und b) er seit seiner Niederlage vor DN nicht mehr von des Protokolls Gnaden war. Dennoch muss man erstmal abwarten, wie er sich jetzt entwickelt und ob sein neues Gimmick ihm Farbe verleihen kann.


    Ask Skógur: Danke, dass schon zum zweiten Mal das Match geschrieben wurde und ich nichts machen musste. Das kurze Segment backstage hatte eine gute Einleitung und in seiner Kompaktheit alle wichtigen Punkte angesprochen. Ich habe das Gefühl, dass die Fehde durch den kontinuierlichen Aufbau einen Punkt erreicht hat, wo es gar nicht mehr vieler Worte und gemeinsamer Segmente braucht, da jeder Fan in der Halle die Motive Skógurs nachvollziehen kann. Er bleibt ein sehr interessanter und facettenreicher Charakter, nach dem Rookie des Jahres 2021 The End könnte 2022 direkt Ask Skógur diese Position übernehmen. Auch wenn er bei Title Nights schon in einem Hypevideo zu sehen war und damit streng genommen vom letzten Jahr ist.


    Kiddo: Sehr Zereo Killer'esque Züge im Aufbau, was nicht unbedingt schlimm ist. Jedoch war ich auch verwirrt wie eine neugeborene Ziege beim ersten Weidegang, weil ich immer dachte, dass Kid Daniel und Dschungle Kid die gleiche Person sind. Sogar in der ewigen Punkteliste werden die beiden Namen in einem gemeinsamen Eintrag geführt. Entweder verstehe ich dieses Segment nicht oder die gesamte Lore rund um JBD. Beides führt dazu, dass ich ziemlich ratlos war. Dennoch bin ich, aus vielleicht ungewollten Motiven, durchaus interessiert daran, die Enthüllung des Maskierten zu sehen. Mit sowas kriegt man mich halt immer.


    Die Tag Team-Fehde: ...wurde in dieser Show mit einer durchaus guten Promo der Champions fortgeführt. Auch die Herausforderer machen ihren Job. Es gibt grundsätzlich mit dem Gegensatz Punks zu reichen Typen einen Gegensatz, der selbsterklärend ist und immer funktioniert. Dennoch hat die Story halt neben "Es geht um den Titel" keinen so großen Aufhänger und die 5*-Hautevolee wirken mal mehr und mal weniger wie die Anhängsel von LJ und damit wie Charaktere der zweiten Reihe. Das ist nicht schlecht, keineswegs. Ich finde sie in ihrer Rolle genau richtig. Bloß hat die Fehde mit Beteiligung von "Nummer 2 und 3 aus dem Stable" kein Big Time Feeling. Absolut keine negative Anmerkung, das nochmal dazugesagt; bloß als Erklärung dazu, dass ich die Segmente rund um den TT-Titel zwar durchaus gerne lese, das Match aber trotzdem eher so Richtung Opener platzieren würde.


    Wahrheit: Liefern unterhaltsames Old-School-RP, welches besser wird, wenn man ein oder zwei Augen zudrückt bezüglich solchen Dingen, wie dass man aus 1000 Meter Entfernung riechen konnte, dass die "neuen Partner" von Thor und Bomb natürlich turnen würden und die wirklichen Angreifer sind anstelle anonymer, maskierter Leute. Aber lässt man sich drauf ein, bekommt man eine gut lesbare Fehde präsentiert, die den Spirit von 90er Jahre Wrestling (oder eben 2005-2010 FW) atmet. Der Logikfehler von DN scheint mir überwunden, ich lese mit nostalgischer Leichtigkeit. Was will man mehr?


    Leviathan: Gelingt unter Beteiligung von End, Corleone und SCARECROW ein gutes Segment. Die Konstellation, dass es mehrere Wrestler im Stable gibt, die in Skits auftauchen können aber nicht immer müssen, ist natürlich dankbar, um die Frische zu halten, ohne dass man externe Schreibpartner braucht. SCARECROW wird in diesem Segment ordentlich charakterisiert und The End zeigt ohne große Wort, dass er jetzt der Anführer der Sache ist. Fand ich gut.


