Operation bei ERC-Trainer Kennedy gut verlaufen
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Der erkrankte Trainer Ron Kennedy von DEL-Spitzenreiter ERC Ingolstadt ist in München am Kopf operiert worden.
Wie der 'Donaukurier' berichtet, wurde bei dem Eingriff eine Geschwulst entfernt. 'Die erste Hürde ist genommen, aber es folgen sicherlich noch weitere', sagte Stefan Wagner, der Sportmanager des Clubs aus der Deutschen Eishockey-Liga (DEL).
Wie der Verein mitteilte, ist der Eingriff laut Kennedys Ehefrau Ricky gut verlaufen. Die kommenden Tage würden über die weiteren Behandlungsschritte entscheiden. Erst dann werde sich herausstellen, ob die Geschwulst bösartig war. In der Vorwoche war die Erkrankung publik gemacht worden. Der Coach, der sich matt und angeschlagen gefühlt hatte, wird vorerst von Co-Trainer Jamie Bartmann vertreten.
Duisburg will auch nächste Saison in DEL antreten
Trotz fehlender Sponsorengelder wollen die Duisburger Füchse auch in der kommenden Saison in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) spielen und ihre Lizenz nicht verkaufen. Das teilte der Verein nach Gesprächen mit Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) mit.
Einzelheiten über eine mögliche Beteiligung der Stadt wurden allerdings nicht bekannt. Bereits im Oktober hatte Hauptsponsor Ralf Pape angekündigt, sein finanzielles Engagement beim aktuellen Tabellenletzten der DEL nach der laufenden Spielzeit zurückzufahren. Ein neuer Geldgeber wurde bislang nicht
präsentiert.
Berlin siegt weiter - Mannheim an Tabellenspitze

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Die Adler Mannheim haben einen Tag vor Heiligabend ihre Tabellenführung in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) ausgebaut. Der Spitzenreiter (71 Punkte) bezwang die Augsburger Panther mit viel Mühe 4:3.
Erster Mannheim-Verfolger bleibt der ERC Ingolstadt (66), der in Duisburg 2:3 nach Penalty-Schießen unterlag. Der deutsche Meister Eisbären Berlin hat seinen sechsten Tabellenplatz durch einen 4:1-Sieg über die Hannover Scorpions gefestigt. Die Berliner (54) feierten im mit 4695 Zuschauern erneut ausverkauften Wellblechpalast ihren siebenten Sieg im achten Spiel. Das Rhein-Derby entschieden die DEG Metro Stars gegen die Krefeld Pinguine vor 10 121 Zuschauern mit 5:2 für sich. Kapitän Daniel Kreutzer zeichnete sich dabei als dreifacher Torschütze aus.
Der Tabellenführer ging gegen Augsburg vor zum vierten Mal in dieser Saison ausverkaufter Halle (13 600) durch Pascal Trepanier und Martin Ancicka in Führung. Im zweiten Drittel kamen die Gäste durch Yanick Dubé und Joseph Shane zum Ausgleich, den Eduard Lewandowski zum 3:2 umwandelte. Nach Trepaniers zweitem Treffer hatten die Adler ihren Faden wieder gefunden, gerieten nach Jesper Damgaards Anschluss zehn Minuten vor Spielende aber nocheinmal in Schwierigkeiten. Von der rolle waren die Ingolstädter, die beim 2:3 nach Penalty-Schießen nur einen Punkt retteten - Daniel del Monte erzielte den entscheidenden Treffer für das Tabellen-Schlusslicht Duisburg.
Hauptschiedsrichter Rick Looker aus den USA hatte im ersten Drittel in Berlin Schwerstarbeit zu leisten. Die Gastgeber, die durch Peter Ustorf und den dreifachen Torschützen von Frankfurt, André Rankel, 2:0 in Führung gingen, kassierten Strafen wie am Fließband. Cole Jarrett erhielt eine Spieldauer-Disziplinarstrafe nach einem Stockschlag und danach noch einmal zehn Minuten wegen Protestierens. Ebenfalls zehn Minuten bekam Neuling Jeff Jillson aufgebrummt. Eric Schneider schloss das erste Drittel mit seinem Anschlusstreffer zum 1:2 ab.
Die Berliner, denen die sieben für die U20-WM in Schweden abgestellten Nachwuchsspieler und Jarrett nach seinem 'Marschbefehl' fehlten, konnten ihren Vorsprung in der folge zunächst nicht vergrößern. Aufatmen auf den Rängen dann aber, als Andy Roach in der 41. Minute das 3:1 machte und damit den Weg zum etwas mühsamen Gastgeber-Sieg ebnete. Deron Quint zog mit dem 4:1 für die Berliner den Schlussstrich. Das war der zehnte Heimsieg in den letzten 12 Spielen gegen die Scorpions.
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