Köln - Nach der Pokal-Farce in der Kölnarena gegen die Eisbären Berlin platzte Haie-Trainer Doug Mason der Kragen. „Ich habe Respekt vor der Nachwuchsarbeit in Berlin. Aber was sie hier gemacht haben, war nicht ehrlich gegenüber den Kölner Haien und den Fans der Kölner Haie“, wetterte der Trainer. Die Gäste waren zum Pokal-Halbfinale ohne ihre ausländischen Stars angetreten und hatten den Kader mit Junioren aus dem Oberliga-Team aufgefüllt. Das Durchschnittsalter betrug 19,3 Jahre. Etwas bemüht versuchte Berlins Trainer Pierre Pagé zu argumentieren, der Pokal sei ein deutscher Wettbewerb und soll von deutschen Spielern bestritten werden. Aber auch die besten deutschen Profis wie Stefan Ustorf und Sven Felski der Eisbären pausierten.
Die Haie quälten sich gegen die jungen Eisbären in einer Mischung aus Unterforderung und geringer Motivation zu einem 2:1-Erfolg und stehen damit zum dritten Mal in der Geschichte des Wettbewerbs im Finale. Der Gegner am 20. Februar sind die Adler Mannheim, die Auslosung des Spielortes findet am Sonntag statt. Die Haie und die Adler standen sich auch im Finale 2003 gegenüber, das Mannheim mit 5:4 gewann. „Ich finde den Pokal gut, denn man kann was gewinnen. Aber das sehen wohl nicht alle so“, sagte Haie-Profi Philip Gogulla, der das zweite Kölner Tor erzielt hatte.
Am Erreichen des Endspiels hatte Berlin offenbar kein gesteigertes Interesse. „Ein bisschen respektlos gegenüber dem Wettbewerb und gegenüber der Liga“, nannte Haie-Manager Rodion Pauels den Auftritt des Deutschen Meisters, der dem ohnehin geringen Image des Pokals weiteren Schaden zufügte. „Ich hoffe, dass der Pokal in Zukunft etwas seriöser sehen. Aber das wird wohl noch 20 Jahre dauern, bis er richtig Tradition hat“, sagte Mason.
quelle: Kölner Stadt-Anzeiger
P.S.: Tja wird wohl an der Krise liegen

, das man nach einem Sieg noch meckert, aber können froh sein die Thunfische , dass sie weiter gekommen sind,