    Jannek und Camden: Sehr gute Konstellation, dass Camden versuchen muss, zu Jannek in den Ring zu kommen. Das bringt Action und gelungene Abwechslung von einem reinen Mic-Duell. Mit Blick auf das reale Wrestling kommen mir fünf Minuten zu lang vor, um diese Angle zu ziehen, aber wir sind ja halt im Fantasy Wrestling und bei geschriebenen Worten, da macht es keinen großen Unterschied, ob da jetzt 2, 3 oder 5 Minuten stehen. Nach wie vor bin ich auf das Match Camden vs. Jannek gespannt und jedes Skit der Fehde trägt dazu bei, dass diese Vorfreude aufrechterhalten wird - obwohl man weiß, worauf es hinausläuft. Von der Idee und dem Setting her für mich das beste Skit der Show.


    Kodi Kane & P-Dawq:
    Ganz, ganz dunkel hat mir der Name Kodi Kane etwas gesagt. Oder es gab mal einen anderen Wrestler mit der auffälligen Kombination von K im Vornamen und K im Nachnamen und ich verwechsel ihn. Aber ein Blick in die Ewige Punkteliste zeigt mir, dass Kodi Kane tatsächlich schon drei Matches bestritten hat. Der alte Rostereintrag von Kodi Kane unter den aussetzenden Wrestlern sagt mir halt leider mehr als dieses Segment. Denn das ist so geschrieben als ob man Kodi Kane kennen müsste und er keiner Erklärung bedarf, was aber bei mir nicht der Fall ist. Im ersten Augenblick dachte ich sogar, dass er zu Skullcity gehören würde, weil er so random ins Bild tritt und sie einfach untereinander intern diskutieren. Ich konnte recherchieren, dass er 2018 Matches bestritten hat, mir sagte das Gimmick aber eben nichts. Da hätte ich mir eine andere Form des Comebacks gewünscht. Abgesehen davon, dass es kaum logisch zu erklären ist, dass ein Wrestler nach vier Jahren Pause zufällig im Backstagebereich daneben steht, wenn grad ein anderer Wrestler Schwulenwitze reißt. Das wirkt selbst für Wrestlingverhältnisse albern. Zur "Fehde" an sich: Falls er vom Gimmick immer noch so ist, wie es im Rostereintrag beschrieben wird (aus dem Skit ging halt kein Gimmick hervor und das ist schlecht), dann finde ich den Aufbau über "Schwulenwitze vs. (vermeintlicher) Klischeeschwuler" problematisch und für 2022 unglaubwürdig. Wir brauchen in der Liga nicht Corona und sonstige Real Life-Dinge verarbeiten, wenn dann an anderer Stelle Inhalte kommen als wären zehn Jahre gesellschaftliche Entwicklung nicht passiert. So kannst du heute halt keine Story mehr aufbauen, auch nicht als Heel.


    Steel und Phoenix:
    Machen auch in dieser Show ihr gemeinsames Ding und das nicht schlecht. Wir sind bloß keinen Milimeter weiter als vor zwei Wochen. Fast würde ich das Aufeinandertreffen als reinen "Flavour"-Text betrachten. Miller ist niedergeschlagen. Steel geht auf ihn ein. Und irgendwie werden die Beiden miteinander zu tun haben. Aber wie? Das fragt man sich nach dem Segment in unveränderter Intensität zur Vorshow.

  3. #3
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    Achse des Protokolls

    Der Ansage vor 2 Shows, das Protokoll sei noch nicht am Ende, folgen Taten. Erst der Rauswurf von NCT, jetzt die Verstärkung durch Breads.
    Der Status der einzelnen Mitglieder im GFCW-Universe gibt dem Protokoll auch eine neue Autorität. Alex Ricks als
    "Evil Mastermind"/Anführer der seine Legion zusammen stellt hat einen interessanten Vibe. Auch das Breads sich sofort nützlich macht,
    erklärt das "Performance Center" ist unter Kontrolle und vorschlägt für bessere Ergenisse zu expandieren verschafft dem Skit ein gewisses
    Momentum. Briggs eckt an, ich frage mich ob er nicht irgendwann die Schnuppe voll davon hat das er "Overruled" wird. Stand jetzt:
    Briggs will wenigstens das Protokollmitglieder nützlich sind und macht einen sehr unangenehmen "Bouncer", gefällt mir auch gut.


