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  1. #1
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    [Catch-Beobachter] EILMELDUNG!!!Urban Ultras Berlin und Carola Birkenstock entlassen!

    von Vivien Tolnai


    Wie der Catch-Beobachter aus Insider-Kreisen des GFCW-Top-Managements erfahren hat, werden überraschenderweise die Verträge von Slay Oakland, Max Moustache und Carola Birkenstock nicht verlängert. Die Verträge der Fists for Future Foundation-Mitglieder laufen alle am 31. Dezember 2021 aus. Ein weiterer Auftritt in einer der GFCW-Shows ist dementsprechend ausgeschlossen.

    Diese Entscheidung, wenn sie denn stimmen sollte, kommt sehr überraschend. Schließlich wurden alle drei Charaktere mit großem Getöse bei Title Night 2020 eingeführt. Im Laufe des Jahres 2021 waren die Urban Ultras Berlin stets präsent und haben nach Einschätzung mehrerer Experten auch einiges dazu beitragen können, dass die lange brachliegende Tag Team Division in der GFCW nun in neuem Glanz erstrahlt. Dazu traten die Urban Ultras Berlin bei allen vier PPVs des Jahres auf. Siege bei der Jason Crutch Invitational (Anniversary Show) und gegen die Wahrheit bei Brainwashed standen Niederlagen bei Finest Hour gegen Beermachine und bei Title Night im Berghain-Elimination Match gegenüber. Zwar konnten Oakland und Moustache noch keinen Tag Team Titleshot erkämpfen, für viele Experten wäre dieser aber in 2022 sehr wahrscheinlich gewesen.

    Carola Birkenstock konnte nachdem sie im September für den Bundestag kandidierte, sogar überregionale Bekanntheit erlangen. Zwar schaffte die 24-jährige Wahlberlinerin dein Einzug ins Parlament nicht, jedoch sammelte sie bereits über 300.000 FollowerInnen auf ihren Social-Media-Kanälen und so auch neue Fans für die GFCW. Ihre Rückkehr im September war aber scheinbar nur von kurzer Dauer.

    Ein offizielles Statement der GFCW bleibt bisher aus und auch Oakland, Moustache und Birkenstock haben sich auf ihren Social-Media-Präsenzen noch nicht geäußert. Die Frage die sich nun natürlich stellt: Was passiert mit Raymond "Morbeus" Douglas? Der ehemalige Intercontinental Champion hat im Laufe des Jahres seinen auslaufenden Vertrag um drei weitere Jahre und um eine kräftige Gehaltserhöhung verlängert. Plant die GFCW noch weiter mit dem Rohdiamanten des Jahres 2021? Eine vorzeitige Vertragsauflösung, so berichten weitere Insider, sei arbeitsrechtlich kaum möglich und würde Millionen an Abfindung kosten. Summen die in Pandemie-Zeiten für die GFCW nicht zu stemmen seien.
    Geändert von Morbeus (20.12.2021 um 10:40 Uhr)

  2. #2
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    von Viven Tolnai


    Überraschung in der Causa UUB + Carola Birkenstock -Trio wechselt zur IPW!

    Eine überraschende Personalie hat die neu gegründete Wrestling-Liga IPW zu vermelden. Das Trio um Carola Birkenstock, Max Moustache und Slay Oakland ist nach dem Rausschmiss aus der GFCW nicht lange ohne Job gewesen. Sie schließen sich der neuen Promotion an, die sich aktuell noch im Aufbau befindet. Ist der neuen Liga damit ein Coup gelungen? Lange Gesichter könnte es zumindest bei Fans der Urban Ultras Berlin geben, denn eine mögliche Rückkehr zu Europas Topliga ist aktuell vom Tisch.

    Hier gehts zur Bekanntmachung:

    https://www.youtube.com/watch?v=04rz...ature=emb_logo

  3. #3
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    von Vivien Tolnai

    GFCW Performance Center vor einschneidender Veränderung?

    Das Protokoll - die neueste Fraktion bei German Fantasy Championship Wrestling, angeführt von niemand geringerem als Claude "Dynamite" Booker - scheint weiter daran zu arbeiten, die Promotion nach ihrem Bild neu zu modellieren. Eine unserer Quellen berichtete uns, dass sich im GFCW Performance Center vor einigen Tagen ein Treffen zwischen Vertretern des Protokolls und der aktuellen Leitung der Institution ereignet haben soll, bei dem neue Wege der Nachwuchsförderung diskutiert wurden.
    Das genaue Ergebnis dieser Begegnung ist uns noch nicht bekannt. Es ist davon auszugehen, dass die GFCW ihre offizielle Bekanntgabe - so es denn eine geben wird - bei War Evening am heutigen Abend veröffentlichen wird.
    GFCW Performance Center Head Coach Robert Breads stand nicht für einen Kommentar zur Verfügung.

