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Kommunen wollen gegen Google vorgehen

In dieser Diskussion geht es um Kommunen wollen gegen Google vorgehen im Computer & Internet Forum; als Teil Sportsuche.info
Google wehrt sich gegen Kritik von Datenschützern Als Reaktion auf die Kritik, bei den Kamerafahrten für das Straßenansichtsprojekt Google Street View würden private Funknetze gescannt, ...

  1. #16
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    Google wehrt sich gegen Kritik von Datenschützern

    Als Reaktion auf die Kritik, bei den Kamerafahrten für das Straßenansichtsprojekt Google Street View würden private Funknetze gescannt, hat der Datenschutzbeauftragte des Unternehmens Peter Fleischer in einem Weblog-Eintrag bekannt gegeben, welche Daten gesammelt werden. Neben den Fotos und den Funknetzdaten erfassen die Google-Autos auch 3D-Informationen des Geländes über Lasermessung. Fleischer wollte mit dem Blogeintrag nach eigenen Angaben bereits vor allem auf Bedenken aus Deutschland eingehen.

    Die Sammlung der Daten über die Funknetze, die öffentlich zugänglich seien, sei nicht illegal, schrieb Fleischer. Zudem hätten zuvor bereits das Unternehmen Skyhook und das Fraunhofer-Institut selbst solche Daten gesammelt. Vor diesem Hintergrund und da die Sammlung dieser Daten nicht direkt in einem Zusammenhang mit Street View stehe, habe Google es auch nicht für nötig befunden, die Datenschützer darüber zu informieren. Fleischer räumt aber auch ein, dass mehr Transparenz wohl besser gewesen wäre.

    Die Google-Autos seien mit einer handelsüblichen Antenne ausgerüstet und empfingen lediglich Signale der in ihrer Reichweite verfügbaren Funknetze, erläuterte Fleischer. Neben der MAC-Adresse würden auch die Namen der Funknetze (SSID) gespeichert. Die von den WLAN außerdem ausgegebenen Nutzdaten ("payload data") würden hingegen weder gesammelt noch gespeichert. SSID seien oft lediglich der Name des Routerherstellers oder des Internet-Providers plus Ziffern und Buchstaben.

    Manche Menschen personalisierten den Namen ihres Funknetzes auch, räumte Fleischer ein. Dennoch sammle Google keine Informationen über Haushalte, das Unternehmen könne keine Individuen über die von den Street-View-Autos gesammelten Daten identifizieren. Die Funknetzdaten dienten lediglich der Verbesserung von Lokalisierungs- und Navigationsdiensten, da GPS allein nicht ausreiche. Die Daten würden auch nicht direkt an Dritte weitergegeben, sondern lediglich aufbereitete Koordinaten über eine spezielle Schnittstelle.

    Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar und der hamburgische Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar hatten vorige Woche darauf hingewiesen, dass Privatpersonen für SSID nicht selten ihre Klarnamen oder andere auf sie hinweisende Informationen" verwenden. Weil die Netze aufgrund dieser Informationen etwa Bewohnern in Häusern zugeordnet werden könnten, handele es sich "um die Erfassung und Speicherung personenbezogener Daten und deren Übertragung in die USA".

    Damit allerdings dürften die Datenschützer dieses Mal article_id=2329:weit über das Ziel hinausgeschossen sein. Daten über WLANs werden schon seit einiger Zeit gesammelt, um eine Positionsbestimmung etwa per Handy zu ermöglichen, auch wenn kein GPS-Signal vorhanden oder das Mobilgerät nicht mit einem GPS-Empfänger ausgerüstet ist. Eine Personenbeziehbarkeit der WLAN-Daten wäre lediglich dann gegeben, wenn der Besitzer des jeweiligen WLANs seinen Namen als SSID einträgt – Positionsdaten geben die WLANs selbst zudem nicht an. Google selbst allerdings als Internet-Konzern, der bei vielen Usern schon in den schlechten Ruf einer Datenkrake geraten ist, wird in dieser Affäre auch dafür kritisiert, noch nicht zu begreifen, dass seine Aktionen mit mehr Misstrauen in der Öffentlichkeit betrachtet werden als die anderer Firmen oder gar von Forschungsinstituten.