    Was mir nicht ganz klar geworden ist für welche Werte das Protokoll eigentlich steht und warum NCT nicht für diese eingestanden hat.
    Warum Alex & Breads Ihn nicht mögen, scheint dagegen auf der Hand zu liegen.






    Mir fällt kein Titel ein.


    Das erst was mir auffällt ist: "Act don't tell". Ich finde der Merkspruch ist etwas überbewertet und ich kann bis hier hin auch noch keinen
    Schluss zur Qualität ziehen, einfach mal wertfrei erwähnt. Luna recapped das Aiden durch die Hölle geschleppt wurde, er ein Feigling
    ist und ohne seinen Mentor ein Niemand wäre. Verständlicherweise is Luna wütend nach Rotaris "Lappenmove" von letzter Show. Jedoch die
    Mischung aus Fischwitzen, einem Hardcore-Gimmick in wütend und der Tragweite der Implikationen die diese Fehde für die Position Rotaris in
    der GFCW gefühlt hat kombinieren sich zu einer Atmosphäre die mich zu einem Kandidaten für r/woosh macht. Auch verfehlt der Rückblick,
    so nehme ich zumindest an, den gewünschten Effekt auf mich. Davon abgesehen macht es aber Bock auf den Climax bei UV, kann interessant werden.






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    Bistabilekippstufe


    Interessant, ich fühle mich nicht qualifiziert das einordnen zu können. Flip Trip wirken aber wie sehr bunte Charaktere, sie "Flippen & Trippen"
    in dem Segment sogar, finde ich gut.






    Varus gib mir meine Legionen zurück!


    Rotari hat es geahnt, es musste ein Hardcore Match sein, bei Luna als Gegner und bei einem Match bei UV. Ein Oppurtunist auf dem Weg nach oben.
    Der Wunsch sich dem Protokoll für dessen Einfluss anzuschließen, das Ziel vom Performance Center an die Spitze zu kommen und eine Erklärung
    warum grade er es schaffen wird, nach dem Segment ist jedem Rotaris Situation klar ohne wie ein Fremdkörper zu wirken. Die Art der Beschäfftigung
    mit den Geschenisssen der jüngsten Vergangenheit geben dem Charakter tiefe und durch die machiavellistische Fassade dringt Menschlichkeit. Der
    innere Konflikt, den er nochmals ausräumt in dem er sich nochmal sellt, versteckt sich zwischen den Zeilen nicht. Finde ich sehr gut.


    Ergänzung: Mein Hirn hat den "Tell don't act"-Teil beim ersten lesen völlig übersprungen. Neben den historischen Eckpunkten der Story bereichert
    er das Segment aber nicht. Ich fand die Message is auch ohne rüber gekommen.





    Ein Männlein steht im Walde


    Ein Waldmensch versucht sich selbst zu zähmen. Ein Story- trifft Gimmickstück das einen Climax einleitet, wird Ask seine Wut kanalisieren,
    vielleicht sogar zur Waffe machen können oder wird sie wie ein Fluch auf ihm liegen? Erzählt für ein kurzes, "wirres" Selbgespräch relativ
    viel Story und ließt sich gut. Finde ich ziemlich bis sehr gut.





    Schlüsselkind


    Interessant, eine Einordnung fällt mir in diesem Moment jedoch schwer. Es ist insgesamt ein eher klassisches Segment, Daniel kommt raus,
    erklärt Geschichte, freut sich seinen Schlüssel wieder zu haben, schreit nach Herausforderungen, seine Gebete werden erhört, doof gelaufen.
    Kapuzenmann und Beatdown im Preis enthalten. Von einigen Storypunkten die ich hier nicht auf dem Schirm zu haben scheine liest es sich ganz gut,
    aber das ist wahrscheinlich auch eher ein Sid Problem als eines des Segments. Finde ich gut.