  4. #4
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    PREVIEW: GFCW War Evening, 11.02.2022

    HIER KLICKEN
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    https://www.docdroid.net/2BcEq4q/rb-wwv-pdf

  5. #5
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    von Vivien Tolnai

    Skandal im GFCW Performance Center

    Nach den Ereignissen bei der letzten War Evening Ausgabe aus Villingen rund um Mike Müller und dessen Zusammenbruch nach seinem Match hat der Catch Beobachter genügend vertrauenswürdige Informationen finden und mit ausreichend betroffenen Personen sprechen können, um einen exklusiven Einblick in die Geschehnisse rund um Müller geben zu können.
    Der Rookie aus dem GFCW Performance Center hatte aufgrund einer Kombination aus Dehydrierung, Schlafentzug und Überdosis der in der GFCW bekannt gewordenen Droge "AstroHappy" einen Anfall erlitten. Die Rückstände im Blut von Mike Müller konnten zweifelsohne Proben zugeordnet werden, die vor vielen Jahren den ehemaligen GFCW-Performern Strong Olli und Mia Wolke im Rahmen ihres Entzugs entnommen wurden.
    Der Catch Beobachter konnte in sechs weiteren Fällen, die mit Mike Müller in Verbindung stehen, verifizieren, dass AstroHappy-Konsum statt gefunden hat. Mindestens zwei dieser Fälle betreffen Rookies aus dem GFCW Performance Center. Hinzu kommen elf weitere Fälle, bei denen zumindest ein begründeter Verdacht vorliegt, die wir aber bislang nicht bestätigen konnten.
    Woher Müller die Droge, die er an seine Kollegen weiteverkauft haben soll, bekommen hat, ist unbekannt. Müller selbst weigert sich, diese Information preis zu geben. Eine Verbindung oder eine Involvierung des aktuellen GFCW-Wrestlers Kriss Dalmi liegt nahe, kann allerdings bislang nicht bewiesen werden.
    Die GFCW und deren neues leitendes Instrument, das Protokoll, stehen dementsprechend im Fokus der Öffentlichkeit. Nachdem bereits der von vielen Seiten kritisch betrachtete Act "Red Alert" von der Promotion entlassen wurde, erwartet die Öffentlichkeit eine ähnliche Konsequenz im Umgang mit dieser Situation. Seit der Übernahme durch das Protokoll steht das GFCW Performance Center nicht mehr unter der Kontrolle des ehemaligen GFCW Head Coaches Robert Breads, sondern wird von einem Trio bestehend aus Niander Cassidy-Taylor, Thor und Tha Bomb geleitet.

  6. #6
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    Flip Trip reagieren auf Enthüllungen von Vivien Tolnai

    Nachdem der Catch-Beobachter vor einigen Stunden Recherchen veröffentlicht hatte, dass der besorgniserregende Anfall von Mike Müller auch unter Einfluss von "AstroHappy" entstanden ist, lassen erste Meinungen anderer GFCW-Wrestler nicht lange auf sich warten. Während Keek Hathaway Mike Müller nur knapp bei Twitter alles Gute für die Gesundheit wünschte und auf schnelle Erklärung hofft, setzen sich Flip Trip ausführlich mit den News auseinander. In ihrem "OMG!? DROGENSEUCHE IM PERFORMANCE CENTER? LIVE-REAKTION"-Stream bei Twitch hielten Caracal Matthews und Roesford Williams mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg. So sagte Caracal Matthews etwa:

    "Leute nehmen Drogen und denken, dass es cool ist. Weil sie denken, dass es cool ist, Drogen zu nehmen. Aber es ist so, dass Drogen nehmen nicht cool ist, weil es nicht cool ist, Drogen zu nehmen. Ich möchte Mike keine Vorwürfe machen. Party und Abturnen sind schon eine nice Sache. Aber er muss professionell bleiben. Er muss wissen, dass es Grenzen gibt, was man machen darf und was nicht. Das wird Konsequenzen haben, das rieche ich tausend Meilen gegen den Wind. Hey WuffeliX99, danke für den Sub und zehn Münzen. Diese "AstroHappy"-Sache hat Wellen geschlagen wie unser Fischfreund Rotari im Ozean. Es macht mich fertig zu denken, dass so Drogenmenschen die ganze Zeit unter uns waren wie Geheimagenten. Mein Lieblingstier ist der Nymphensittich. Danke Matteo für die Frage und fünf Münzen."