    Ein weiterer Streitpunkt zwischen Google und den Datenschützern ist die angeblich mangelnde Bereitschaft des Internetdienstleisters, ein Street-View-Auto besichtigen zu lassen. Fleischer schreibt, es sei unwahr, dass Google die Autos nie zeigen wollte, bereits im vergangenen Jahr habe Google dieses Angebot gemacht. (anw)

    Quelle: Heise.de

  2. #17
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    Google und Aigner einigen sich über Street View

    Neue Entwicklung in Sachen Street View: Wie das Verbraucherschutzministerium meldet, hat Google offenbar in einem Gespräch mit Ministerin Ilse Aigner (CSU) zugesagt, die umstrittenen Straßenansichten für den Online-Kartendienst Google Maps erst online zu stellen, wenn die Widersprüche von Bürgern vollständig berücksichtigt seien. Die betreffenden Wohnungen, Häuser und Gärten sollen demnach komplett unkenntlich gemacht und die Rohdaten vernichtet werden.

    Darüber hinaus scheint Google gewillt, auch Sammelwidersprüche von Städten und Gemeinden mit den Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern zu akzeptieren. Somit könnten Kommunen in den Rathäusern vorformulierte Widerspruchslisten auslegen und diese gebündelt weiterleiten, regt die Verbraucherschutzministerin an. Das Ministerium bietet auf seinen Webseiten Musterwidersprüche zum Download an.

    Google selbst hat für Einsprüche eine spezielle Mail-Adresse eingerichtet. Wer an die schreibt, erhält derzeit eine automatische Antwort, in der Google ankündigt, sich wieder zu melden, sobald "Mittel, mit denen Sie uns helfen können, das Gebäude oder Grundstück, auf welches sich Ihr Widerspruch bezieht, verlässlicher zu identifizieren" verfügbar seien. Nach eigenen Angaben arbeitet Google noch an einer technischen Lösung, wie Einsprüche auch online abgewickelt werden können.

    Sprecher Kay Oberbeck sagte laut Futurezone zu, das sogenannte Opt-Out-Tool solle mindestens zwei Monate vor dem Start von Street View in Deutschland verfügbar sein. Der Verbraucherschutzministerin soll Google versichert haben, dass die zuverlässige Bearbeitung der Widersprüche unabhängig davon erfolge, ob diese per E-Mail oder per Post eingehen. Auch wenn Street View online gegangen ist, soll die Möglichkeit bestehen, Bilder entfernen zu lassen.

    Erst in der vergangenen Woche war Google mit Street View wieder in die Schlagzeilen geraten, als die Firma einräumte, bei seinen Fahrten durch deutsche Städte nicht nur Panoramafotos geschossen, sondern auch Daten über WLAN-Netze gesammelt zu haben. Anfang dieser Woche kündigte Hamburg an, Google mit einer Bundesratsinitiative bremsen zu wollen.

    Im Mai 2007 startete Google Street View in den USA als Erweiterung des Online-Landkartendienstes Google Maps. Lückenlose Aufnahmen von Hausfassaden kompletter Innenstädte sollen dem Surfer erlauben, virtuell durch ferne Orte zu flanieren. Bereits kurz nach dem Start von Street View wurde Kritik laut, dass die Fotos zum Teil mehr Einsichten in das Privatleben erlaubten, als den dargestellten Personen recht sei. Im Mai 2008 wurde bekannt, dass Google auch für Deutschland eine flächendeckende fotografische Erfassung der Städte plant, was der Firma in jüngster Zeit heftige Kritik eingebracht hat. (pek)

    Quelle: Heise.de

  3. #18
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    Google stoppt Sammlung von WLAN-Daten

    Der US-amerikanische Internetdienstleister Google will nicht mehr mit Hilfe seiner Street-View-Autos WLAN-Daten sammeln. Damit zieht das Unternehmen eine Konsequenz aus einer nun von ihm selbst eingeräumten internen Panne. Ende April hatte Google noch in einer Mitteilung beteuert, die mit Kamera und WLAN-Empfänger ausgerüsteten Autos sammelten lediglich die MAC-Adressen und die Namen (SSID) der Funknetze. Nun hat das Unternehmen die Angaben korrigiert. Entgegen der vorigen expliziten Behauptung hatten die Autos doch von den WLAN ausgegebene Nutzdaten ("payload data") gespeichert, teilte Google in seinem Weblog mit.

    Google hatte mit der Mitteilung im April auf Kritik von deutschen Datenschützern reagiert. Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar und der Datenschutzbeauftragte des Bundes, Peter Schaar, hatten gefordert, dass Google die WLAN-Scanner aus Street-View-Fahrzeugen sofort ausbaut, da private Funknetze rechtswidrig gescannt würden. Google hatte daraufhin erklärt, das Unternehmen sammle so wie auch andere die Daten zum Zweck der Positionsbestimmung für Geräte ohne GPS. Solche Daten habe Google bis dahin eingekauft.

