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    Hockey- Herren im EM-Finale gegen England

    Bei einem weiterem Erfolg im Endspiel gegen England kann die Auswahl von Bundestrainer Markus Weise als erstes Herren-Team gleichzeitig Olympiasieger sowie Welt- und EM-Champion sein. Allerdings muss dafür ein Sieg über England her, das zuvor durch Golden Goal überraschend 2:1 (1:1, 1:0) nach Verlängerung gegen Titelverteidiger und Gastgeber Niederlande die Oberhand behielt und erstmals seit 1987 im EM-Finale steht. Der Deutsche Hockey-Bund (DHB) hat damit beide Teams im EM-Finale, denn die DHB-Damen fordern als Titelverteidiger die Niederlande heraus. «Es war ein super-leidenschaftlicher Kampf, in dem wir den ein oder anderen Stich ins spanische Herz gesetzt haben», meinte Erfolgscoach Weise überglücklich und lobte vor allem seine «bärenstarke» Hintermannschaft. Das fand auch Siegtorschütze Zeller: «So ein Ergebnis kann man nie erwarten. Umso besser, dass uns diese starke Leistung vor allem in der Abwehr gerade heute gelungen ist.»
    Beim Kampf um den achten EM-Finaleinzug Deutschlands setzte pünktlich zum Spielbeginn der Regen ein. Doch wie so oft in der jüngeren Vergangenheit entwickelte sich dessen ungeachtet sofort ein umkämpftes Duell, in dem sich die beiden ewigen Rivalen nichts schenkten. Die deutsche Auswahl, die 2007 im EM-Halbfinale an den Iberern gescheitert war, dafür aber das Olympia-Finale von Peking mit 1:0 und Gold gewann, wirkte wesentlich konzentrierter als in den wenig überzeugenden Vorrundenpartien. Da sich beide Seiten an das taktische Konzept ihrer Trainer hielten, den Gegner zu kontrollieren, gab es zunächst hüben wie drüben wenige Einschussmöglichkeiten.
    In der Schlussphase der ersten Halbzeit bekam der EM-Zweite dann Oberwasser. Torhüter Max Weinhold verhinderte per Glanzparade erst das 0:1 (22.), hatte dann aber Glück, dass Eduard Arbos frei stehend nur die Latte traf (24.). Und auch die einzige Strafecke der ersten 35 Minuten ließen die Spanier zum Glück für die DHB-Elf ungenutzt.
    Nach dem Wechsel erhöhten die Iberer ihr gefürchtetes Pressing- Spiel, so dass Schlussmann Weinhold nun vermehrt in den Mittelpunkt rückte. Fast aus dem Nichts fiel dann aber nach einem der bis dahin wenigen Entlastungsangriffe die deutsche Führung, als Menke die gekonnte Vorarbeit von Moritz Fürste vollendete. Es war der erste Turniertreffer für den Mönchengladbacher. In der nun offenen Begegnung verpasste Matthias Witthaus (51.) den zweiten Treffer. Das rächte sich ebenso wie ein Fehler von Tobias Hauke: Eduard Tubau (58./Siebenmeter) glich für Spanien zunächst aus. Doch mit der ersten Strafecke machte Zeller den Final-Einzug perfekt.

    Quelle - freenet

  2. #2
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    naja,3-5 verloren und "nur" silber geholt.

    was solls,ein zweiter platz ist ja auch gut.

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