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  1. #1
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    [Morbeus] Aus Liebe zum Guten

    +++VIDEO+++

    Das Hauptquartier der GFCW. Präsident Claude „The Dynamite“ Booker sitzt in seinem Büro am Schreibtisch und geht die monatlichen Erlöse der GFCW, die er von der Finanzabteilung erhalten hat, durch. Die COVID-19 bedingten Reduzierungen der Zuschauereinnahmen schlagen auch in diesem Monat einmal mehr stark ins finanzielle Kontor der Organisation. Ein mehrmaliges Seufzen des Präsis ist zu vernehmen. Plötzlich klopft es an seiner Tür.

    Dynamite: „Ja, bitte.“

    Sekretärin: „Herr Booker, bitte entschuldigen Sie die Störung. Ein Herr Raymond Douglas wartet vor der Türe, er wolle Sie sprechen. Er hat aber keinen Termin, das habe ich ihm auch schon gesagt...“

    Dynamite: „Ach, Morbeus. Was will der denn hier? Schicken sie ihn rein. Danke.“

    Die Tür schließt sich kurz und öffnet sich dann rasch wieder als Ray „Morbeus“ Douglas grinsend hereintritt. Morbeus ist durch die regnerische Witterung draußen nass geworden, trägt die Kapuze seines Wollmantels der Marke Dedham gar noch im Büro des Präsidenten auf.

    Morbeus: „Dynamite, alter Stratege. Hast du kurz Zeit für mich?“

    Dynamite zeigt mit einer einladenden Handbewegung auf einen leeren Stuhl auf der gegenüberliegenden Seite seines Tisches. Morbeus setzt sich.

    Morbeus: „Frisch jeworden, ja?“

    Dynamite: „Reicht unser Gehalt nicht mal mehr für einen Regenschirm, Ray? Gib den Mantel doch bitte im Vorzimmer ab, du musst hier nicht mit nasser Kleidung sitzen.“

    Morbeus: „Ach, so lange brauche nicht, aber danke.“

    Dynamite: „Wie geht’s Dragan? Ich habe gehört, er hatte mit der Attacke von Gossler noch ein paar Tage zu knabbern. Ist ja nicht mehr der Jüngste.“

    Morbeus: „Ach, Unkraut vergeht nicht. Der Dicke trainiert schon wieder seine Jungs. Aber der Gossler hat ja nun wirklich nicht mehr alle Latten am Zaun, Chef…“

    Claude Booker lehnt sich in seinem breiten Open Point Deluxe Bürostuhl nach hinten und grinst süffisant.

    Dynamite: „Bist du hier um dich wie ein besorgter Vater beim Klassenlehrer zu beschweren, dessen kleiner Racker nur Mist im Unterricht macht und dementsprechend schlecht benotet wird?“

    Morbeus: „Hehe, keineswegs. Ich habe aber die ganzen Vorkommnisse der letzten War Evening-Ausgabe mal Revue passieren lassen und ein paar Dinge identifiziert die der GFCW nicht weiterhelfen! Daher bin ich hier, um mal ein paar neue Business-Ideen in die GFCW einzubringen, denn schließlich ist mir nicht entgangen, dass der Promotion Geld fehlt und wir um kreative Lösungen bemüht sein müssen.“

    Dynamite: „Aha…ich höre.“

    Morbeus: „Diese ganze Inszenierung der GFCW hat natürlich einen tollen Retro-Touch, aber wir müssen uns viel digitaler aufstellen und insbesondere die jüngere Generation begeistern. Die Jugend von heute tickt nicht mehr wie Du oder ich. Wir müssen uns für diese Leute öffnen. Die sollen doch auch die nächsten 20 Jahre die Promotion unterstützen. Dafür brauchen wir aber unbedingt Veränderungen bei unseren Produkten.“

    Dynamite: „Hast Du konkrete Vorschläge oder nur haltloses geblubbere?“

    Morbeus grinst nun wieder süffisant: „Aber klar, Chef. Zuerst müssen wir in der Halle die Verpflegung für die Fans umstellen. Crutchips, der Pi-Pie-Schokokuchen und der Schwanenburgunder sollten nicht mehr angeboten werden. Das will doch keiner mehr. Und natürlich das Bier streichen. Die Jugend von heute säuft ja diese Pilsplörre nicht mehr, da sollten wir entweder nur noch anti-alkoholische Getränke oder meinetwegen hippe Craft-Biere anbieten. Backstage sollte aber keiner mehr Bier bekommen.“

    Dynamite: „Nicht mehr saufen, beim Wrestling? Ray, du tickst ja nicht mehr ganz sauber!“

    Morbeus: „Ah, ah, ah, Dynmaite. Ich habe lediglich vorgeschlagen, die alkoholischen Getränke zu reduzieren und weniger fettreiche Snacks anzubieten. Die Gewinnmarge bei den substituierten Produkten ist auch höher.“

    Dynamite: „Hmm, die GFCW war auch immer für Leute mit dem etwas kleineren Geldbeutel da.“

    Ray „Morbeus“ Douglas zuckt leicht mit den Schultern.

