Klinsi: „Ich brenne auf meine Rückkehr!“
Ist das die Bewerbung für Chelsea?
Jürgen Klinsmann (43) will zurück auf die Trainerbank. Kommt das richtige Angebot, schlägt Klinsi zu.
Der frühere Bundestrainer: „Ich brenne auf meine Rückkehr!“ Für ihn geht es um „die richtige Gelegenheit, auf die Chance, mit den richtigen Leuten in der passenden Situation und für die richtige Sache zu arbeiten.“
Klinsmann: „Dann bin ich zurück im Spiel. Ich bin bereit für eine neue Herausforderung.“
Klingt fast wie eine Bewerbung an die Führungsriege von Chelsea London. Seit dem Mourinho-Ende stolpert der Klub unter Übergangs-Lösung Avraham Grant durch die Premier League.
Auffällig ist, dass sich Klinsmann gerade jetzt so offen zu Wort meldet. Einen Tag zuvor hatten sich die Leser der „Daily Mail“ in einer Online-Umfrage klar für Klinsi ausgesprochen. 30 Prozent aller Stimmen gingen an den Ex-Stürmer, der Trainer-Größen wie Marcello Lippi, Guus Hiddink oder Fabio Capello klar hinter sich ließ.
Im Voting von Bild.T-Online hatten 60 Prozent gesagt: Ja, Kinsi geht zu Chelsea!
Klar ist: Die Briten lieben den Blondschopf, seit er im Tottenham-Trikot 1994/95 in ihre Herzen stürmte. Bei seiner WM-Mission zeigte der Bundes-Klinsi, wie leidenschaftlich er ein ganzes Team zum Erfolg führen kann.
Fraglich bleibt, ob er sich einen Klub wie Chelsea mit seinem Alleinherrscher Roman Abramowitsch antun will. Die Arbeit mit Superstars wie Didier Drogba, Frank Lampard, John Terry oder Andrej Schewtschenko wiederum wäre eine Herausforderung auf höchstem Niveau. Für Michael Ballack, den Klinsmann in der Nationalelf zu seinem Kapitän machte, wäre der frühere Bundestrainer die vielleicht beste Lösung.
Klinsi zurück auf die Bank.
Er sagt: „Die Arbeit als Nationaltrainer hat mich erfüllt. Nachdem ich meine Batterien wieder aufgeladen habe, ist da nun definitiv wieder die Sehnsucht zurückzukommen.“
Zuletzt war er mit Beckham-Klub LA Galaxy, seinem Ex-Klub Tottenham Hotspur und Österreichs Fußball-Verband (als Nachfolger von Krisen-Coach Hickersberger) in Verbindung gebracht worden.
Klinsmanns selbst stellt bei seiner Entscheidung auch die Familie in den Vordergrund. Der Schwabe: „Es wäre nicht das Ende der Welt, wenn die richtige Gelegenheit sich nicht bald schon ergäbe. Ich spüre keinen Druck.“
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Manche Rechtschreibfehler sind einfach zu schön, um falsch zu sein.
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