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  1. #1
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    Vertrauen in das Bewertungssystem

    VERTRAUEN INS BEWERTUNGSSYSTEM

    moin GFCW Galaxy!

    Dieses Thema liegt jetzt ein bisschen in der Schublade, wollte aber erst noch das Jubiläum über die Bühne bringen lassen. Es geht um das leidige Thema Bewertungen.

    Der Grund, warum ich die Bewertung mal wieder zum Thema mache ist, weil etwas passiert ist, was ich für sehr problematisch halte. Aber ich schildere mal den Sachverhalt:

    Partei 1 sagt: Lass uns das Match bewerten.
    Partei 2 sagt: Muss das sein? Nach Möglichkeit würde ich lieber nicht bewerten lassen.
    Partei 1: Eh, warum?
    Partei 2: In der Vergangenheit lief es für mich nicht gut, daher habe ich das Vertrauen in das System verloren. Ich glaube, es geht nicht immer um Objektivität sondern eher um Sympathie.
    Partei 1: Ja ok, dann eben nicht.

    Und da haben wir das Problem. Jeder der mich kennt weiß, dass ich ohnehin großer Hasser von Bewertungen bin, da man RP meiner Meinung nach nicht wirklich 'bewerten' kann sondern dass es einfach für sich stehen sollte. Es sorgt dafür, dass man nicht das macht, was einem selbst gefällt, sondern sorgt dafür, dass man sein RP so anpasst, dass es möglichst großen Anklang findet. Außerdem ist es bei Stories oft ein Stock in den Speichen des Rades, als dass es ein Antrieb ist, da man natürlich dem Gegner keine Angriffsfläche bieten will. Aber ob jetzt Bewertungen sinnvoll sind oder nicht will ich hier nicht diskutieren, für mich geht es viel mehr darum, dass es offenbar ein Problem gibt, über das man aber nicht reden will.

    Dass in diesem Fall oben jetzt Partei 1 „gekuscht“ hat und es keine Bewertung gab, löst das grundlegende Problem ja keinesfalls und es wird sich auch nicht lösen, wenn man es weiter ignoriert. Ich will hier jetzt den Diskurs anstoßen und das tun, was man im Vorfeld hätte machen müssen.

    1. Ist das so, dass es ein grundlegendes Problem mit Bewertungen gibt?
    2. Wenn ja, warum spricht man da nicht offen drüber?
    3. Wenn ja, was wäre die Lösung für dieses Problem?

    Ich persönlich verstehe einfach nicht, dass es 'so' heraus kommen muss und man das bereits vor langer Zeit hätte klären können, denn der Stachel saß offensichtlich schon länger etwas tiefer. Eure Meinung dazu?

  2. #2
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    1. Nein? Zumindest ist mir das in meinen doch schon beachtlichen 7-8 Jahren noch NIE passiert. Freilich hat Manu manchmal nachgefragt, wenn mal nicht für ihn bewertet wurde (was ohnehin selten vorkam), aber ansonsten kann ich mich da an keine Reibungspunkte sprich Streitigkeiten erinnern?
    2. fällt dann für mich flach
    3. Die Lösung ist eigentlich so wie es immer war: es wird VORHER klipp und klar zwischen den Beteiligten abgesprochen, ob bewertet wird oder nicht. Dass man das "bemuttern" muss, finde ich gerade erstaunlich (der Vorwurf ist damit nicht an DICH gerichtet, sondern an diese beiden Parteien). Man hat bei der Cardbesprechung die Möglichkeit, sich gegen ein Random-Match zu wehren bzw. es abzulehnen. Wenn die Card steht, isses schlecht, das Match zu canceln. Und dann MUSS bewertet werden, wenn keine der beiden Parteien verlieren will.

