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Regel 409 - Anzeigen von Strafen Rule 409 - Calling of Penalties 1. Wenn eine strafbare Verletzung einer Regel durch einen Spieler der Mannschaft, die im Besitz des Pucks ist, begangen wird, muss der Schiedsrichter das Spiel sofort unterbrechen und eine Strafe gegen den schuldigen Spieler verhängen. Das darauffolgende Anspiel hat an jener Stelle zu erfolgen, wo das Spiel unterbrochen wurde, sofern die Unterbrechung nicht in der Angriffszone des bestraften Spielers erfolgte; in einem solchen Fall muss das Anspiel am nächstgelegenen Anspielpunkt in der neutralen Zone erfolgen. 2. Wenn eine strafbare Verletzung einer Regel durch einen Spieler der Mannschaft, die NICHT im Besitz des Pucks ist, begangen wird, muss der Schiedsrichter durch Hochheben seines Armes bekunden, dass er eine Strafe anzeigt. Nach Beendigung der Spielphase (wie in nachstehender Note 2 angegeben) durch die Mannschaft, die im Besitz des Pucks war, hat er unverzüglich das Spiel zu unterbrechen und gegen den schuldigen Spieler die Strafe zu verhängen. Note 1: Das darauffolgende Anspiel hat an jener Stelle zu erfolgen, an der das Spiel unterbrochen wurde, sofern nicht während der Dauer einer verzögerten Strafe wegen eines Fouls durch einen Spieler derjenigen Mannschaft, die sich NICHT im Besitz des Pucks befindet, die im Besitz des Pucks befindliche Mannschaft einen "unerlaubten Weitschuss" macht oder den Puck aus ihrer Verteidigungszone schiesst, so dass er aus dem Spielfeld geht oder unspielbar wird. In einem solchen Fall erfolgt das der Unterbrechung folgende Anspiel in der neutralen Zone nahe der blauen Verteidigungslinie jener Mannschaft, die den Puck geschossen hat. Sollte es sich bei der zu verhängenden Strafe um eine kleine Strafe handeln und wird von der schuldlosen Mannschaft ein Tor erzielt, wird die erste kleine Strafe nicht ausgesprochen; alle weiteren kleinen Strafen, großen Strafen oder Matchstrafen müssen jedoch auf die gewohnte Weise verhängt werden. Note 2: "Nach Beendigung des Spieles durch die Mannschaft, die im Besitz des Pucks war" bedeutet nach dieser Regel, dass der Puck in den Besitz und unter Kontrolle eines gegnerischen Spielers oder Torhüters gelangte, absichtlich dorthin gelenkt oder blockiert wurde. Dies bezieht sich nicht auf ein Abprallen vom Torhüter, vom Tor oder von den Banden bzw. einen etwaigen zufälligen Kontakt mit dem Körper oder der Ausrüstung eines gegnerischen Spielers. Note 3: Wenn der Puck, nachdem der Schiedsrichter eine Strafe angezeigt, aber das Spiel noch nicht unterbrochen hat, durch die Aktion eines Spielers der schuldlosen Mannschaft in deren Tor eingedrungen ist, ist das Tor nicht gültig, und die angezeigte Strafe wird in gewohnter Weise verhängt. Wenn der Schiedsrichter, während eine Matchstrafe infolge einer oder mehrerer kleiner Strafen oder kleiner Bankstrafen in der Minderheit ist, eine weitere kleine Strafe gegen die Mannschaft anzeigt und von der schuldlosen Mannschaft ein Tor geschossen wird, bevor er den Pfiff abgibt, ist das Tor gültig und die angezeigte aufgeschobene Strafe wird aufgehoben, jedoch bleiben Strafen, die auf der Strafbank verbüßt werden, in Kraft. 3. Sollte der gleiche schuldige Spieler entweder vor oder nach der Unterbrechung des Spieles durch den Schiedsrichter in der gleichen Spielphase weitere Fouls verüben, müssen die Strafen vom schuldigen Spieler hintereinander verbüßt werden. 4. Sollten Regelverstöße begangen werden, nachdem der Schiedsrichter das Spiel unterbrochen hat, müssen die schuldigen Spieler so bestraft werden, als wäre das Spiel im Gange. Regel 410 - Ergänzende Disziplinarmassmahmen Rule 410 - Supplementary Discipline Neben den in diesen Artikeln festgelegten Maßnahmen liegt es im Ermessen der zuständigen Disziplinarstelle, nach Ablauf des Spieles jeden Vorfall zu untersuchen, der sich im Verlauf eines Spieles ereignete, und zusätzliche Strafen für Verstöße festzulegen, die von einem Spieler, Offiziellem, beim Aufwärmen, beim Gang in die Garderoben, im Verlauf eines Spieles oder danach begangen werden; es ist dabei belanglos, ob solche Verstöße bereits vom Schiedsrichter bestraft worden sind oder nicht. Note: Für Meisterschaften und Turniere gilt, dass solche Verstöße vor dem nächsten Spiel der Mannschaft(en) behandelt werden müssen. Für nationale Meisterschaften sind die nationalen Bestimmungen zu befolgen. Abschnitt V: Offizielle Section Five - Officials Regel 501 - Bezeichnung von Offiziellen Rule 501 - Appointment of Officials 1. Bei sämtlichen internationalen Spielen haben ein Schiedsrichter und zwei Linienrichter, ein Spielzeitnehmer und zwei Strafbankbetreuer, ein offizieller Punktrichter mit bis zu zwei Assistenten, zwei Torrichter und ein offizieller Ansager zu amtieren. Bei den IIHF-Meisterschaften kann die IIHF einen Video-Torrichter anfordern. Die nationalen Verbände haben das Recht, das System mit zwei Schiedsrichtern in Spielen anzuwenden, die unter ihre alleinige Zuständigkeit fallen. 