    [Eigenes]




    1. Zug des 12. Hardcore-Meatgrinder Regiment


    Alle haben sich Lieb wie Hedgefonds Start-Ups. Coreleone scheint dabei aufrichtig zu sein, der "Tell"-Teil stellt aber klar das Scarecrow auch nur
    Mittel zum Zweck für The End sein könnte. Ich finde die "militärische Organisation" der Hardcore-Outcasts ziemlich interessant. Das Segment führt
    nochmal die Situation und Stimmung ein in der sich alle Akteure befinden. Es ließt sich gut, ist atmospährisch in ordnung. Wahrscheinlich ist es
    zuviel verlangt die komplexe Beziehung der einzelnen Akteure zueinander nochmal in tiefe zu Erklären, bewirkt aber das ich keine besonderen
    Schlüsse darauf ziehen kann, wieder ein Sid Problem. Nonetheless, finde ich gut.






    Honigkuchenpferd & Backpfeifengesicht


    LJ's Rolle als etwas dramatischer, aroganter Heel mit "Ich werde meiner nicht Würdig behandelt"-Persönlichkeit, der seine Lakeien verheitzt gefällt
    mir. Auch die Art wie die Challenge gestellt wird ist feines Charakterplay, yup, eine Ohrfeige. Auch die Idee mit den Fans ist sehr kreativ und ließt
    sich wie eine frische Idee, so ist auch die Krawatte. Auch das Ende ist fies und grade "petty enough" für LJ. Insgesamt wirkt die gesamte Challenge
    "Slap-Sticky" im besten Sinne. Obwohl Camden sehr involviert in die Handlung ist, kommt von seinem Charakterprofil nicht sehr viel durch, was etwas
    schade für mich ist, aber wohl auch der Art des Segments geschuldet ist. Was durch kommt ist aber das er die 5 Sterne aufs Korn nimmt und seinen Spaß
    dabei hat, er unkommentiert Laschen verteilt und ein fairer Schummler ist (Was wir wieder in einem Erklärsegment präsentiert kriegen).
    Ich finde das Segment sehr gut.

    Sidenote: Ständig rutscht jemand zwischen Meisters Beinen durch.. (Hacken zusammen Mensch! :*D)






    P-Dawq & Kodi Kane


    Platt, sehr Platt.






    Der Elefant im Porzelanladen


    Erinnert mich an einen cartoon wie er auf M-TV laufen würde. Ein stark überzeichnetes, flaches, strict eingehaltenes Gimmick und dann im Hintergrund bricht
    sich jemand den Hals. Jetzt nicht in irgend einer Form wertend gemeint, das kann eine ganze Menge für sich haben. Auch der Kontrast zwischen dem, zumindest
    stelle ich ihn mir so vor, auf hochglanz polierten, geölten Steel und dem "Leben fressen Seele auf" PCM verstärkt den Effekt. (Ich lag richtig, im nächsten
    Satz wird das sogar nochmal erklärt) PCM wirkt wirklich fertig, immernoch mysteriös. Wenn man sich drauf einlässt ist das gutes Charakterplay und macht spaß.
    Finde ich ziemlich gut.






    Don't poke the bear


    Hutcherson zeigt sich melodramatischer als LJ & Leviathan zusammen. Gibt mir einen ziemlichen Sektenführervibe, die Mindgames verstärken den Eindruck zusätzlich.
    Gefällt mir, auch wie er Ask zum Spielball von (Ich habe den Anfang der Fehde und damit die Gründe nicht mitbekommen) gemacht hat ist ein interessantes Theme.
    Dann fährt Ask hoch und dreht den Spieß um. Ask chambered oder so und damit steht vorerst fest, seine Wut ist in diesem Moment seine Waffe geworden. Es entsteht
    wieder ein Sid Problem, die Antwort von Schiller würde ich als mutig, der Gefahr bewusst einschätzen und Holly baut den Lead als Sektenführer der Promotion weiter
    aus. Atmostphärisch hat das ganze etwas Luft nach oben. Aber "Alea Iacta Est", zumindest was den Konflikt mit Ask, Holly, Schiller angeht und das Ergebniss macht
    Bock auf UV. Ich finde das Segment trotzdem ziemlich gut.