    Grundsätzlich bin ich ein großer Verfechter des Bewertens. Schließlich ist das der Grund, wieso ich ursprünglich auch mal wieder angefangen habe mit FW. Wie gut kommt dein Zeug an? Und es war jedes verdammte Mal ultraspannend, die Shows zu lesen und zu sehen, ob man gewonnen oder verloren hat. Ob man einen Titel gewonnen oder verloren hat. Ein Sieg wirkte damals "erarbeitet". Und auch ein Punkt, der mir tierisch gefallen hat beim Bewerten ist die Möglichkeit des Mitgestaltens der Show. Wohin geht die Reise eines Wrestlers? Die fehlt ja nun völlig. Man hatte einen Überblick, ist der Typ wirklich so gut, oder eher Mittelmaß? Viele Titelwechsel hätte es z. B. auch gar nicht gegeben, weil manch einer auch an grandioser Selbstüberschätzung leidet/e. Ich komme aus der Zeit, wo zu 90% immer bewertet wurde und es war eine heiße Zeit und gab auch DAMALS geniale Storys. Und es gab auch damals die Möglichkeit, Matchenden zu skripten. Das eine schließt das andere ja nicht aus. Dass wir aber richtiggehend in einer Zeit sind, wo gar nicht mehr bewertet wird, ist schade. Und ich nehm mich da dann auch nicht raus, denn solange im Grunde alle ihre Matches skripten, wäre man ja selber im Nachteil, wenn man es auf das gesamte Roster umlegt. Sobald einer der Oberen (und im Grunde könnte das nur Danny) diktiert: Ab sofort wird jedes Match bewertet, oder die PPVs, oder die Titelmatches oder sonst was, wäre ich auch da dabei. Aber in solchen Mauern will man eignetlich nicht leben, was auch nicht nötig ist. Es ist halt einfach die Tendenz da, dass nicht mehr bewertet wird. Und es bleibt halt einfach schade.

    PS: Und ohne dass ich Jack angesprochen habe, ich habe eine ziemlich genaue Ahnung, um wen es geht. Denn es gab bei der Jubishow einen Titelwechsel, mit dem ich never ever gerechnet hätte. Und wenn DAS der Grund ist, weil man es nicht geschafft hat, in einigen Wochen und Monaten VORAB klipp und klar zu sagen, WIE man das Match enden lässt, ist das unfassbar schade. Der Titelwechsel hätte selbst nach STORYMASSSTÄBEN nie stattfinden dürfen. Aber gut, das ist jedem das seine. Fantasy Wrestling IST ein Spiel, das wir nicht FÜR UNSER EGO spielen, sondern für andere und für die Geschichte an sich. Da hätte man dann andere Prioritäten setzen sollen. Gerade wenn man sagt "es lief in der Vergangenheit nicht gut", macht dann der Gewinn "dieses Titels" mehr Sinn?! Egal...ich "spekuliere nur ins Blaue", glaube aber, dass ich richtig liege. Und die letzten paar Zeilen habe ich UNABHÄNGIG davon geschrieben, WER diese Person ist, damit das klar ist!
    Geändert von Jason Crutch (01.04.2021 um 12:57 Uhr)

  3. #3
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    Hallo zusammen,

    folgende Meinung habe ich zur Thematik:

    da ich viele Jahre raus aus dem FW war, ist dieses Bewertungssystem neu für mich. Früher wusste man zwar nicht, ob man gewinnt oder verliert, aber Transparenz des Bookers war halt gar nicht gegeben. Dann wurden hinterrücks in iwelchen Chats wieder rum geklüngelt. Fürchterlich....wenn ich nicht selbst dabei war ^^. Wie dem auch sei, geskriptete Storys sind an sich für die Erzählung meist besser, beruht aber auch darauf, dass die Fehdenpartner cool mit dem Verlauf sind. Und wenn man sich über einen Sieger nicht einigen kann, dann lässt man halt das Match bewerten. Und wenn jemand bspw. bei einem War Evening Match nicht bewerten will, dann einigt man sich auf einen Draw/ No Contest.

    Kommen wir nun zum Bewertungssystem. Der Vorwurf dass es nach Sympathie und nicht nach Leistung geht, kann ich insofern folgen, da es keine Kriterien gibt wonach bewertet werden soll. Also könnte man alternativ auch ein Punktesystem und 3-4 Kriterien entwerfen, wo dann am Ende zumindest ein quantitativer Wert stünde. Also, das wäre mein Alternativvorschlag das Bewertungssystem zu "verfeinern".

  4. #4
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    Ich lese nur ab und zu im Forum mit und hab auch keine Ahnung ob euch meine Meinung interessiert, hier ist sie trotzdem.^^
    Ich finde es schade dass gar nicht mehr bewertet wird das nimmt die Spannung ja komplett raus, für alle Beteiligten. Für mich war das früher mit das Beste an der Show.
    Das Bewertungssystem war ja schon immer ein leidiges Thema. Es ist einfach nicht möglich völlig neutral zu bewerten PUNKT. Jeder hat andere Vorlieben was das Auftreten der Wrestler angeht, anderen Humor usw.
    Manchmal wurde man auch schlechter bewertet nur weil man keinen Entrance geschrieben hat (Grüße an der Stelle ��)
    Aber nur durch Bewertungen hat man dauerhaft ein Feedback, wie auch immer man dann damit umgeht. Man schreibt seine rps nunmal nicht für sich alleine.