    Auch Rosford Williams äußerte sich ähnlich wie sein Kamerad:

    "Jetzt muss jeder Stein umgedreht werden. Man muss in jede Ritze gucken, ob da Drogen sind. Jedes Baguette untersuchen. Flip Trip steht für cleanen Sport und High Flying ohne high zu flyen, wenn ihr versteht, worauf ich hinauswill. Flip Trip ist nicht Trip Flip, klar? Jeder kennt 'Rob Gossler against Drogen', aber jetzt müssen wir klar machen, dass die ganze Liga so denkt. Mike Müller war keiner von uns, keiner vom Kern. Ich lege für Timo und Lennie die Hand ins Feuer, dass sie noch nie was genommen haben. Wir natürlich auch nicht. Aber alle anderen müssen durchleuchtet werden. Wenn ihr auch so denkt, gebt uns einen Daumen hoch."

    Mit rund 400 gleichzeitigen Zuschauern blieb der Stream zunächst weitgehend unbeachtet und hinter den Besucherzahlen ihres letzten GTA5-Roleplays zurück. Dennoch fand die klare Distanzierung gegen Drogen in den sozialen Medien einiges an Zuspruch und der Hashtag #FlipTripStattTripFlip war wurde in einigen Postings aufgegriffen. Zu einem generellen Verbot von Baguettes und Franzosen im Performance Center wollen sich Caracal Matthews und Rosford Williams nicht äußern.

  7. #7
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    Eine neue Folge des Wrestling-Podcasts „360 Grad Catch“ steht an. Der Flaggschiff-Podcast des Catch-Beobachters. Hunderttausende Hörer jede Woche. Meist diskutieren Vivien Tolnai und einer ihrer Kollegen über die aktuellen Entwicklungen in der großen Wrestling-Welt. Dazu kommen auch immer einige Hörer-Fragen. In dieser Ausgabe hat Vivien einen besonderen Gast geladen. Claude „Dynamite“ Booker nimmt Stellung zur aktuellen Lage der GFCW und wie man bisher die nun vermutlich bald endende Pandemie verkraftet hat. Außerdem sollen natürlich auch ein paar Worte zu Dooms Night verloren werden. Und Hörer-Fragen werde Booker auch beantworten, so sein Management.

    Im Studio sind nun alle bereit. Die Headsets sind aufgesetzt, Vivien drückt den Aufnahmeknopf. Claude Booker sitzt entspannt in einem Sessel der Catch-Beobachter-Redaktion. Drumherum stehen auch einige andere KollegInnen von Vivien. Wenn man schon mal so hohen Besuch hat, dann wollen alle ihn auch sehen – soweit verständlich. Dynamite trägt ein offenes weißs Hemd und darüber ein Tweed-Jacket. Im Kontext der schlicht gekleideten Reporterzunft ein durchaus sehr joviales Auftreten.

    Vivien: „Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von 360 Grad-Catch. Heute haben wir einen ganz besonderen Gast: den CEO von Germany Fantasy Wrestling Championship und langjährigen Eigentümer: Claude „Dynamite“ Booker.“


    Dynamite: „Hallo Frau Tolnai. Danke für die Einladung.“


    Vivien: „Wir haben sie schon öfters eingeladen, Herr Booker. Aber warum haben sie ausgerechnet nun die Zeit gefunden uns hier zu besuchen?“


    Dynamite: „Das Timing stimmt. Ich habe einige Dinge zu berichten, die den Fans vermutlich eh unter den Nägeln brennen.“


    Vivien: „Das ist doch schon mal ein interessanter Einstieg ins Gespräch. Dann legen wir doch gleich mal los. 20 Jahre waren Sie Eigentümer der GFCW – gemeinsam mit ihrem Bruder. Doch in der Pandemie haben Sie ihre Anteile verkauft. Da...“


    Dynamite hebt schon die Hand und signalisiert Vivian deutlich, dass er nun dazu sprechen möchte.