2. Alle Schiedsrichter und Linienrichter müssen mit schwarzen Hosen und offiziellen Dressen bekleidet sein und müssen ein schwarzen Eishockeyhelm mit Visier tragen. Sie müssen über anerkannte Pfeifen verfügen, sowie mit Maßbändern aus Metall und einer Mindestlänge von 2 m ausgerüstet sein. Die Head-Schiedsrichter müssen auf dem oberen Teil jedes Ärmels einen 8 cm breiten orangen Streifen tragen. 3. Die Torrichter müssen mit den offiziellen Dressen bekleidet sein. Regel 502 - Schiedsrichter Rule 502 - Referee 1. Der Schiedsrichter hat die allgemeine Aufsicht über das Spiel und muss während des Spieles und seiner Unterbrechungen die volle Kontrolle über die Offiziellen und die Spieler ausüben. Im Falle von Streitigkeiten trifft er die endgültige Entscheidung. Der Schiedsrichter und die Linienrichter müssen am Ende jedes Spieldrittels so lange auf dem Spielfeld bleiben, bis alle Spieler zu ihren Garderoben gegangen sind. 2. Der Schiedsrichter muss zum festgesetzten Zeitpunkt für den Beginn jedes Spieles und jedes Spieldrittels die Mannschaften auf das Spielfeld rufen. Entsteht durch irgendeinen Umstand zu Beginn eines Spieles eine Verzögerung von mehr als 15 Minuten oder bei der Wiederaufnahme des Spieles nach den Drittelpausen eine ungebührliche Verzögerung von 15 Minuten, muss der Schiedsrichter in seinem Bericht den zuständigen Verbandsstellen den Grund für die Verzögerung und die schuldige Mannschaft/Mannschaften melden. 3. Dem Schiedsrichter steht es frei, jeden Ausrüstungsgegenstand nachzumessen. Wenn es vom Kapitän der jeweiligen Mannschaft gewünscht wird, muss der Schiedsrichter die von den Spielern getragene Ausrüstung überprüfen bzw. nachmessen. 4. Vor Spielbeginn hat der Schiedsrichter zu kontrollieren, ob der vorgesehene Spielzeitnehmer, Strafbankbetreuer, offizielle Punktrichter und die Torrichter sich auf ihren Plätzen befinden, und er hat sich davon zu überzeugen, dass die Uhren und Signalgeräte in Ordnung sind. 5. Es ist seine Pflicht, die Strafen zu verhängen, die bei Verletzung der Regeln vorgeschrieben sind, und im Falle eines umstrittenen Tores muss er die endgültige Entscheidung treffen. Bei umstrittenen Toren kann er sich erst mit den Linienrichtern oder dem Torrichter besprechen, ehe er seine Entscheidung trifft. 6. Der Schiedsrichter muss dem offiziellen Punktrichter alle Strafen und die Gründe, warum sie verhängt wurden, bekanntgeben. 7. Der Schiedsrichter muss dem offiziellen Punktrichter den Namen und die Nummer des Torschützen und der zugelassenen Mithelfer melden. (Bei den IIHF-"A"-Pool-Meisterschaften werden die Mithelfer vom offiziellen Punktrichter bestimmt.) Der Schiedsrichter muss veranlassen, dass dem Publikum mittels Lautsprecheranlage der Grund genannt wird, weshalb er ein Tor nicht anerkennt. Dies hat jedesmal zu geschehen, wenn das Torsignal während des Spieles eingeschaltet wird. Wenn das Torsignal irrtümlich eingeschaltet wurde, muss der Schiedsrichter bei der nächsten normalen Spielunterbrechung diesen Irrtum ebenfalls dem Publikum melden lassen. 8. Sollte ein Schiedsrichter ungewollt das Spielfeld verlassen oder sich eine Verletzung zuziehen, die ihn daran hindert, seinen Pflichten während des Spieles nachzukommen, ist das Spiel sofort vom Linienrichter zu unterbrechen, es sei denn, eine der Mannschaften hat eine aussichtsreiche Torchance; in einem solchen Fall muss das Spiel zu Ende geführt werden. Sollte es sich zeigen, dass es sich um eine Verletzung ernsterer Natur handelt, ist das Spiel sofort zu unterbrechen. 9. Wenn der nominierte Schiedsrichter oder Linienrichter wegen eines Missgeschickes oder wegen Krankheit verhindert ist, zu erscheinen, müssen sich die Mannschaftsführer der beiden Mannschaften über einen Schiedsrichter oder Linienrichter einigen. Falls sie sich nicht einigen können, hat die Ernennung der Schiedsrichter durch die zuständigen Verbandsstellen zu erfolgen. Wenn die regulär ernannten Schiedsrichter während des Spieles erscheinen, müssen sie sofort die Spielleitung übernehmen. 