Ergebnis 1 bis 5 von 5
  1. #1
    Registriert seit
    29.02.2016
    Ort
    Wien
    Beiträge
    21

    Was tun als Hobbysportler bei einer Fructoseunverträglichkeit? Habt ihr Erfahrungen?

    Ich habe ehrlich gesagt nicht extrem viele Kontakte mit ehemaligen Studienkollegen, aber mit einem von ihnen gehe ich nach wie vor gerne Volleyball und, wenn es das Wetter hergibt, Fußball und Beachvolleyball spielen. Nun ist bei ihm vor ein paar Wochen eine Fructoseunverträglichkeit diagnostiziert worden und er macht sich jetzt ziemliche Gedanken, weil ihm eine vitaminreiche Ernährung sehr wichtig ist. Angeblich kann er nach einiger Zeit wieder versuchen, etwas Fruchtzucker zu sich zu nehmen, aber derzeit ist er halt recht verunsichert. Daher wollte ich mal in die Runde fragen, ob jemand Erfahrungen mit einer Fructoseunverträglichkeit hat und uns mit Ratschlägen weiterhelfen könnte. Vielen Dank vorab!

  2. #2
    Registriert seit
    03.04.2015
    Beiträge
    11
    Hallo, na aber das wundert mich ja sehr, dass sich da noch keiner so richtig bei dir gemeldet hat - hoffe ich komme mit all meinen Infos nicht zu spät, aber kann sicherlich was dazu sagen, zumal ichs ja selbst habe.
    Allerdings ich habe die Fruktosmalbsorption und nicht die Intoleranz - da ist nämlich schon mal der erste große Unterschied.
    Bei der sehr seltenen Fruktoseintoleranz (HFI) liegt wirklich ein Defekt der Einheit des Enzyms Aldolase vor. Die HFI ist eine autosomal rezessiv vererbte Stoffwechselerkrankung, die unerkannt wirklich tödlich verlaufen kann. Jegliche Fruktoseaufnahme kann zu Hypoglykämie und toxischen Leberschäden führen, das sollte einem schon bewusst sein.
    Aber als Fruktosemalabsorption wird eine begrenzte, zu niedrige Aufnahmekapazität von Fruktose mit gleichzeitigem Auftreten von typischen Beschwerden wie Blähungen im Bauchbereich, Stuhlunregelmäßigkeiten, weicher Stuhl oder Diarrhö nach Verzehr bezeichnet. Es handelt sich demnach hierbei um eine Transportstörung. Nicht resorbierte Fruktose gelangt in tiefer gelegene Darmabschnitte und wird – wie beim Fruktoseüberhang – von dort ansässigen Bakterien umgebaut. Es kommt zu einer verstärkten Gasbildung, die dann zu Beschwerden führt.
    Bei ist es ja letzteres, das heißt aber eben auch, dass ich sehr fruktosearm esse oder ganz darauf verzichte. Da das aber nicht immer möglich ist, kann man auch auf sowas wie Fructosin zurückgreifen und somit dann Fruktose aufnehmen, weil es umgewandelt wird. Das kann man vor dem Essen einnehmen.
    Nun ja, du siehst also, da gibt es viel zu erzählen.

  3. #3
    Registriert seit
    29.02.2016
    Ort
    Wien
    Beiträge
    21
    Vielen Dank für deine Antwort! Ich muss gleichzeitig dafür entschuldigen, dass ich sie erst jetzt gesehen habe, aber ich hatte ehrlich gesagt auch nicht mehr damit gerechnet. OK, dann kann er sich auf jeden Fall glücklich schätzen, dass es sich nicht um eine Fructoseintoleranz, sondern um eine Fructoseunverträglichkeit handelt. Wobei angesichts deiner Erklärungen auch vermute, dass er von Ersterem auch eindeutig früher mitbekommen hätte... Permanent fructosearm zu essen würde ja auch bedeuten, auf den Obstgenuss zu verzichten. Wie ist das bei dir? Kannst du de facto täglich Obst essen oder eher selten?

  4. #4
    Registriert seit
    03.04.2015
    Beiträge
    11
    Das glaube ich denn auch, denn ehrlich eine Fruktoseintoleranz ist so schwer, dass man das bereits als Kind merkt und das ist auch gefährlich für den Organismus, also das bleibt nicht unbemerkt, deshalb würde ich mal sehr genau sagen, dass es eher die Malabsorption sein wird. Das wäre ja eben sehr schlimm und genetisch bedingt, also sehr schnell bemerkbar.
    Und ich würde dir auch mal anraten, nicht komplett auf Obst und Gemüse zu verzichten, oftmals lernt man ja auch mit der Zeit was man denn besser und was man schlechter verträgt. Dann kann man das wieder besser in den eigenen Ernährungsplan mit eindenken. Und eben wie gesagt, es gibt ja auch Alternativen. Die kann man auch nutzen, und zwar sogar oftmals, das ist nicht nur für ab und an gedacht.

  5. #5
    Registriert seit
    29.02.2016
    Ort
    Wien
    Beiträge
    21
    Vielen Dank für deine weitere Rückmeldung und für die zusätzlichen Erklärungen! Und es geht ja nicht um mich, sondern um einen ehemaligen Studienkollegen, dem ich das alles gerne weitergeben werde. Aber ja, die Idee je nach den besser verträglichen Obst- und Gemüse-Sorten einen individuellen Ernährungsplan zu erstellen, klingt allemal gut. Aber wie ist das auf Reisen oder wenn man abseits davon öfter in der Woche fortgeht? Kann man sich da immer mit diesem Fructosin helfen?

Ähnliche Themen

  1. Erfahrungen mit Klippenspringen auf Ibiza?
    Von samuraiblue im Forum Sonstige
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 27.02.2019, 23:21
  2. Erfahrungen mit Sojafleisch
    Von Booty challenge im Forum Ernährung
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 08.03.2017, 21:53
  3. 801010 - Erfahrungen?
    Von Duderino im Forum Abnehmen - Diät
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 09.09.2015, 13:21
  4. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 20.12.2010, 12:46
  5. HILFE!!! Profi- und Hobbysportler.
    Von chrissi1984 im Forum News
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 19.10.2006, 19:09