    Dynamite: „Ich habe die Mehrheit verkauft, das ist richtig. Aber natürlich besitze ich und auch mein Bruder noch Aktien unseres Unternehmens.“


    Vivien: „Ok, danke für die Klarstellung. Allerdings hat die GFCW durch den Verkauf nun eine andere Eigentümerstruktur. Sie sind als CEO weiterhin Kopf des Unternehmens. Allerdings gibt es nun einen Aufsichtsrat und an den müssen sie ja berichten. Sie haben laut ihrer Pressemitteilung aus dem letzten Jahr einen langen Vertrag als CEO unterschrieben. Dennoch könnte der Aufsichtsrat sie abberufen. Was natürlich ungewohnt für einen Mann sein muss, der 20 Jahre lang keinen über sich kannte. Nehmen wir mal die Zeiten als ihr Bruder oder Robert Breads operativ das sagen hatte raus.“


    Dynamite: „Das ist gesellschaftsrechtlich richtig, Frau Tolnai. Eine Abberufung ist theoretisch denkbar, aber der Aufsichtsrat ist ja nicht übergeschnappt. Am besten weiß noch immer ich wie das Business funktioniert. Und mit der endenden Pandemie geht die GFCW wieder goldenen Zeiten entgegen.“


    Vivien: „Das freut uns zu hören. Bereuen sie denn nun schon ihren Kauf? Schließlich liefen die letzten beiden Jahre finanziell ja nicht immer so toll. Gerade die Einnahmen bei den Shows sind ja deutlich zurückgegangen und haben sie dann auch dazu bewogen die Anteile and er GFCW zu veräußern. Führen Sie uns doch bitte mal durch ihre damaligen Überlegungen.“


    Dynamite: „Ob ich es bereue? Mein Bankkonto würde da vehement widersprechen, HAHA.“


    Gelächter insbesondere bei den herumstehenden Männern.


    Dynamite: „Die Pandemie war schwierig für uns. Der große JBD hat uns beispielsweise verlassen. Außerdem brauchten wir Ende 2020 dringend Cash, sonst hätten wir unsere große Jubiläumsshow nicht finanzieren können. Ein Danny Rickson, Jason Crutch, Don Sheen oder Robert Breads kosten kein Kleingeld. Aber es hat sich ausbezahlt. Die Show war ein voller Erfolg. Überraschenderweise wollten Danny und Robert dann auch dauerhaft bleiben. Wenn zwei solche Legenden auf dem Markt sind, dann muss man einfach zuschlagen. Aber auch ein Kriss Dalmi will nicht mit serbischen Dinar bezahlt werden….“


    Vivien: „Sie schweifen ab.“


    Dynamite: „Stimmt. Wir hatten ein echtes Einnahmen-Problem und dann habe ich vermutlich auch auf die falschen Leute gehört, wenn wir über weitere getroffene Entscheidungen sprechen.“


    Vivien: „Können Sie das konkretisieren? Wer hat sie denn in der Zeit überhaupt beraten?“


    Dynamite: „Im ersten Sommer der Pandemie haben wir Raymond Douglas verpflichtet. Der Mann hat ja für viel Wirbel gesorgt und seine veganen Produktlinie war zwar geschmacklich nichts für mich, aber es waren neue Impulse für die darbende GFCW. Das Thema Streaming-Portal kam ja auch von ihm. Finanziell hat er damit der Promotion geholfen, aber seine Jünger haben sich dann im Hauptquartier wie so eine Bande Unternehmensberater benommen. Schrecklich nervig. Ständig wurden mir das irgendwelche Präsentationen in die Hand gedrückt. Die Forderungen wurden länger und länger. Sie können sich nicht vorstellen welche verrückten Business-Ideen mir da jede Woche angedreht wurden.“


    Vivien: „Also die Idee des Verkaufs kam von Morbeus?“


    Dynamite: „Er hat mir große Drohszenarien ausgemalt, die sind aber alle nicht eingetreten. Und wenn ich das mit der PCWA gewusst hätte….“


    Vivien: „Sie meinen die Schließung der legendären Liga Ende des letzten Jahres?“


    Dynamite: „Dass der Mitbewerber vor uns die Grätsche macht, wer konnte das ahnen? Aber Fehler der Vergangenheit sind nicht zu beheben. Daher kommt nun Ordnung in das Chaos. Das Protokoll strukturiert die GFCW so, damit wir auch die nächsten 21 Jahre in einem guten Zustand sein werden.“


    Vivien: „Ok. Bisher sind aber die Ergebnisse des Protokolls etwas durchwachsen. Ein Sieg bei Battlemania und ansonsten sind da eher viele Pleiten zu….protokollieren!“