10. Falls einer der nominierten Linienrichter im letzten Augenblick wegen Krankheit oder Unfall verhindert ist, das Spiel zu Ende zu führen, ist der Schiedsrichter ermächtigt, einen Ersatzmann zu nominieren, falls er dies für notwendig hält. 11. Wenn der Schiedsrichter wegen Krankheit oder Unfall nicht mehr in der Lage ist, sein Amt auszuüben, muss einer der Linienrichter für den Rest der Spielzeit die Aufgabe des Schiedsrichters übernehmen. Der betreffende Linienrichter ist vom Schiedsrichter oder, falls notwendig, von den Mannschaftsführern der teilnehmenden Mannschaften auszuwählen. 12. Der Schiedsrichter muss sich unmittelbar nach jedem Spiel vom offiziellen Punktrichter den offiziellen Spielbericht verschaffen. Er muss ihn überprüfen, unterschreiben und dann dem offiziellen Punktrichter zurückgeben. 13. Sofort nach Spielende muss der Schiedsrichter alle dieses Spiel betreffenden Spieldauer-Disziplinarstrafen, schweren Disziplinarstrafen und Matchstrafen auf dem offiziellen Spielbericht eintragen. Zusätzlich hat er zum offiziellen Spielbericht sämtliche Vorkommnisse, unter Angabe aller Einzelheiten für die zuständigen Verbandsstellen, zu rapportieren. (Zusatzmeldung) Regel 503 - Linienrichter Rule 503 - Linesmen 1. Es ist die Pflicht des Linienrichter, Verletzung der Spielregeln festzustellen, die folgende Regeln betreffen: Regel 618 - Unerlaubter Weitschuss des Pucks (Icing) Regel 624 - Abseits (Offsides) Er muss das Spiel unterbrechen, sobald der Puck - außerhalb des Spielfeldes ist, Regel 626 a) - Puck außerhalb des Spielfeldes oder unspielbar - durch eine nicht berechtigte Person behindert wird, Regel 620 - Behinderung durch Zuschauer. - Wenn das Tor verschoben wird, Regel 608 - Spielverzögerung Er muss das Spiel unterbrechen: - bei Abseits im Anspielkreis, Regel 610 - Einwurf - bei verletzten Spielern, Regel 206 - Verletzte Spieler - bei Behinderung durch Zuschauer, Regel 620 - Behinderung durch Zuschauer. 2. Er hat das Spiel zu unterbrechen, wenn der Puck von einem Spieler zu einem Mitspieler mit der Hand bzw. durch hohen Stock geschlagen wurde und es offensichtlich ist, dass der Schiedsrichter den Verstoß nicht beobachtet hat. 3. Er muss jederzeit das Anspiel übernehmen, ausgenommen bei Spielbeginn, Beginn eines jeden Drittels und nach jedem gültigen Tor. Der Schiedsrichter kann sich jederzeit an einen Linienrichter wenden, damit dieser das Anspiel übernimmt. 4. Auf Anfrage des Schiedsrichters muss er seine Meinung über alle Vorfälle äussern, die sich im Laufe des Spieles ereignet haben. 5. Er darf das Spiel nicht unterbrechen, um Strafen zu verhängen, es sei denn, es handelt sich um Verstöße gegen folgende Regeln: - zu viele Spieler auf dem Spielfeld, Regel 201 b) - Zusammensetzung der Mannschaften - aus der Nähe der Spieler- oder Strafbank Gegenstände auf das Spielfeld werfen, Regel 601 j) - Beschimpfung von Offiziellen und anderen Disziplinlosigkeiten - einen Stock von der Spieler- oder Strafbank aus auf das Spielfeld werfen, Regel 605 - Zerbrochener Stock. Diese Regelverletzungen muss er dem Schiedsrichter melden, der seinerseits gegen die schuldigen Mannschaft eine kleine Bankstrafe verhängt. Er muss dem Schiedsrichter unverzüglich seine Meinung über die näheren Umstände äußern, wenn das Tor absichtlich aus seiner normalen Position verschoben wurde, Regel 608 - Spielverzögerung. Er muss dem Schiedsrichter unverzüglich seine Meinung über jede Regelverletzung äußern, die eine kleine Bankstrafe, eine große Strafe oder Matchstrafe, eine Disziplinarstrafe, eine Spieldauer-Disziplinarstrafe oder eine schwere Disziplinarstrafe zur Folge hat. Regel 504 - Zwei Schiedsrichter Rule 504 - Two Referees 1. Die Schiedsrichter haben die allgemeine Aufsicht über das Spiel und müssen während des Spieles und seiner Unterbrechungen die volle Kontrolle über sämtliche Offizielle und Spieler ausüben. Im Falle von Streitigkeiten treffen sie die endgültige Entscheidung. Die Schiedsrichter müssen am Ende jeder Spielzeit so lange auf dem Spielfeld bleiben, bis alle Spieler zu ihren Garderoben gegangen sind. 2. Die Schiedsrichter müssen zum festgelegten Zeitpunkt für den Beginn jedes Spieles und jedes Spieldrittels die Mannschaften auf das Spielfeld rufen. Entsteht durch irgendeinen Umstand zu Beginn eines Spieles eine Verzögerung von mehr als 15 Minuten oder bei der Wiederaufnahme des Spieles nach den Drittelpausen eine ungebührliche Verzögerung von mehr 15 Minuten, müssen die Schiedsrichter in ihrem Bericht den zuständigen Verbandsstellen den Grund für die Verzögerung sowie die schuldige Mannschaft/Mannschaften melden. 3. Den Schiedsrichtern steht es frei, jeden Ausrüstungsgegenstand nachzumessen. Wenn es vom Kapitän der jeweiligen Mannschaft gewünscht wird, müssen die Schiedsrichter die von den Spielern getragene Ausrüstung überprüfen bzw. nachmessen. 