  5. #5
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    Waaaas? Man schreibt seine RPs nicht für sich alleine? Jenny, ich bin mir nicht sicher, ob das bei jedem schon angekommen ist^^

    Im Endeffekt, ich denke, da sind wir uns einig, wäre JBD nicht zigfacher Champ, wäre IMMER bewertet worden. manchmal gibt es knappe Entscheidungen, aber ich habe nie - betone ich gern und immer wieder - nie allein nach Sympathie bewertet, sondern so, wie die Story auf mich wirkt. Mit Manu hatte ich mal Beef, obs deshalb war, keine Ahnung^^

    Wir müssen nicht nach höher, schneller, weiter Streben, aber wenn rückkehrer bzw Neueinsteiger - ich muss Mario mal nennen - nach Bewertung schreien, rufen, sie wollen, dann hat das durchaus Gründe. Denn ansonsten weißt du tatsächlich nicht, wo du stehst.

  6. #6
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    Ich finde dass Title Matches, Tournament Matches oder No. 1 Contender Matches die bewertet werden durchaus einen gewissen Reiz haben. Das gibt den Titeln oder Turnieren oder wie auch immer tatsächlich einen gewissen "Wert". Wer in einer solchen Situation steckt sollte sich dann eventuell sowohl für den Fall einer Niederlage als auch für den Fall eines Sieges schon einmal etwas überlegen. Es hat definitiv einen gewissen zusätzlichen "Kick" vor einer Show zu sitzen und nicht zu wissen ob man jetzt gewonnen oder verloren hat.
    Dass mehr nach Sympathie als nach tatsächlicher Leistung gewertet wird ist ein Eindruck der oftmals entsteht weil man die Sachen der Leute die man persönlich sehr mag auch oftmals beim Lesen besser findet als die der Leute mit denen man weniger privat zu tun hat. Was von beidem jetzt letztlich "Henne" und "Ei" ist muss jeder selbst wissen. Ich finde die Entwicklung zu deutlich weniger bewerteten Matches aber sehr gut.
    Die Zeit als War Evening aus einem Haufen zusammengewürfelter Matches bestand die dann auch noch bewertet wurden hat die Shows nur mit unnötigen Segmenten zugekleistert die Leute geschrieben haben weil sie nicht verlieren wollten. Das führte zu für alle möglichen Leute unglücklichen Situationen in denen beispielsweise Champions in Non-Title Matches von guten Schreibern die aber momentan eine Midcard-Fehde hatten zwei Wochen vor dem Pay-Per-View besiegt wurden ohne dass irgendjemand besser, aber dafür jemand deutlich schlechter da stand.
    Persönlich finde ich dass Bewertungen außerhalb von PPVs wenig Sinn machen (Ausnahmen bestätigen die Regel). Sollte dann aber bewertet werden muss es irgendwo auch ersichtlich sein WARUM so gewertet wurde.
    Würde es beispielsweise helfen wenn die Bewerter einfach kurz durchgeben warum sie bewertet haben wie sie bewertet haben? Es muss ja kein ewig langes Essay sein, aber ein paar kurze Sätze dazu was den Einen jetzt besser als den Anderen gemacht hat kann man sich - denke ich - abringen. Die kann man dann - je nachdem was gewollt ist - mindestens den Match-Teilnehmern zugänglich machen oder auch einfach im Forum für alle zugänglich posten. Nicht jeder der bewertet schreibt auch Feedback.
    Ich empfand das Bewertungssystem zu meiner vorherigen aktiven Zeit immer als das Fairste das ich erlebt habe. Wie das aktuell ist will und kann ich nicht beurteilen da ich schlicht selbst weder bewertet habe noch bewertet wurde seit ich zurück gekommen bin. Selbst wenn ich mit Niederlagen selbst irgendwo nicht einverstanden war habe ich allerdings damals immer nachvollziehen können warum Andere vielleicht so gevotet haben wie sie gevotet haben. Geschmäcker sind verschieden und das ist auch gut so. Es muss bloß nachvollziehbar sein.

  7. #7
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    Ich würde mich jason crutch zu 100% anschließen und noch hinzufügen: unabhängig davon ob man gute ergebnisse liefert, ein gewisses kompetetives element kann einfach auch spaß machen wenn verlieren eine Option ist....

    Vom funfaktor zum fragezeichenfaktor: Wie kann es bitte so schwierig sein mal zu verlieren oder jemandem den Sieg einfach zu geben wenn man bock hat zusammen eine geschichte zu schreiben so dass es notwendig ist da eine regelung zu finden? Kann mich nicht dran erinnern das ich jemals ein problem mit einem skitpartner hatte...

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