    Dynamite: „Ihr Wortwitz in Ehren, Frau Tolnai. Das ist und war bisher viel zu wenig. Ich habe diese Aufgaben den größten Wrestlern unserer Geschichte anvertraut. Tha Bomb, Thor und eben Alex Ricks. Das war bisher noch nicht besonders erbauend. Dazu hat Niander zwar das Performance Center auf links gedreht und zeigte gute Ansätze, aber wie er den Intercontinental Title bei Dooms Night für das Protokoll gewinnen will….da bin ich sehr gespannt. In jedem Fall werde ich mich nun auch wieder aktiver einschalten. Alleine schaffen die Vier es wohl nicht.“


    Vivien: „Was passiert eigentlich, wenn nicht alle Titel bei Dooms Night zum Protokoll wandern?“


    Dynamite: „Ganz einfach – dann wird es personelle Konsequenzen geben. Der Plan wird durchgezogen, das ist Fakt! Das Protokoll wird nicht scheitern.“


    Vivien Tolnai rutscht schon etwas ungeduldig auf ihrem Stuhl umher. Mit den Aussagen des redseligen Dynamites kann man sicher Clicks generieren. Dynamite lehnt sich derweil wieder etwas zurück. Er scheint alle seine Punkte „abgeworfen zu haben“ und lässt das Gesprochene auf alle anderen Beteiligten wirken.


    Vivien: „Kommen wir nun zu ein paar Hörer-Fragen. Kai aus Duisburg fragt zum Beispiel warum haben sie nicht Morbeus und seinen Anhang direkt gefeuert haben, wenn er Ihnen doch zu schlechten Business-Ideen geraten hat?“


    Dynamite: „Douglas hat mit weh getan und an meinem Lebenswerk gerüttelt. Da wäre eine einfache Entlassung zu wenig. Lektionen müssen verteilt werden. Die Bestrafung im Berghain-Brawl ging mir runter wie Öl. Im Übrigen hatte es nicht nur finanzielle Gründe, die uns teuer zu stehen kämen, auch Stimmen aus dem Aufsichtsrat haben mir geraten von einer Entlassung abzusehen.“


    Vivien: „Per Twitter hat sich der User Betonfuß gemeldet. Er fragt sich, warum denn vorher so ein Verschwörungs-Zinnober mit der Wahrheit initiiert wurde, wenn sie doch selbst einfach die Card nach ihrem Gusto hätten ansetzen können?“


    Dynamite: „Ganz ehrlich, das wäre doch furchtbar langweilig gewesen und hätte mir weniger Spaß bereitet.“


    Vivien: „Ihre sadistische Ader war uns bislang verborgen.“


    Dynamite: „Nur Vergeltung, mehr ist es eigentlich nicht. “


    Vivien: „Nächste Frage. Diese kommt von Sascha aus Wuppertal….“


    Doch die Kamera, die die Szene für das YouTube-Video aufgezeichnet hat, schwenkt schon an dieser Stelle aus. Alles weitere dann hinter der Bezahlschranke.

  8. #8
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    „Der Feind meines Feindes ist mein Freund.“

    von Vivien Tolnai

    Dieses Sprichwort wird nicht selten benutzt und jeder weiß, was es bedeutet. Aber wissen wir das wirklich? In der Realität findet es seltener Anklang, als man anhand der Popularität dieses Sprichwortes denken könne. Der Feind meines Feindes ist in der Realität eben oft nicht mein Freund, sondern entweder ist er mir gleichgültig oder man hat neben dem gemeinsamen Feind einfach keinen Nenner, auf den man, wenn auch nur temporär, kommen kann. Großes Misstrauen einander, sowie große Egos spielen dort natürlich auch eine Rolle.

    Der Feind meines Feindes ist also tatsächlich in der Regel nicht mein Freund.

    Vor zwei Wochen haben wir alle mit angesehen, wie das Paradebeispiel dazu aussieht. Antoine Schwanenburg und Holly Hutcherson haben einen gemeinsamen Feind. Keek Hathaway. Der Versuch von Hutcherson Schwanenburg zu umgarnen, sodass der Feind seines Feindes zum Freund wird, schlug fehl. Aber schlug es tatsächlich fehl?