4. Vor Spielbeginn haben die Schiedsrichter zu kontrollieren, ob der vorgesehene Spielzeitnehmer, Strafbankbetreuer, offizielle Punktrichter und die Torrichter sich auf ihren Plätzen befinden, und sie haben sich davon zu überzeugen, dass die Uhren und Signalgeräte in Ordnung sind. 5. Es ist iher Pflicht, die Strafen zu verhängen, die bei Regelverletzungen vorgeschrieben sind, sowie das Spiel bei Verletzung der Regeln zu unterbrechen. Im Falle von umstrittenen Toren müssen sie die endgültige Entscheidung treffen, wobei sie sich vorher mit dem Torrichter besprechen können. 6. Die Schiedsrichter müssen dem offiziellen Punktrichter alle Strafen melden und die Gründe bekanntgeben, warum sie verhängt wurden. 7. Die Schiedsrichter müssen dem offiziellen Punktrichter den Namen und die Nummer des Torschützen und der zugelassenen Mithelfer melden. Die Schiedsrichter müssen veranlassen, dass dem Publikum mittels Lautsprecheranlage der Grund genannt wird, weshalb ein Tor nicht anerkennt wurde. Dies hat jedesmal zu geschehen, wenn das Torsignallicht während des Spieles eingeschaltet wird. Wenn das Torsignal irrtümlich eingeschaltet wurde, müssen die Schiedsrichter bei der nächsten normalen Spielunterbrechung diesen Irrtum ebenfalls dem Publikum melden lassen. 8. Sollte ein Schiedsrichter ungewollt das Spielfeld verlassen oder sich eine Verletzung zuziehen, die ihn daran hindert, seinen Pflichten während des Spieles nachzukommen, muss das Spiel sofort vom zweiten Schiedsrichter unterbrochen werden, es sei denn, eine der Mannschaften hat eine aussichtsreiche Torchance; in einem solchen Fall muss das Spiel zu Ende geführt werden. Sollte es sich jedoch zeigen, dass es sich um eine Verletzung ernsterer Natur handelt, ist das Spiel sofort zu unterbrechen. 9. Wenn beide aufgebotenen Schiedsrichter wegen eines Missgeschickes oder wegen Krankheit verhindert sind, zu erscheinen, müssen sich die Mannschaftsführer der beiden Mannschaften über einen Ersatz einigen. Falls sie sich nicht einigen können, hat die Ernennung der Schiedsrichter durch die zuständigen Verbandsstellen zu erfolgen. Wenn die regulär ernannten Schiedsrichter während des Spieles erscheinen, müssen sie sofort die Spielleitung übernehmen. 10. Falls einer der nominierten Schiedsrichter im letzten Augenblick nicht in der Lage ist, sein Amt auszuüben oder wegen Krankheit oder Unfall verhindert ist, das Spiel zu Ende zu führen, ist der andere Schiedsrichter ermächtigt, einen Ersatzmann zu nominieren, falls er dies für notwendig hält. 11. Die Schiedsrichter müssen sich sofort nach Spielende vom offiziellen Punktrichter den offiziellen Spielbericht verschaffen. Sie müssen ihn überprüfen, unterschreiben und dann dem offiziellen Punktrichter zurückgeben. 12. Sofort nach Spielende müssen der Schiedsrichter alle dieses Spiel betreffenden Spieldauer-Disziplinarstrafen, schweren Disziplinarstrafen und Matchstrafen auf dem offiziellen Spielbericht eintragen. Zusätzlich hat er zum offiziellen Spielbericht sämtliche Vorkommnisse, unter Angabe aller Einzelheiten für die zuständigen Verbandsstellen, zu rapportieren. (Zusatzmeldung) Regel 505 - Torrichter Rule 505 - Goal Judges 1. Hinter jedem Tor hat ein Torrichter Aufstellung zu nehmen. Sie dürfen weder Mitglieder der beiden beteiligten Mannschaften sein, noch dürfen sie während des Spielverlaufs ersetzt werden. Sie können jedoch nach Spielbeginn abberufen werden, wenn einer der beiden Torrichter den Anschein erweckt, aus Parteilichkeit oder anderen Gründen ungerechte Entscheidungen getroffen zu haben. In diesem Fall kann der Schiedsrichter für ihn einen Ersatzmann nennen. 2. Die Torrichter haben sich während des Spielverlaufs hinter den Toren aufzustellen, und zwar in eigens abgeschirmten Gehäusen, damit sie in ihrer Tätigkeit nicht behindert werden können. Außerdem dürfen sie während des Spielverlaufs zu keinem Zeitpunkt ihre Plätze wechseln. 3. Der Torrichter hat zu entscheiden, ob der Puck zwischen den beiden Torpfosten von vorne kommend durchgegangen ist oder nicht bzw. ob der Puck die Torlinie vollständig überschritten hat, und er hat das entsprechende Signal zu geben. Bei einem umstrittenen Tor hat der Schiedsrichter die endgültige Entscheidung zu treffen. Er kann sich erst mit dem Torrichter oder den Linienrichtern besprechen oder den Video-Torrichter um seine Meinung fragen, ehe er seine Entscheidung trifft. Regel 506 - Strafbankbetreuer Rule 506 - Penalty Box Attendants Der Strafbankbetreuer (je einer pro Mannschafts-Strafbank) ist dafür verantwortlich, dass der oder die bestraften Spieler die ausgesprochenen Strafen korrekt absitzen und erlaubt es ihnen nach Verbüßung der Strafe, rechtzeitig auf das Eis zurückzukehren. Er hat den Schiedsrichter über den offiziellen Punktrichter davon