    Vor zehn Tagen habe Caspar um eine Überprüfung der von den Street-View-Autos gesammelten Daten gebeten, schilderte Google-Manager Alan Eustace im Google-Blog. Das habe Google dazu veranlasst, intern die Datensammlung zu sichten. Dabei habe sich herausgestellt, dass die Stellungnahme vom 27. April zum Umfang der Datensammlung falsch gewesen sei. Bei den Autofahrten seien versehentlich auch Nutzdaten von offenen Funknetzen aufgezeichnet worden. Eustace betonte, Google habe diese Daten für keines seiner Produkte verwendet.

    Als Ursache für die versehentliche Aufzeichnung gibt Eustace an, dass im Jahr 2006 ein Entwickler, der an einem experimentellen WLAN-Projekt beteiligt war, eine Software geschrieben hatte, die alle Arten öffentlich erhältlicher WLAN-Daten aufzeichnet. Als im Jahr 2007 die Street-View-Autos erstmals losfuhren, sei dieses Stück Software unbeabsichtigt mit an Bord gewesen. Da aber die Autos ständig in Bewegung seien und die WLAN-Empfänger fünfmal pro Sekunde den Kanal wechselten, seien nur Bruchstücke der jeweiligen Nutzdaten aufgezeichnet worden, und zwar nur dann, wenn das WLAN just in dem Moment genutzt worden sei. Daten von geschützten Funknetzen seien nicht gesammelt worden.

    Sobald Google auf die Daten gestoßen sei, seien sie isoliert und aus dem Unternehmensnetz genommen worden, damit sie nicht mehr zugänglich sind, teilte Eustace weiter mit. Derzeit nehme Google Kontakt mit den zuständigen Behörden in den betroffenen Ländern auf, um die Löschung der Daten zu regeln.

    Für Google sei das Vertrauen der Menschen wichtig, schrieb Google-Manager Eustace, doch hier habe das Unternehmen gefehlt. Nun sollen unabhängige Experten hinzugezogen werden, die die Software zur Aufzeichnung der WLAN-Daten überprüfen sollen. Außerdem sollen die unternehmensinternen Handlungsabläufe inspiziert werden, um sicherzustellen, dass die Kontrollen ausreichen, um derartige Vorfälle künftig ausschließen zu können. (anw)

    Quelle: Heise.de

  4. #19
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    Politik fordert von Google Aufklärung über WLAN-Datensammlung

    Das Verbraucherschutzministerium hat die jüngste Datenpanne beim Google-Dienst Street View als "alarmierend" bezeichnet. Der Vorgang sei ein weiterer Beleg dafür, "dass Datenschutz für Google noch immer ein Fremdwort ist", sagte ein Sprecher von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) am Samstag in Berlin. "Wir werden diesen Fall nicht auf sich beruhen lassen. Wie viele Pannen will sich Google eigentlich noch leisten?" Nach den bisher vorliegenden Informationen sei Google über Jahre offenbar illegal in private Datennetze eingedrungen.

    Ein Google-Sprecher hatte am Freitagabend eingeräumt, dass Google mit seinen umstrittenen Kamera-Autos für den Street-View-Dienst doch persönliche Daten aus drahtlosen Netzwerken eingesammelt habe. "Das war ein Fehler, den wir zutiefst bedauern und für den wir um Entschuldigung bitten", erklärte der Sprecher. Nach den Angaben von Google wurden von offenen WLAN-Funknetzwerken auch sogenannte Nutzdaten ("payload") gespeichert, beispielsweise Fragmente von E-Mails oder Inhalte von abgerufenen Webseiten.

    Das Verbraucherschutzministerium prangerte die Informationspolitik von Google als "schwer erträglich" an. Noch vor zwei Wochen habe das Unternehmen versichert, außer dem Namen des Funknetzwerkes (SSID) und der individuellen MAC-Adresse würden keine weiteren WLAN-Daten gespeichert. Ob auch der Verschlüsselungsstatus privater Funknetze erfasst wird, habe Google trotz mehrfacher Nachfrage nicht mitgeteilt. Nach dem jüngsten Vorfall müsse das Unternehmen "endlich die Karten auf den Tisch legen, welche Daten bei Street View erfasst, gespeichert, vernetzt und vermarktet werden".

    Der Ministeriumssprecher verlangte zudem, Google müsse den deutschen Datenschutzbehörden gegenüber offenlegen, "welche Informationen gespeichert werden und wie die unzulässig erfassten Daten ungeschützter Funknetze gelöscht werden".