    Wie die meisten Zuschauer und Interessierte ging auch ich davon aus, dass dieses Treffen zwischen den beiden einflussreichen Männern in Venlo tatsächlich nichts weiter war, als ein recht plumper Versuch von Hutcherson, seine Sphären des Einflusses zu testen und auszuweiten. Dass Antoine nicht in diesen Kuchen biss, war eigentlich zu erwarten, wenngleich nicht sogar komplett offensichtlich. Gerade weil dieser Versuch so aussichtslos und plump erschien, weckte es mein Interesse. Würde Holly Hutcherson tatsächlich so vorgehen? Es wirkte irgendwie nicht richtig. Ich fragte mich, warum er das so getan hat. Holly Hutcherson tut eigentlich nichts, ohne dass dort ein groß ausgeklügelter Plan im Hintergrund steht. Alles geschieht aus einem Grund. Jeder Handschlag, jedes Wort, alles hat seinen Sinn und Zweck. Die Frage nach dem „Warum?“ ließ mich nicht los. Und so stellte ich Forschungen an.

    „Der Plan.“

    Meine Nachforschungen gingen recht zügig voran und trugen überraschend schnell Früchte. Das Ergebnis davon: Es gibt einen Plan. Der Plan ist es, den derzeitigen GFCW Heavyweight Champion Keek Hathaway bei Stranded gegen Antoine Schwanenburg verliert. Dass das der Plan ist, dürfte die wenigsten überraschend. Aber die Art und Weise ist das, was an der Geschichte spannend ist. Denn tatsächlich soll Holly Hutcherson, in welcher Form auch immer, dafür sorgen dass die Waage in Richtung Schwanenburg getippt wird in vier Wochen. Das klingt sehr nach dem, was im Gespräch zwischen Antoine Schwanenburg und Holly Hutcherson aufkam und vom Number One Contender aber schnell zerschlagen wurde. Spielt Antoine nun also ein Spiel? Die Antwort ist: Nein.

    Antoine Schwanenburg steht zu dem, was er im Gespräch mit Holly Hutcherson sagte zu 100%, das ist zumindest meine Einschätzung. Aber es gibt eine weitere Person, die in diesem „Plan“ involviert ist. Nach unseren Informationen ging diese Person aktiv auf Hutcherson zu, nachdem das Kabinengespräch abgeschlossen war. Und diese Person ist:

    Amélie Schwanenburg.

    Im Café de Klep in Venlo soll nur einen Tag nach dem War Evening mutmaßlich ein Treffen zwischen Amélie und Holly stattgefunden haben. Bestätigen konnten wir das nicht abschließend. Was wir definitiv bestätigen konnten ist, dass Amélie dort war und sich ausgiebig mit einer anderen Person unterhalten hat. Die Beschreibungen des Mannes passen auf die von Holly Hutcherson, aber nichtsdestotrotz konnten wir es nicht final bestätigen, dass es tatsächlich er gewesen ist.

    Aus Insider-Kreisen wird bereits seit geraumer Zeit berichtet, dass Amélie Schwanenburg sich mehr und mehr Einfluss hinter den Kulissen erarbeitet. Zuletzt konnten wir das ja auch vor zwei Wochen sehen, als sie vehement einen Rückkampf um den GFCW Heavyweight Title bei Stranded für ihren Ehemann forderte, welcher diesen dann auch schlussendlich bekam. Und selbst vor Ultra Violence schon war es offensichtlich, wie sie Eric Fletcher immer und immer wieder auf Entscheidungen zu Gunsten Antoines hinzudrängen versuchte. Auch wenn Eric Fletcher sagte, dass er die gleiche Entscheidung auch ohne den hitzigen und aufbrausenden Brief von Amélie getroffen hätte, so kann die junge Frau aus Köln das dennoch als Sieg auf ihrem Konto verbuchen. Ein weiterer Beweis dafür, dass ihre Sphäre des Einflusses ebenso wächst.

    Die Sphären des Einflusses.

    Dass die Sphären von Amélie und Holly nun kollidiert haben sollen, überrascht hier recht wenig. Amélie soll nämlich alles bereit sein zu tun, was ihren Ehemann ein drittes Mal zum GFCW Heavyweight Champion machen kann. Nicht, weil es ihr Ehemann ist, sondern weil sie tatsächlich mit vollster Überzeugung der Meinung ist, dass das für die Liga das Beste sei. Das ist für sie keine häusliche Entscheidung, das ist eiskaltes Business. Die Frau in den Schatten ist nämlich schon längst wieder dorthin auf dem Weg, auf dem sie bereits wandelte. Vor einem Jahr noch wurde sie zum Interims-Comissioner benannt, bis Eric Fletcher den Posten dann Vollzeit antrat. Dem Vernehmen nach trat sie den Posten auch freiwillig ab, da sie nicht bereit war für diesen Job. Aber diese Macht strebt sie nun erneut an und diese Macht, vielleicht sogar noch mehr Macht als damals, hat sie nun auch wieder und das gänzlich ohne einen offiziellen Titel.