    Morbeus: „Und dann wären da natürlich noch die Werbespots! Müssen auch getauscht werden. Schauen wir uns die Spots doch mal an: Zereo Cola, Crutchips, Pi-Pie, Schwanenburgunder und seit neustem der Superior Protein Bar von Jannek. Der Protein Bar passt genau in diese neue Ausrichtung, viele Proteine, kein Zucker. Die Message stimmt. Zereo Cola geht auch durch, 0 % Zucker, Zereo im Geschmack! Das wollen die Kids! Was sie aber nicht wollen, sind diese fettigen Crutchips, einen Burgunder der nicht Bio zertifiziert ist und diesen Schokokuchen von Ricks auch nicht.“

    Dynamite: „Not so fast. Der Schokokuchen erzielt nach wie vor Traumumsätze. Der bleibt erstmal drin, mir doch egal wie die Zubereitung ist. Die Crutchips und der Schwanenburgunder…welche Produkte sollen denn nun dafür reinkommen?“

    Morbeus lehnt sich zu Dynamite rüber und flüstert ihm etwas ins Ohr.

    Dynamite: „Ich würde den Scheiß ja nicht…aber ok, probieren wir es. Wehe das funktioniert nicht, Ray.“

    +++ VIDEO ENDE +++

  2. #2
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    Stimme: „Master Miller…ein Telefonat für Sie…Ein gewisser Herr Ray Douglas wünscht Sie zu sprechen…“


    Zu sehen ist das Gesicht eines Butlers sehr hohen Alters. Ein alter Tattagreis wie er im Buche steht. Weißes dünnes Haar, faltiges Gesicht und nahezu verschlossene Augen unterstreichen sein fast dreistelliges Alter. Er wirkt sehr zerbrechlich. Die Kamera zoomt hinaus und nun erkennt man dass der Butler zu den äußeren Merkmalen auch die körperlichen Begebenheiten des Alters mit sich bringt. Kleine wackelige Schritte unterstreichen das sehr langsame Tempo des alten Mannes. Er hält ein Telefon in beiden Händen. Die Stimme Phoenix C. Millers ertönt.


    PCM: Hier sind wir Nathanael…das ist die falsche Richtung….HIEEEER!!!


    Ein weiteres rauszoomen der Kamera zeigt uns nun die gesamte Szenerie. Nathanael der Butler befindet sich auf der einen Seite eines sehr langen Raumes welches früher mal ein Schloss gewesen sein könnte. Der Stuck und die Wandverzierungen haben schon bessere Tage erlebt. Der lange Teppich der in dem Saal liegt ist mehr Loch als Teppich. Dreck, Staub und Spinnen scheinen die neuen Bewohner dieser ehemals fürstlichen Residenz zu sein. Der Butler sieht sich einem grotesk langen Weges bevor. Am Ende des Flickenteppiches sehen wir einen Tisch über dem ein großer Kronleuchter hängt. In der Ecke steht ein Baustrahler der dem Raum Licht verleiht. Nach elendig langen Sekunden ist ein Raunen vom Ende des Raumes zu hören.


    Das ist ja nicht auszuhalten…wieso musst du immer alles so ernst meinen?!?!?!“


    Ein Stuhl wird verschoben und Schritte erfüllen den Raum. Es ist Ill Menit der dem Butler schnellen Fußes entgegenkommt. Er will Nathanael gerade das Telefon abnehmen als erneut die Stimme Millers zu hören ist.


    PCM: Nananana Menit…es ist Nathanaels Aufgabe…wir wollen doch die Etikette bewahren. Es ist seine Aufgabe als Diener…


    Ill Menit: Halts Maul Miller…wir sind nicht alle so durchgeknallt im Kopf wie du…


    Der Hühne packt den überraschten Butler an den Schultern und trägt diesen samt Telefon durch den Raum. Er stellt ihn kurz vor dem Tisch ab und setzt sich wieder auf den pompösen Ohrensessel. Neben ihm sitzt Phoenix C. Miller dicht am Tisch. In seiner Hand hält er ein großes Glas Wein was er gerade in einem Zug geleert hat. Auf dem Tisch stehen zwischen Weinflaschen ein paar schwarze kleine Boxen deren Inhalt man nicht erkennen kann.