in Kenntnis zu setzen, falls ein Spieler vor Ablauf seiner Strafe die Strafbank zu früh verläßt. Auf Anfrage gibt er einem bestraften Spieler genau Auskunft über die Dauer seiner verbleibenden Strafzeit. Regel 507 - Offizieller Punktrichter Ruel 507 - Official Scorekeeper 1. Vor Spielbeginn muss der offizielle Punktrichter vom Mannschaftsleiter oder Trainer der beiden Mannschaften eine Liste mit den Namen aller startberechtigten Spieler sowie die Aufstellung zu Beginn des Spieldrittels jeder Mannschaft erhalten. Diese Angaben sind vor Spielbeginn dem Mannschaftsleiter oder Trainer der gegnerischen Mannschaft entweder persönlich oder über den Schiedsrichter mitzuteilen. (Vergleiche Regel 203 - Spieler in Ausrüstung, sowie Regel 204 - Aufstellung zu Beginn eines Spieldrittels.) Der offizielle Punktrichter muss sich vom Mannschaftsleiter oder vom Trainer nach Erstellen der Mannschaftsaufstellung die Namen der Kapitäne oder Ersatzkapitäne nennen lassen. Er setzt den Buchstaben "C" oder "A" gegenüber ihren Namen auf den Spielbericht. Bei Spielbeendigung werden diese Angaben dem Schiedsrichter zur Unterschrift vorgelegt. 2. Der offizielle Punktrichter hat die erzielten Tore, die Torschützen und die Spieler, die als Mithelfer anerkannt wurden, zu registrieren. Er hat alle Spieler anzugeben, die tatsächlich am Spiel teilgenommen haben. Er hat den Zeitpunkt zu notieren, an welchem ein Ersatztorhüter eingewechselt wurde. Ferner hat er im offiziellen Spielbericht zu markieren, wenn ein Tor erzielt wurde und der Torhüter nicht auf dem Eis war. Der offizielle Punktrichter hat auf dem offiziellen Spielbericht eine genaue Aufzeichnung über alle, vom Schiedsrichter verhängten Strafen einschließlich der Namen der bestraften Spieler, der geahndeten Regelverstöße, der Dauer der einzelnen Strafe und des Zeitpunktes zu dem jede Strafe verhängt wurde, zu führen. Im Strafregister hat er ebenfalls jeden ausgesprochenen Strafschuss festzuhalten, den Namen des Spielers, der den Schuss ausführte, und das Ergebnis des Schusses einzutragen. Er muss prüfen und sicherstellen, dass die verhängte Strafzeit von allen bestraften Spielern korrekt verbüßt wird. Er ist dafür verantwortlich, dass alle Strafen stets korrekt auf der Anzeigetafel erscheinen und hat den Schiedsrichter unverzüglich darauf aufmerksam zu machen, falls die auf der Matchuhr angezeigte Zeit von der offiziellen genauen Zeit abweicht. Er trägt die Verantwortung dafür, dass die vom Schiedsrichter angeordneten Berichtigungen durchgeführt werden. Der offizielle Punktrichter muss die für Torschützen und Mithelfer zugesprochenen Punkte ankündigen lassen; die Regelverstöße, für die jede einzelne Strafe verhängt wurde, werden vom öffentlichen Lautsprecher so verkündet, wie sie vom Schiedsrichter bekanntgegeben wurden. Wenn Spieler beider Mannschaften in der gleichen Spielphase bestraft wurden, ist die Strafe an den Spieler der Gastmannschaft zuerst anzukündigen. Etwaige die obigen Anzeigen betreffende Änderungen werden auf die gleiche Weise bekanntgegeben. Der offizielle Punktrichter muss den Beginn der letzten Minute tatsächlicher Spielzeit im ersten und zweiten Spieldrittel sowie der letzten zwei Minuten im dritten Spieldrittel und in der Verlängerung ankündigen lassen. Die Entscheidung des Video-Torrichters ist durch die Ankündigung "Es wurde um ... Tor geschossen" oder "es wurde kein Tor geschossen" bekanntzugeben. Wenn ein Tor nicht anerkannt wurde, muss der offizielle Punktrichter den vom Schiedsrichter genannten Grund verlautbaren lassen. 3. Anträge auf Änderungen bei der Zuerkennung von Punkten werden nur dann berücksichtigt, wenn sie vom Mannschaftskapitän vor dem Ende der tatsächlichen Spielzeit gestellt worden sind, bzw. bevor der offizielle Spielbericht vom Schiedsrichter unterzeichnet wurde. Note 1: In IIHF-Weltmeisterschaften der Gruppe A und im Olympischen Eishockey-Turnier gibt der offizielle Punktrichter die Punkte für Torschützen und Mithelfer bekannt. Note 2: Disziplinarstrafen erscheinen nicht auf der Spielstandsanzeige. Der offizielle Punktrichter hat darauf zu achten, dass die so bestraften Spieler erst nach der ersten Spielunterbrechung, nach Ablauf der Strafe, auf das Spielfeld zurückkehren. 4. Der offizielle Punktrichter hat dem Schiedsrichter anzuzeigen, wenn gegen den gleichen Spieler in demselben Spiel eine zweite große Strafe oder eine zweite Disziplinarstrafe verhängt wurde. 5. Der offizielle Punktrichter ist dafür verantwortlich, den offiziellen Spielbericht vorzubereiten, ihn nach dem Spiel dem Schiedsrichter zur Überprüfung und Unterschrift vorzulegen und an die zuständigen Verbandsstellen weiterzuleiten. Regel 508 - Spielzeitnehmer Rule 508 - Game Timekeeper 1. Der Spielzeitnehmer muss den Beginn und das Ende jedes Spieles und die gesamte effektive Spielzeit registrieren. 