    [Lass ich raus]






    Subdurales Hämatom


    Dr. Lampermann ist grandios geschrieben, gefällt mir echt gut. Aber all das tolle Zureden durch den Doktor verhindert nicht das Eric in Handlungszwang kommt und
    Amélie ist unzufrieden damit und ruft den Manager (zu er seie Inkompetent). Dazu gehört natürlich auch das Attestieren der eigenen Qualifikation, Kinder haben.
    Sehr sympatisch, unsympatisch, gefällt mir auch. Scheinbar geübt in Amélies Managergesprächen spielt Schwanenburg Good-Cop. Ich finde das gut geschrieben und
    unterhaltsam. Dann gibt es eine Protokoll surprise. Storymäßig sind Ricks und Schwanenburg an anderen Punkten als bei ihrem letzt aufeinander treffen, das gibt
    der Auseinandersetzung natürlich nochmal Aufwind. Finde das Segment ziemlich gut bis sehr gut.






    "Es gibt noch etwas abgefuckteres [...] als deine Heimat [...]"


    Bread belehrt die Welt wieder, fast wie ein Precht in schlauer und sympatischer (Gut, beides nicht so schwer). Wie selbstverständlich sieht er sich dabei als
    "Untouchable", nicht das es proklamiert werden muss, wieso sollte man auch etwas so offensichtliches wie die Krümmung der Erdoberfläche explizit erwähnen?
    Darauf folgt die Erklärung das er die Leuten die er grade noch Versager genannt hat Versager nennen wollte. Ein sehr interessanter Punkt hier ist das wir so
    viele "Legenden" haben, das der einmalige Gewinn des Heavyweight-Title nicht unbedingt von der Masse der hochkalibrigen Wrestler absetzt... He got a point
    there. Auch ist die Art und Weise wie Breads ist wenn er ein "gebrochener" Mann ist sehr interessant. Auftritt "Verrückter Serbe", gut geschrieben.
    Insgesamt die verhöhnenden, Jokerhaften Stellen von Dalmi sehr gut geschrieben, Wortwahl, Thema, Atmosphäre. Der Bruch mit dieser durch Müller gefällt mir
    aber auch und bringt mich zum Schmunzeln. "Nix antreten! Anficken werde ich den Lümmel!" Es wäre halt auch nur halb so lustig/geil wenn er die von Dalmi
    aufgebaute Atmosphäre grade nicht "Anficken" würde. Jetzt raffe ich das Lerbitz Ruins Match... :*D


    Wuuuuuuuu Saaaaaaaa... Jetzt mit etwas Distanz. (In diesem Segment passiert sehr viel, es ist wie eine abgedrehte Achterbahn.)


    Breads Auftritt ist ein klassischer Breads, haut eigentlich nicht so vom Hocker. Ist aber noch gut IMO. (Würde es aber als schwächstes Element des Segments bezeichnen).
    Dalmi baut dann ein extremes Bedrohungspotenzial auf (Sehr gut IMO), Müller bricht den Lerbitz vom Zaun, reißt das Bedrohungsszenario mit sich (Sehr gut, aber anders).
    Dann drehen Müller und Breads den Spieß um und schicken Dalmi in die wahrscheinlich höllischte Hölle des Abends. (Extrem gut).


    Technisch könnte man Anmerken das die Menge an Dialogen in keinem Verhältnis zur Menge der Monologe steht. Auch das es Breads wahrscheinlich sehr gut tuen würde mehr
    Dialoge zu haben. Dalmi schadet es hier wenig weil er full on nutz geht. Bei Müller.... ich glaube das er nicht so "fickt" wenn er im Dialog steht.


    Ich finde das Segment sehr, sehr gut.


    Anmerkung: Wenn jemand sagt "Heute um 12 in Oer-Erkenschwick, kein Messer" dann weißt du deine Tage sind gezählt.