    PCM: Seeeeeehr lecker….Nathanael…das Telefon…


    Keine Reaktion des Butlers.


    PCM: NATHAAAAANAEL…ach scheisse der hört doch eh nix mehr…


    Ill Menit schaut seinem Partner des Trinity Projects an. Dieser nimmt seine Hände vom Tisch und führt sie zu seinen Beinen. Plötzlich rollt Miller samt Stuhl zurück, dreht sich und fährt in Richtung Nathanael. Menit schüttelt nur ungläubig den Kopf und nimmt sich im Anschluss ein großes Stück eines Schokoladen Kuchens welcher auf dem Tisch steht. Er beachtet Miller nicht mehr welcher sich nun aus seinem Stuhl erhoben hat und das Telefon ergreift.


    PCM: Monsieur Miller am Apparat. Wie kann ich helfen?....Ah Morbeus…jaaaa…tut mir Leid unser Butler ist ein wenig langsam…ähm ja…wir haben einen Butler…ist das so überraschend?...Dynamite zahlt gut…ja……ja….dir zahlt er nicht so gut?..ok...


    Der ehemalige League Title Champion hat sich wieder hingesetzt und schaut zu Ill Menit herüber welcher sich gerade eine Stückchen des Kuchens zu Munde führt.


    PCM:….mmh…ja das ist dein Problem…aber…ja okay…ja das sind doch tolle Neuigkeiten die du da hast…vielleicht bringt es dir dann ja finanziell jetzt auch etwas mehr…ach warte Morby…wir haben ja ein Match in der kommenden War Evening….ich glaube wir sollten uns da im Vorfeld des Matches mal zusammensetzen….ja?...ok…alles klar….kommst du zu uns oder sollen wir…ah…ok…ja…dann komm einfach vor dem Match in unsere Kabine…ich freue mich…ich hab da schon n guten plan…Machs gut Morby…Tschöööö


    Miller legt den Hörer auf die Gabel des Telefons.


    PCM: Nathanael….NATHANAEEEEEL….DU KANNST JETZT GEHEN!!!!


    Nachdem er seinen Butler weggeschickt hat und gedanklich einen Moment in die Ferne zu schweifen scheint setzt er sich mit einem Seufzen lässt er sich wieder in den Rollstuhl sinken. Er rollt zu seinem Platz am Tisch zurück.


    PCM: Weißt du was FOAB…ich könnte mich daran gewöhnen…so ein Stuhl ist schon ziemlich komfortabel.


    FOAB: Hast du was gesagt Miller? Menit? Seid ihr noch da?


    Hinter einem Ohrensessel welcher seine besten Tage schon lange hinter sich hat durchdringt eine Stimme dumpf in weiten des Raumes. Nebelschwaden machen sich dahinter breit und steigen zur Decke auf. Süßlicher Duft erfüllt die Luft.


    Ill Menit: Ich hab schon gedacht das du eingeschlafen bist…bin ich eigentlich der einzige hier der sich Gedanken darüber macht wie wir unsere Ziele erreichen können? Miller…du bist kurz davor deine Pläne endgültig in die finale Runde zu bringen…


    Miller schaut Ill Menit mit großen Augen an. Hinter dem Ohrensessel lugt der Kopf vom FOAB hervor. Beide scheinen gespannt der heroisch anmutenden Rede Ill Menit zu lauschen.


    Ill Menit: Irgendwas in deinem kranken Hirn wird schon dafür Sorgen das du am Ende das kriegst was du willst.


    Während dieser Worte tippt Menit PCM an die Stirn. Der Vater aller Bomben hat sich nun erhoben und schaut über die Lehne seinem Tag Team Partner zu welcher sich ebenfalls erhoben hat. FoaB hat seine Hand in einer Tüte Crutchips vergraben und führt diese immer wieder zu seinem Mund.


    FoaB: Ich hab echt Hunger Leute…ich hab keine Ahnung woher das kommt. Diese Dinger machen süchtig. Bin froh das es die bald nicht mehr geben wird.