2. Der Spielzeitnehmer hat dem Schiedsrichter (den Schiedsrichtern) vor Beginn des Spieles, des zweiten und dritten Spieldrittels und aller Verlängerungen ein Zeichen zu geben. Er muss zwischen jedem Spieldrittel eine Pause von 15 Minuten einlegen, nach welcher der Schiedsrichter (die Schiedsrichter) das Spiel wieder beginnen muss (müssen). Er muss ebenfalls durch einen Gong, eine Sirene oder durch Pfeifen das Ende jedes Spieldrittels, jeder Verlängerung und das Ende des Spieles bekanntgeben. Dies gilt für Eisbahnen, die nicht mit automatischen Signalanlagen versehen sind, oder im Falle, dass die automatischen Signalanlagen nicht funktionieren. 3. Im Falle einer Auseinandersetzung über die Spielzeit steht dem Schiedsrichter die endgültige Entscheidung zu. Regel 509 - Video-Torrichter Rule 509 - Video Goal Judge 1. Die folgenden Situationen werden vom Video-Torrichter überprüft, falls während der Austragung einer IIHF-Meisterschaft ein Video-Torrichter zum Einsatz kommt: 1. der Puck überquert die Torlinie 2. der Puck gelangte in das Tor, bevor der Torrahmen verschoben wurde 3. der Puck gelangte in das Tor, bevor die offizielle Spielzeit nach einem Drittelende abgelaufen ist 4. der Puck wurde mit der Hand oder durch einen kick ins Tor befördert 5. der Puck prallte von einem Schieds- oder Linienrichter ab, bevor der Puck in das Tor gelangte 6. der Puck wurde von einem angreifenden Spieler mit hohem Stock (Stock über der Höhe der Querstange gehalten) geschlagen, bevor er in das Tor gelangte 7. die korrekte Spielzeit festzustellen, vorausgesetzt, dass die Spielzeit auf den Monitoren des Video-Torrichters zu sehen ist. 2. Nur auf Ersuchen des Schiedsrichters oder des Video-Torrichters kann eine Spielphase überprüft werden. Regel 510 - Zuständige Verbandsstellen Rule 510 - Proper Authorities Unter dem Ausdruck "Zuständige Verbandsstellen" oder "Zuständige Disziplinarinstanz" versteht man unter diesen Regeln das unmittelbar durchführende Organ der betreffenden Spiele. Abschnitt VI: Spielregeln Section Six - Playing Rules Regel 601 - Beschimpfung von Offiziellen und andere Disziplinlosigkeiten Rule 601 - Abuse of Officials an other Misconducts Note: Bei der Anwendung dieser Regel hat der Schiedsrichter in vielen Fällen die Wahl, eine "Disziplinarstrafe" oder eine "kleine Bankstrafe" zu verhängen, wenn es sich um Verstöße handelt, die auf oder in unmittelbarer Nähe der Spielerbank, doch außerhalb des Spielfeldes geschehen und in all jenen Fällen, in denen nicht spielendes Personal oder nicht am Spiel beteiligte Spieler betroffen sind. Eine "Disziplinarstrafe" muss verhängt werden, wenn es sich um Verstöße handelt, die auf dem Spielfeld oder im Bereich der Strafbank geschehen und wo der bestrafte Spieler ohne weiteres festgestellt werden kann. 1. Gegen jeden Spieler, der die von einem Schieds- oder Linienrichter während des Spieles getroffenen Entscheidungen kritisiert, sich hinwirft (Schwalbe), um dadurch zu verursachen, dass gegen seinen Gegner eine Strafe verhängt wird, muss eine kleine Strafe für unsportliches Verhalten ausgesprochen werden. Sollte der Spieler mit der Bedrohung oder Auseinandersetzung unbeirrt fortfahren, muss eine Disziplinarstrafe gegen ihn verhängt werden. Jede weitere Auseinandersetzung des betreffenden Spielers hat die Verhängung einer Spieldauer-Disziplinarstrafe zur Folge. 2. Macht sich ein Spieler einer der folgenden Handlungen schuldig, muss gegen seine Mannschaft eine kleine Bankstrafe verhängt werden: 1. Wenn er, nachdem er bestraft worden ist, sich nicht sofort und auf direktem Wege zur Strafbank begibt und seinen Platz auf der Strafbank einnimmt oder sich nicht in die Garderobe begibt und somit der Anordnung des Schiedsrichters nicht nachkommt. 2. Wenn er sich außerhalb des Spielfeldes aufhält und sich dabei einer unzüchtigen, fluchenden oder beleidigenden Sprache gegenüber irgend jemandem bedient oder den Namen irgendeines Offiziellen in Verbindung mit derartigen Bemerkungen missbraucht. 3. Wenn er sich außerhalb des Spielfeldes befindet und auf irgendeine Weise einen Spieloffiziellen, einschließlich Schiedsrichter, Linienrichter, Zeitnehmer, Torrichter, an der Ausübung ihres Amtes hindert. 3. Macht sich ein Spieler einer der folgenden Handlungen schuldig, muss gegen ihn eine Disziplinarstrafe verhängt werden: 1. Wenn er sich vor, während oder nach dem Spiel auf dem Spielfeld oder sonstwo auf dem Platz einer unanständigen oder beschimpfenden Sprache bedient. 