    Die Frau in den Schatten.

    Amélie Schwanenburg hat eine Agenda. Eine klare Agenda, wie sie die Liga auf das nächst höhere Level hieven kann. Daran arbeitet sie fast ununterbrochen, schüttelt Hände, präsentiert Businesspläne. Sie erarbeitet sich Einfluss, indem sie zu Personen geht, die Einfluss haben. Investoren, Sponsoren und Co. Dort ist sie ein gern gesehener Gast, denn sie weiß ganz genau, wie sie sich und ihre Pläne zu präsentieren hat. Es fehlt ihr nur ein Puzzlestück: Der richtige GFCW Heavyweight Champion. In ihrer Version der GFCW brauch sie einen Mann wie Antoine Schwanenburg als Galionsfigur. Einen Mann mit großer Strahlkraft, Vermarktbarkeit und ohne Skandale. Einen Mann mit Wiedererkennungswert, Langlebigkeit und Gravitas. Wenn ihr Ehemann an der Spitze der Liga steht und sie die Maschinerie dahinter anwirft, würde das ihren Einfluss in ungeahnte Höhen katapultieren. Das ist „der Plan.“

    Der doppelte Boden.

    Damit Amélie Schwanenburg IHRE Ziele erreichen kann, ist es von elementarer Wichtigkeit, dass Antoine Schwanenburg an der Spitze der Liga steht. Bei Stranded hat er die Chance, Keek Hathaway diesen Titel streitig zu machen, aber das ist ihr nicht genug. Sie will die Absicherung haben, die Holly potentiell zu bieten scheint. Das ist das, was im Cafe De Klep mutmaßlich zwischen den Beiden besprochen wurde. Für sie wäre es ein Sieg auf allen Ebenen. Amélie bekommt das fehlende Puzzlestück, welches ihr noch größeren Einfluss verschafft, Holly bekäme den Untergang von Keek Hathaway und sicherlich einen „Gefallen“ von einer dann sehr mächtigen Person. Win-Win, oder? Nein.

    Der große Haken.

    Wie wir bereits wissen, hat sich Antoine Schwanenburg ganz offensiv gegen eine mögliche Allianz mit Holly Hutcherson ausgesprochen. Er hat kein Interesse an Politik, Business oder sonstigen Spielchen. Er will in den Ring steigen und sich messen, Keek Hathaway fair und ehrlich schlagen und so erneut zur Nummer Eins der Liga aufsteigen. Mit legitimen Mitteln. Nach allem, was wir herausfinden konnten, ist das sein tatsächlicher Standpunkt und keine PR. Aber folgende Fragen sollte man sich dennoch stellen.

    Bleibt Antoine Schwanenburg bei diesem Standpunkt?
    Und viel wichtiger, wie handelt Amélie es, wenn Antoine auf diesen Standpunkt beharrt? Nimmt sie es hin oder sorgt sie gegen den Willen ihres Ehemannes für den sicheren Sieg?

    Die nächsten vier Wochen jedenfalls dürften spannend werden. Ist der Feind meines Feindes mein Freund?

  9. #9
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    Der Plan

    Von Vivien Tolnai.

    Vor zwei Wochen berichteten wir von einer Frau, einem Plan und Macht. Auf diesen Artikel gab es viele Reaktionen. Sehr schöne, aber auch einige bedenkliche. So erhielt unsere Redaktion und ich im Speziellen ein Schreiben, welches darum bat, den Artikel von der Website zu nehmen. Uns wurde ansonsten mit rechtlichen Schritten gedroht, sollte dies nicht unverzüglich geschehen. Wir allerdings stellen hier noch einmal klar, dass nichts an diesem Artikel bedenklich, illegal oder fehlerhaft war, weswegen wir den Artikel auch bis heute online haben. Wer dieser Absender ist, kann man sich vielleicht schon denken. Als kleiner Tipp: wir kamen bei diesem Brief nicht drumherum, den durchaus sehr scharfen Inhalt mit der lieblichen Frauenstimme von Eric Fletcher in unserem Kopf zu lesen. Häufig steckt hinter solch' aggressivem Vorgehen mehr und so blieben wir natürlich an der Sache dran. Als einer unserer Redakteure Naturaufnahmen* machte, bekam er plötzlich etwas ganz anderes vor die Kamera. Dieses Video werden wir Ihnen natürlich vorenthalten. Die Saga um den ominösen „Plan“ geht eine Runde weiter.