    In aller Freundschaft


    Es tut mir aufrichtig Leid, aber ich bin mir sicher, nach dem Segment davor ist meine Fassung reduziert. (Das mit dem Leid tun habe ich heute glaube ich schonmal gelesen)
    Antoine ist ein garnicht so schlecht gespielter Narzist in diesem Segment, obwohl mir im letzten noch Amélie eher wie eine Narzistin vorkam.
    (Erinnert mich an Schwanenburgsrückzug in die Villa und eine gewissen Note Wehleidigkeit, nach GROßEN Ricksshowdown, er könnte echt Narzist sein)
    Keeks Antwort ist auch ziemlich gut, tatsächlich der am ehsten Gänsehaut erzeugende Moment dieser War Evening. Sehr on point. Hat eine Krankenhaustelenovelaatmospähre
    in weniger trashig. Das finde ich sehr interessant. Ich finde dieses Segment sehr gut. Kapituliere nach 5 Stündiger analyse aber auch jetzt einfach mal.






    Zusätzliches:
    - Es gab Kapuzenmänner.
    - Es gibt eine ganze Menge Charaktere die "DIE EINE SPEERSPITZE" der GFCW sein wollen.
    - Es gab Segmente die aus einer der dunklen Zeiten der GFCW kommen könnte.
    - Es gab Segmente die sehr kreativ und innovativ waren, technisch versiert.
    - Es gab Lerbitz.
    - Es gab simple, klassische Stories
    - Es gab Stories die alternative Wege bestreiten




    In diesem Topf gibt es viele Stile und Ansätze. Es gibt immer etwas zu verbessern, aber ich wurde positiv überrascht. Ich glaube das diese Zeit einen eigenen Platz in
    der GFCW-Geschichte haben könnte... Ich sehe zumindest das Potenzial, das es eine Zeit ist an die sich viele gerne zurück erinnern werden. Aber mein Hirn is jez inne
    Fritten und ich tausche das philosophieren gegen ein Oetti-Pisswarm das ich mir jetzt "Aufficke"... Cheers...




    Schlussbemerkung: Wem auffällt ab welchem Segment ich mir eine Pulle aufgemacht habe, kriegt 10 Gummipunkte oder 2 Kronkorken gutgeschrieben. Relevanter ist jedoch
    mal anzumerken was für 'ne Scheiß arbeit so ein Feedback ist. Höchsten Respekt an regelmäßige Feedbacker... Davon erhole ich mich in 2 Jahren nicht, das ist vielleicht
    meinem ADHS Brain geschuldet, vielleich auch das ich Dinge versuchen muss zu ordnen oder zumindest die Illusion von Ordnung generieren muss bevor ich überhaupt was
    dazu sagen kann.... Aber aller höchsten Respekt davor.

  4. #4
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    Cardansage: Deutlich besser als vor zwei Wochen^^…schön ausführlich und auch nett, dass da Leute erwähnt werden, die nich auf der Card stehen

    Protokoll: Jetz neu im Sortiment^^. Hoffe doch, dass die ganze Sache dismal ein wenig länger Bestand hat

    Luna: Eine starke Promo von ihr. Da wurde die letzte Show gut verarbeitet und schön Stimmung für den PPV gemacht. Das Match passt da auch wunderbar zur Geschichte, auch wenn ich mich frage, wer bis 10 zählt, wenn es keinen Ringrichter gibt

    Flip Trip: Ich war mir manchmal nicht sicher, ob da jetzt ein Wort oder was vergessen wurde oder ob Flip Trip halt einfach so spricht, aber ich musste manche Sachen irgendwie doppelt lesen^^. Egal, nett, dass sie länger dabei sind und die Geschichte um Timo weiterführen. Das ist gewohnt locker, flockige Unterhaltung, mir taugts

    Rotari und Buzzkill: Spencer hatte ja eigentlich nix zu tun außer Mäc Müll zu ersetzen. Rotari mit einer starken Promo, die schön aufzeigt, wie besonders die letzte Show für ihn doch war. Nur die ganze Erklärung wie das gemeinsame WE-Schauen so funktioniert stört mich minimal, weil ich ja bekanntermaßen Verfechter der Idee bin, dass ich die Show gerade live sehe und keine Hintergrundinfos sehen kann