2. Wenn er den Puck absichtlich aus der Reichweite der Schiedsrichter, die diesen gerade an sich nehmen wollen, stößt oder schießt. 3. Wenn er absichtlich einen Ausrüstungsgegenstand aus dem Spielfeld herauswirft, ausgenommen der Stock (vergleiche Regel 633 c). 4. Wenn er zu irgendeinem Zeitpunkt mit dem Stock oder mit irgendeinem anderen Gegenstand an die Bande schlägt. 5. Wenn er nach einer Schlägerei oder einem sonstigen Streit, in die (den) er verwickelt war und die (der) abgebrochen wurde und wofür er bestraft wurde, sich nicht sofort und auf direktem Wege zur Strafbank begibt, oder eine Spielverzögerung dadurch verursacht, dass er seine Ausrüstung wieder zusammensucht. Seine Handschuhe, sein Stock usw. muss ihm von einem Mitspieler an der Strafbank ausgehändigt werden. (Diese Disziplinarstrafe muss zusätzlich zu allen sonstigen Strafen verhängt werden.) 6. Wenn er nach Verwarnung durch den Schiedsrichter seine Widersetzlichkeit (einschließlich drohender oder lästerlicher Sprache oder Gesten oder ähnlicher Handlungen) in der Absicht fortsetzt, den Gegner zu einer strafbaren Handlung zu verleiten. 7. Wenn er den Schiedsrichterkreis betritt oder darin verweilt, während der Schiedsrichter einem anderen Spieloffiziellen, einschließlich Linienrichter, Spielzeitnehmer, Strafzeitnehmer, offizieller Punktrichter oder Ansager berichtet oder sich mit ihnen bespricht; es sei denn, der Spieler betritt den Schiedsrichterkreis nur, um seinen Platz auf der Strafbank einzunehmen. 4. 1. Gegen Jeden Spieler, der absichtlich einen Schieds- oder Linienrichter mit der Hand oder mit dem Stock berührt, mit der Hand, dem Stock oder mit dem Körper festhält oder stößt, das Bein stellt, einen Bodycheck ausführt, muss mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe oder mit einer schweren Disziplinarstrafe bestraft werden. 2. Eine Disziplinarstrafe oder eine Spieldauer-Disziplinarstrafe muss gegen jeden Spieler ausgesprochen werden, der einen Stock aus dem Spielfeld wirft - Regel 633 c) - Stockwurf. 3. Es liegt im Ermessen des Schiedsrichters, gegen einen Spieler, der eine Schlägerei oder Streiterei fortsetzt oder fortzusetzen versucht, obwohl er vom Schiedsrichter zum Aufhören aufgefordert worden war, oder der Widerstand gegen einen Linienrichter in Ausübung seiner Pflichten leistet, eine Disziplinarstrafe, eine Spieldauer-Disziplinarstrafe oder eine schwere Disziplinarstrafe zu verhängen. 1. Mach sich ein Spieler einer der folgenden Handlungen schuldig, muss gegen ihn eine Spieldauer-Disziplinarstrafe verhängt werden: 1. Wenn er die Widersetzlichkeit, für die bereits eine Disziplinarstrafe gegen ihn verhängt worden war, beharrlich fortsetzt. 2. Wenn er vor, während oder nach dem Spiel auf dem Spielfeld oder sonstwo auf der Spielfläche in unanständiger Weise gestikuliert. 2. Gegen jeden Spieler, der sich jeglicher Art von Benehmen, das den Spielablauf lächerlich macht, behindert oder stört, schuldig gemacht hat, ist eine schwere Disziplinarstrafe zu verhängen. 3. Macht sich ein Teamoffizieller einer der folgenden Handlungen schuldig, so muß seiner Mannschaft eine kleine Bankstrafe auferlegt werden: 1. Wenn er zu irgendeiner Zeit mit einem Stock oder einem anderen Gegenstand an die Bande schlägt; 2. Wenn er irgendwo auf der Spielfläche sich einer unanständigen oder beschimpfenden Sprache gegenüber irgend jemandem bedient oder den Namen irgendeines Offiziellen in Verbindung mit derartigen Bemerkungen gebraucht; 3. Wenn er auf irgendeine Weise einen Offiziellen, einschließlich Schiedsrichter, Linienrichter, Spielzeitnehmer oder Torrichter an der Ausübung ihres Amtes hindert. 4. Macht sich ein Mannschaftsoffizieller irgendeines regelwidrigen Verhaltens schuldig, muss gegen ihn eine Spieldauer-Disziplinarstrafe und gegen seine Mannschaft eine kleine Bankstrafe auferlegt werden. 5. Wenn ein Mannschaftsoffizieller den Schiedsrichter festhält oder schlägt, den Spielablauf auf irgendeine Weise ins lächerliche zieht, behindert oder stört, so muß ihm eine schwere Disziplinarstrafe und seiner Mannschaft eine kleine Bankstrafe auferlegt werden. 6. Das Werfen irgendeines Gegenstandes von der Spieler- oder Strafbank auf das Spielfeld ist verboten. Erfolgt die Regelverletzung durch: 1. einen Spieler, wird gegen diesen Spieler eine kleine Strafe und zusätzlich eine Spieldauer-Disziplinarstrafe verhängt; 2. einen offiziellen, ist gegen den Offiziellen eine Spieldauer-Disziplinarstrafe und gegen die Mannschaft eine kleine Bankstrafe zu verhängen. 3. Kann die Person nicht identifiziert werden, ist gegen die schuldige Mannschaft eine kleine Bankstrafe zu verhängen. Wird der Spieler oder die Mannschaft nach Artikel 633 - Stockwurf bestraft, gilt diese Regel nicht. 