    [VIDEO]

    Blauer Himmel, Sonnenschein und ein paar Bäumchen. Ganz offensichtlich befinden wir uns draußen und nicht im Stadion. Einige Meter entfernt von der Kamera können wir eine Frau erkennen, die zu telefonieren scheint. Die Kamera zoomt langsam ran und wir können das Ganze nun etwas besser sehen. Die Frau, die dort telefoniert ist Amélie Schwanenburg. Sie sieht etwas gestresst aus, läuft zwei Schritte, dreht auf dem Absatz um und läuft wieder zwei Schritte. Sie scheint auch nicht zu wissen, dass die Kamera nicht allzu weit weg von ihr ist. Als die Kamera noch ein bisschen näher kommt, können wir auch das Telefonat zumindest von ihrer Seite aus ein wenig belauschen.

    Amélie: „Ja, ich werde das noch irgendwie drehen. Das wird schon gehen denke ich.“

    Insgesamt scheint sie bislang wenig geredet zu haben, sondern mehr zugehört. Die Person am anderen Ende der Leitung hat einen deutlich höheren Redeanteil und auch wenn er oder sie es nicht mitbekommt, nickt Amélie hier und da fleißig.

    Amélie: „Klar, ich dachte auch, dass das alles ein bisschen besser laufen würde. Dieser Tolnai Artikel hat die Sache natürlich nicht besser gemacht.“

    Bei der Aussprache des Namens der Reporterin wird sie offensichtlich ein wenig wütender.

    Amélie: „Aber apropos, ich checke gerade schon, ob und wie man dagegen vorgehen kann. Mein Anwalt prüft, ob der Straftatbestand der Verleumdung nach Paragraph 187 hier angewendet werden kann, aber diese Möchtegern-Journalistin versteckt sich natürlich hinter der Pressefreiheit. Aber ganz ehrlich, das ist großer Unsinn und das weiß die auch selbst ganz genau. So oder so ist es aber dennoch nicht optimal für uns, denn solche Mühlen mahlen natürlich sehr langsam und den Artikel hat eh schon jeder gelesen, also selbst wenn wir den wegbekommen und sie sogar eine Gegendarstellung posten muss, wer wird die denn lesen? Keiner.“

    Amélie und Vivien werden in diesem Leben wahrscheinlich keine Freunde mehr.

    Amélie: „In Ordnung, ich werde auf jeden Fall noch gucken, dass ich den ein oder anderen Hebel in Bewegung setzen kann.“

    Der Gesprächspartner scheint ihr ins Wort gefallen zu sein, so schaut es jedenfalls aus.

    Amélie: „Antoine? Nein, da bin ich zuversichtlich, dass wir hier noch irgendwie auf einen Nenner kommen. Und wenn nicht, der Plan steht im Zweifel. Es gibt nur ein mögliches Ergebnis, nur auf welchem Weg wir dorthin kommen müssen wir sehen. Wie gesagt, ich werde von meiner Seite aus alles so gut vorbereiten, wie ich kann. Wenn er sich weiterhin weigert, werden wir es im Zweifel auch gegen seinen Willen durchziehen müssen. Die Liga überlebt nicht noch ein Quartal mit Keek an der Spitze, also schaue ich, was ich nachher beim Contract Signing vielleicht noch reinbekomme, was unserer Sache hilft.“

    Sie wirkt sehr zuversichtlich.

    Amélie: „Und selbst wenn Eric sich weigert irgendeinen meiner Vorschläge anzunehmen, ist das ein Sieg für uns kurz- mittel- oder langfristig. Ich meine, wir wissen, wie schnell Keek explodieren kann, es wird recht einfach sein, das herbeizuführen. Und dann steht Eric da und muss sich die Fragen anhören, warum er nicht auf meine Vorschläge eingegangen ist. Das wird ihm dann das Genick brechen. Also, so oder so, wir haben hier mehrere Ansätze die hier bedient werden können.“

    Nun bewegt sie sich wieder etwas weiter weg von uns, ist aber gerade noch so sicht- und hörbar für uns.

    Amélie: „Es gibt kein Szenario, in dem Keek Champion bleibt. Das kann ich zu 100% versprechen. Egal wie, es wird passieren.“

    Und nachdem sie zwei, drei weitere Schritte von uns weg macht, bekommen wir das Gespräch nicht mehr mit und das Video endet.

    *aus rechtlichen Gründen

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