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  1. #1
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    Muskelkater im Vorbereitungstraining

    Hallo,
    ich habe seit letzter Woche das erste mal als Trainer eine Mannschaft übernommen. Ich bin selber noch aktiv Sportler und weiß nur zu gut, was eine anstrengende Vorbereitung mit Muskelkater ist.
    Allerdings hat mich jetzt ein Spieler darauf angesprochen, dass das Training von mir zu hart wäre und er mit Muskelkater nicht mehr trainieren will.
    Jetzt wollte ich mich mal bisschen schlau machen, weil ich von Sportwissenschaft gar keine Ahnung habe und ich es nur so kenne, dass man die ersten paar Wochen in der Vorbereitung Kondition bolzt wie verrückt und das mal mind jeden 2. Tag und man dann natürlich direkt mit Muskelkater in die nächste Belastung reingeht.
    Habe mal zwei Infoseiten als Beispiel genommen (http://www.menshealth.de/fitness/ausdau ... 215729.htm und https://www.teamsportbedarf.de/fragen/s ... ater-habe/), die schreiben man soll es langsam angehen lassen.
    So kenne ich das aber gar nicht von meinen bisherigen Trainings. Die Profis trainieren doch auch 2x täglich und von denen wird bestimmt auch Menge Muskelkater haben.

    Und wenn ich es dann jedes 2. Training langsam angehen lasse, verliere ich ja unnötig viel Zeit.
    Also wie sollte ich es lösen? Habt ihr Ideen oder kennt euch damit besser aus?

  2. #2
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    Muskelkater bedeutet, dass die Muskelfasern beschädigt wurden / angerissen sind. Das Dümmste was man machen kann, ist dann einfach entsprechend intensiv weitertrainieren. Da ist der Bänderriss ja irgendwann vorprogrammiert. Deine Spieler haben völlig recht damit, so nicht trainieren zu wollen - die Verletzungsgefahr ist viel zu hoch. Auch Dehnen der entsprechenden Muskeln sollte man in dem Zustand unterlassen.

    Muskelkater tritt in der Regel aber auch nur bei ungewohnter Belastung auf bzw. wenn man den entsprechenden Muskel eine Weile nicht mehr belastet hat. Nach ein paar Trainingseinheiten (Regeneration vorausgesetzt) sollte der also eigentlich nicht mehr auftreten. Bei Profis sowieso nicht (die sind körperlich auch in einer ganz anderen Verfassung als Hobby-/Amateursportler) - an denen kannst du dich also sowieso nicht orientieren.

    Und nichts gegen dich, aber jemanden der - nach eigenen Angaben - von Sportwissenschaft gar keine Ahnung hat, sollte auch keine Mannschaft trainieren. Das Posting hier unterstreicht das leider auch.

    Anyway: Nach einem intensiven Training brauchen deine Spieler auch die entsprechende Regeneration. Das bedeutet nicht, dass sie faul auf der Haut liegen sollen, sondern dass du den Trainingsplan entsprechend anpassen musst das die betroffenen Muskelgruppen erst mal nicht mehr überfordert werden, bis die Schmerzen abgeklungen sind. Trainiere in der Zwischenzeit andere Muskelgruppen. Lege regenerative Trainingseinheiten ein. Im Handel gibt es zig Fachbücher für den Amateursport mit Übungen und Beispiels-Trainingspläne für die Vorbereitung. Das wäre bei deinem aktuellen Wissensstand vermutlich kein schlecht investiertes Geld, bevor du als Trainer deiner Mannschaft mehr schadest als ihr nützt.
    Geändert von PwiePhisto (30.06.2015 um 14:19 Uhr)

  3. #3
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    Ich denke das alles gehört dazu ne

  4. #4
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    Ist doch normal

  5. #5
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    Die Profis haben auch mal mit weniger Training angefangen. Das ist wie hier schon gesagt ganz normal.

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