    Diehl vs Meathook: Ok zur Namens"änderung" muss man nich viel sagen. NCTs Entscheidungen werden Stück für Stück wieder rückgängig gemacht, das passt zur Geschichte, selbst wenn die hier ja nichmal bekannt war. Das Match dann mit dem passenden Ende um die Geschichte fortzuführen. Es gibt einen Matchsieger, der Heel ist aber moralischer Sieger mit dem Angriff. Simpel aber stimmig

    Ask: Er sollte ja ein wenig „wirr“ und kreuz und quer mit seinen Gedanken sein, das hat geklappt. So komplett glücklich bin ich mit dem Segment aber trotzdem nicht, weil ich dieses ganze Verinnerlichen der Wut einfach irgendwie zu schnell nach Start erlebe. Man hat ihn kaum mehr als 2 Shows als friedlichen Kerl kennengelernt, da sieht er schon ein, dass er sich irgendwie ändern muss/will und das ist mir einfach ein wenig zu fix

    Daniel: Wann ist er denn wieder zum Heel geturnt?^^ Macht den Veranstaltungsort runter, betitelt Leute wie ZK und Crutch als Rentner? Wieso redet er darüber, dass er PCM in Rente geschickt hat, wenn der doch gerade erst vor zwei Wochen wieder kam? Immerhin wird jetzt der Maskenmann wieder aufgegriffen, der vor zwei Wochen wurscht war. Es wirkt irgendwie immer wieder so, als ob man hier das umsetzt, woran man im Feedback informiert wurde. Ich sehe irgendwie keine wirkliche Konstanz in irgendeine Richtung und das ist schade

    Beermachine: Rob war leider hauptsächlich Stichwortgeber, aber Sid hat hier gut losgelegt. Das waren schöne Worte in Richtung Hautevolee und generell machen die Champions hier eine gute Figur, ihren Charakter zu bespielen und die Gegner zur Sau zu machen. Ich kann hier nix aussetzen, das ist vom Aufbau her üblich wie (fast) immer, aber inhaltlich steckt mehr drin als noch vor einem Jahr

    Die Wahrheit: Eine stimmige Promo von Tha Bomb. Natürlich ist es immer ein wenig schade, wenn man mit sich selbst fehden muss, aber das hier wird ganz spaßig aufgebaut. Freilich isses tief aus der Klischeekiste, aber das ist ja nichts Verkehrtes. Maskierte gehen immer^^. Ich bin gespannt, wie es in der Geschichte weitergeht, worauf das Ganze hinauslaufen soll und was es mit den Uhren auf sich hat

    End & Scarecrow: Jup, taugt mir. Das Match wird gut aufgebaut und auch wenn hier ein wenig sehr um den heißen Brei geredet und viel herumgedruckst wird, kommt man doch trotzdem auch immer noch zu Potte und trifft auch klare Aussagen. Mir gefällt’s, dass Scarecrow weiterhin ein paar Selbstzweifel hat und das Gespräch mit dem „Anführer“ sucht. Dass Zane anscheinend aktuell schmollend abwesend ist, ist eine interessante Erwähnung am Rande, mal schauen, ob das noch irgendwo hinführen soll

    HV & Camden: Lob an LJ, war ne kewle Idee mit der Challenge und danke auch für’s Schreiben

    P-Dawq & Kodi: Hurra, eine Fehde für P-Dawq. Die wird zwar mit der Brechstange hier reingepresst, aber mei, warum auch nicht um das PPV-Match aufzubauen. Freilich quillt das hier gerade vor Klischees über. Dass Diehl Meathook in der letzten Show ständig Schweinchen nannte, fand ich ja auch schon recht gezwungen, hier wird die Fehde halt nochmal mehr mit der Schrotflinte gestartet. Ich bin gespannt, wie sich das Ganze entwickelt. Kodi sollte sich den Zuschauern auch nochmal vorstellen, nicht mehr alle Fans werden sich an ihn erinnern, ich hoffe aber auch, dass das hier eine Möglichkeit für P-Dawq ist, sich mehr Charakter zu verschaffen als nur der fiese, bedrohende Gangsta-Rapper zu sein