    Ill Menit: Wir werden dich bis zum letzten Atemzug unterstützen Miller…wir sind ein Team…wir waren es damals…wir sind es heute…auch wenn du krank bist…wir sind genauso krank…das macht uns aus…Du hast Bartho vor dir…du hast ihn da wo du ihn haben wolltest…keine Ahnung wieso…aber du wirst schon wissen was du tust…aber was ist danach?


    Miller schaut ihn mit großen Augen an während er eine Flasche Wein nimmt. Das Etikett zeigt uns das es ein Schwanenburgunder ist: Wie danach?


    Menit nimmt sich ein Glas Schwanenburgunder: Der ist echt gut der Wein…ich hätte nie gedacht das ich das mal sagen werde…aber wirklich schade das es den wohl bald nicht mehr geben wird…


    Er leert das Glas mit einem Schluck. Auch Miller nickt ihm zustimmend zu.


    PCM: Das ist schade das stimmt. Ich glaube ich werde mir davon ein Fass auf Vorrat kaufen. Man weiß ja nie wann man den mal braucht. Es gibt sicherlich immer einen Anlass bei dem man ein gutes Glas Wein zu schätzen weiß.


    Ill Menit: Ja aber was kommt danach Miller…was kommt nach Bartho?


    Miller entgegnet Menit schroff: Das weiß ich doch jetzt noch nicht…ich weiß nicht wer mein nächstes Opfer sein wird…vielleicht zeige ich mich ja von meiner sozialen Ader und helfe jemanden seine Karriere zu vergolden…vielleicht gibt es jemanden der alleine ist und Hilfe braucht. Wir werden sehen.


    Ill Menit: Wir werden unsere Karriere auf unsere Weise vergolden…niemand wird uns aufhalten unsere Gürtel zurück zu holen. Weder Spotlight…auch keine Racheengel sind dafür bestimmt unsere Ziele zu vereiteln…Und dieses Ziel tragen gerade die Schützlinge…ach was…die Marionetten des alten Hundes mit sich herum.


    Miller ist fasziniert von dem sonst so wortkargen und ruhigen Ill Menit. Seine Augen hängen an seinen Lippen während er sich ein großes Stück Schokoladen Kuchen auf seinen Teller legt.


    Ill Menit: Doch was machen wir wenn wir das Gold um unsere Hüften tragen?


    Er lässt sich zurück auf seinen Stuhl sinken und nimmt sich auch einen Teller mit dem köstlichen Schokoladen der Marke Pi-Pie. Er stochert mit der Gabel drin rum und probiert ein Stück.


    PCM: Der ist gut oder Menit?


    Menit: Ja der ist sehr gut…sehr gut sogar…
    PCM: Ja ich bin dankbar das Morbeus und Dynamite den nicht aus dem Sortiment nehmen. An den könnte ich mich gewöhnen.


    Menit schaut sich den Kuchen an: …eine Kleinigkeit fehlt mir jedoch für meinen Geschmack. Er wirkt mir nicht edel genug…nicht edel genug für diese Kulisse hier…welche wir auf jeden Fall auf Vordermann bringen müssen…ziemlich staubig und heruntergekommen die Bruchbude hier…eine Renovierung würde echt helfen.


    Plötzlich taucht der FoaB neben ihm auf und schaut ihm über die Schulter. Er streckt seine Hand über den Kuchen aus.


    FoaB: Ich weiß was da fehlt mein Freund….ich hab es gerade gesehen. In den Flammen des Kamines da…


    Ill Menit und PCM schauen in den kalten leeren Kamin vor dem der FoaB gerade saß….ihre Blicke wandern skeptisch zum FoaB zurück.


    Er öffnet seine Hand und streift seine Finger langsam in seine Handfläche. Dabei fällt eine glitzernde Substanz auf den Kuchen.

    FoaB mit glitzern in den Augen: Gold würde dem Schokoladenkuchen einen edlen Glanz verleihen…Gold würde ihn edler machen...Gold würde ihn einzigartig machen...aber auch Begierde wecken...Jeder würde ein Stück des goldenen Kuchens haben wollen...



    Miller schaut den Vater aller Bomben besorgt an und klopft ihm auf die Finger als dieser seine eigene Kreation versucht zu vernaschen.


    PCM: Alter du sollst unsere Produkte nicht selbst konsumieren...egal welche...wir sind hier um diese für Morbeus zusammenzustellen...ich denke das wir mit den zwei kleinen Schätzchen hier ganz gute Produkte für ihn haben...Nathanael kann ihm diese jetzt nach Hause liefern damit er diese bewerten kann. NATHAAAAANAEL...

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