7. Jeder Spieler oder jeder Mannschaftsoffizielle ist mit einer scheren Disziplinarstrafe zu bestrafen, der gegen einen gegnerischen Spieler, Mannschaftsoffiziellen oder einen Schieds- bzw. Linienrichter spuckt. Falls die Strafe gegen einen Mannschaftsoffiziellen ausgesprochen wird, erhält seine Mannschaft ebenfalls eine kleine Bankstrafe. Regel 602 - Richtigstellen der Ausrüstung Rule 602 - Adjustment of Equipment 1. Das Spiel darf nicht durch das Richtigstellen von Kleidungsstücken, Ausrüstungsgegenständen, Schuhen, Schlittschuhen oder Stöcken unterbrochen noch verzögert werden. 2. Der Spieler hat für den ordentlichen Zustand seiner Kleidung und Ausrüstung selbst zu sorgen. Wenn eine Instandsetzung notwendig wird, muss der Spieler das Spielfeld verlassen, und das Spiel muss fortgesetzt werden. 3. Für die Durchführung der Reparatur oder für das Richtigstellen der Ausrüstung des Torhüters darf das Spiel nicht verzögert werden. Wenn eine Instandsetzung notwendig wird, muss der Torhüter das Spielfeld verlassen, und das Spiel wird unverzüglich mit dem Ersatztorhüter fortgesetzt; Aufwärmen ist nicht gestattet. 4. Bei Verletzung dieser Regel wird eine kleine Strafe verhängt. Regel 603 - Übertrieben harte Spielweise Rule 603 - Excessive Rough Play 1. Eine Matchstrafe ist gegen jeden Spieler auszusprechen, welcher eine in den Regeln nicht erlaubte Handlung begeht, die eine Verletzung herbeiführen könnte oder eine Verletzung verursacht hat. Die näheren Umstände des Vorfalls müssen den zuständigen Verbandsstellen für weitere Maßnahmen rapportiert werden. Ein Ersatzmann kann nach fünf Minuten Spielzeit für den bestraften Spieler das Spielfeld betreten. 2. Eine schwere Disziplinarstrafe ist gegen jeden Spieler zu verhängen, der eine der oben beschriebenen Aktionen gegen einen Mannschafts- oder Spieloffiziellen tätigt. Regel 604 - Check gegen die Bande Rule 604 - Boarding Es liegt im Ermessen des Schiedsrichters, gegen jeden Spieler, der einen Gegner derart mit dem Körper checkt, mit dem Ellbogen stößt, unkorrekt angreift oder ein Bein stellt, dass dieser heftig gegen die Bande geworfen wird, entsprechend der Heftigkeit des Aufpralls an der Bande, eine kleine oder eine große Strafe zu verhängen. Wird gemäß dieser Regel eine große Strafe ausgesprochen, muss gegen den Spieler automatisch zusätzlich eine Spieldauer-Disziplinarstrafe ausgesprochen werden. Note: Jeder unnötige Körperangriff an einen Spieler, der nach einem offensichtlichen unerlaubten Weitschuss den Puck weiterführt oder abseits passt, was dazu führt, dass der betreffende Spieler gegen die Bande geworfen wird, begeht "Check gegen die Bande" und muss entsprechend bestraft werden. In anderen Fällen, wo keine Berührung mit der Bande erfolgt, sollte der Vorgang als "unkorrekter Körperangriff" behandelt werden. "Einen Gegner rollen" wenn er den Puck entlang der Bande führt, wo er sich bemüht, durch eine kleine Öffnung durchzukommen, ist nicht Check gegen die Bande. Wenn der Gegner jedoch nicht den Puck führt, muss ein solches Vorgehen als Check gegen die Bande, unkorrekten Körperangriff, Behinderung bestraft werden; sollten dabei die Arme oder der Stock benutzt werden, ist es als "Halten des Gegners" oder "Haken mit dem Stock" zu werten. Regel 605 - Gebrochener Stock Rule 605 - Broken Stick 1. Ein Spieler ohne Stock kann am Spiel teilnehmen. Ein Spieler dessen Stock gebrochen ist, darf am Spiel unter der Voraussetzung teilnehmen, dass er die zerbrochenen Stücke fallen lässt. Eine kleine Strafe muss bei Verletzung dieser Regel verhängt werden. Note: Unter einem gebrochenen Stock versteht man einen solchen, der nach dem Ermessen des Schiedsrichters für normales Spiel untauglich ist. 2. Ein Torhüter kann das Spiel mit einem zerbrochenen Stock fortsetzen, bis das Spiel unterbrochen wird oder er auf regelgerechte Weise mit einem Stock versehen wird. 3. Einem Spieler oder Torhüter, dessen Stock zerbrochen ist, kann kein Stock von irgendeiner Seite zugeworfen werden, er kann jedoch einen Stock von einem Mitspieler erhalten, ohne dass er sich selbst zur Spielerbank begibt. Bei Verletzung dieser Regel müssen die Strafen gemäß Artikel 601 j) verhängt werden. 4. Ein Torhüter, dessen Stock zerbrochen ist, darf nicht während einer Unterbrechung zur Spielerbank gehen oder als Ersatzmann spielen, sondern muss seinen Stock von einem Mitspieler erhalten. Bei Verletzung dieser Regel muss gegen den Torhüter eine kleine Strafe verhängt werden. Regel 606 A - Unkorrekter Körperangriff Rule 606 A - Charging 1. Eine kleine Strafe oder eine große Strafe muss gegen jeden Spieler verhängt werden, |