    Steel & Miller: Ich bin wirklich gespannt, worauf das hier hinauslaufen soll. Dass Miller wieder in die Shows kommt, um zu zeigen, dass er nicht mehr in den Shows sein soll, ist natürlich ein wenig witzig, aber die ganze Grundlage hier ist so absurd von der Situation her, dass ich wirklich keine Vermutungen abgeben will, worauf das hinausläuft. Mich unterhälts

    Ask vs Viggo & Timo: Schöne Matchgeschichte, die die letzte Show auch gut aufgreift und das Ganze logisch weiterführt. Ask hat sich also diesmal im Griff und holt einen richtigen Sieg. Holly dann wieder mit einer starken Promo und auch Ask gibt gut Feuer. Mir gefällt die Fehde wirklich richtig gut, auch die Kleinigkeit, dass Timo mehr oder minder vorgeschrieben wird, was er sagen soll. Ich freue mich auf das Match, hoffe aber sehr, dass Ask seinen Namen jetzt einfach nur kurz in der Hitze des Gefechts änderte. Ask Unchained brauche ich jetzt nicht als dauerhaften Charakternamen

    Hautevolee: Simpler Weg um die Fehde voranzutreiben. Mir gefällt’s gut, dass Beermachine hier mal nicht nur Streiche spielt sondern wirklich zeigt, dass sie die Schnauze voll haben

    Pressekonferenz: Ricks an den Titel, einzig richtige Entscheidung, bei dem titelgeilen Sack

    Breads, Dalmi, Müller: Drei starke Einzelparts, die gut zusammengepackt wurden, wobei es irgendwie schade ist, dass durch den Aufbau der Szene so ein bedeutsames Match (von den Namen her) wie Breads gegen Dalmi einfach komplett untergeht und man sich am Ende kaum dran erinnern kann, dass dieses Match für den PPV anscheinend fix gemacht wurde. Allesandere wurde ausführlich besprochen, die Beziehung zum Protokoll, der Neuanfang, Dalmis Abneigung und auch Müller kam genug zu Wort aber ausgerechnet dieses Match kam mir deutlichst zu kurz und das ist schade in meinen Augen....achja...wieso is Breads zweimaliger Hall of Famer? Hat die PCWA eine oder was kapiere ich nich?

    Keek & Antoine: Gutes Gespräch der beiden, wo beide Meinungen überzeugend rüberkommen. Hier wird jetzt nichts Neues großartig erzählt, man kennt die Standpunkte der beiden, da hat auch die Verletzung nix dran geändert aber mir gefällt trotzdem, wie miteinander umgegangen wird. Auch gut, dass es an der Stelle endete, da schon durch Antoines Ansatz ein wenig die Gefahr drohte, dass es sich bei einem längeren Gespräch wiederholt hätte. Also, alles fein

    Main Event: Gute heelige Promo von Briggs um nochmal zu unterstreichen, dass er hier ein Zeichen setzen will und sich von den anderen damals Gestarteten abhebt. Hat mir gefallen vom Inhalt her und auch wie es rübergebracht wurde. Match war dann auch ein munteres Hin und Her mit einem richtigen und wichtigen Sieg für Briggs und einem schönen Ende. Früher hätte Leviathan womöglich die Scheiße aus Briggs rausgeprügelt, aber nein, jetzt gibt es nur psychologische Kriegsführung. Funktioniert ja auch. Hat mir gefallen

    Gesamtfazit: Eine schöne, knackige Show, wo wirklich jedes Segment gut lesbar war und die Geschichten vorangetrieben hat. So wünsche ich mir das für die nächsten Wochen. Dass hier auch jeder dabei war, ist natürlich auch schön (oder vergesse ich irgendwen?). Jup, wunderbar
    Geändert von J.T.K. (10.05.2022 um 21:18 Uhr)

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