    Der Fall mache erneut deutlich, wie wichtig die Verschlüsselung privater Funknetze sei. Ministerin Aigner habe erst kürzlich vor dem Hintergrund des jüngsten Urteils des Bundesgerichtshofes darauf hingewiesen. Der BGH hatte entschieden, dass Privatleute für die unberechtigte Nutzung ihres drahtlosen Internetzugangs verantwortlich sind, wenn sie den Zugang nicht genug gesichert haben.

    Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar fordert "eine detaillierte Prüfung" des Umgangs von Google mit personenbezogenen Daten durch unabhängige Behörden. Als "höchst ungewöhnlich" bezeichnete Schaar die Erklärung, die Panne sei versehentlich geschehen, Software sei ungeprüft eingesetzt worden. Das Mindeste, was man dazu sagen könne sei: "Eines der größten Unternehmen der Welt, der Weltmarktführer im Internetbereich, hat die ganz normalen Regeln bei Entwicklung und Einsatz von Software nicht beachtet", sagte Schaar am Samstag der Nachrichtenagentur dpa.

    "Es ist schwer vorstellbar, dass dies erst jetzt aufgefallen ist", sagte Schaar. "Es stellt sich die Frage, wie wir weiter mit Google umgehen, wie glaubwürdig die Erklärungen des Unternehmens sind."

    [Update]

    Von einer "neuen Qualität der Verletzung des Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung" sprach die innenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Gisela Piltz. Die unrechtmäßig erlangten Daten müssen umgehend gelöscht werden. Der Vorfall gebe zudem Anlass zu einer generellen Überprüfung aller Unternehmen, die Daten sammeln. Geltendes Recht müsse konsequent durchgesetzt und Gesetzeslücken müssten schnellstmöglich geschlossen werden. (dpa) / (mw)

    Quelle: Heise.de

  5. #20
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    Google: Wir haben persönliche Daten erfasst

    Street View steht ohnehin in der Kritik, jetzt hat Google eingeräumt, dass "versehentlich" auch persönliche Daten der Anwohner gesammelt wurden.

    Inzwischen hat Google angekündigt, man werde die Daten wieder löschen. Sie seien von den Street-View-Autos gesammelt worden, da diese WLAN-Signale von Anwohnern empfangen würden. Das bedeutet auch, dass Google gegenüber den deutschen Datenschützern falsche Angaben gemacht hatte.

    Das Unternehmen hatte angegeben, die für den Kartendienst Street View eingesetzten Autos würden die SSID von WLAN-Routern, den Grad der Verschlüsselung sowie die MAC-Adressen der Zugangspunkte erfasst. Nach den neuen Erkenntnissen kommen dazu auch Teile von E-Mails und von den Nutzern aufgerufenen Internet-Seiten.

    Bei Google hieß es dazu, es seien nur Bruchstücke der Daten aufgezeichnet worden. Dies liege daran, dass der Empfänger in den Street-View-Autos alle fünf Sekunden den Kanal wechsele. Alan Eustace, Senior Vice President im Bereich Forschung bei Google, schreibt im Google-Blog, für die Datenerfassung sei experimenteller WLAN-Code verantwortlich. Mit ihm seien Daten aus ungeschützten WLANs registriert worden.

    "Sobald wir das Problem erkannten, legten wir die Street-View-Autos still. Wir separierten die Daten in unserem Netzwerk und machten sie unzugänglich", heißt es bei Eustace. Die Daten würden so schnell wie möglich gelöscht.

    Laut Presseberichten haben deutsche Politiker bereits auf die Datenpanne reagiert. So habe Hamburgs Justizsenator Till Steffen (GAL) verlangt, Google müsse "sofort offenlegen, in welchem Umfang der Konzern auch in Europa und in Deutschland mitliest, wenn wir Freunden E-Mails schreiben oder unsere Bankgeschäfte übers Internet erledigen." (uba)

    Quelle: Chip.de

  6. #21
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    Update 17.05.2010, 15:00 Uhr:
    Nach einem Protest des dortigen obersten Datenschützers hat Google inzwischen die in Irland erhobenen Daten löschen lassen. Ein von Google mit der Vernichtung der Daten beauftragter externer Partner schrieb in einem Brief an Eustace:

    "Vor meiner Ankunft haben Google-Mitarbeiter die gesammelten WiFi-Daten auf vier Festplatten zusammengetragen. Die Daten waren in Ordnern organisiert, die nach dem jeweiligen Herkunftsland benannt waren. [...] Ich habe zwei neue, verschlüsselte Laufwerke auf seperaten Festplatten erstellt und alle Daten mit Ausnahme derer, die in der Republik Irland gesammelt wurden, dorthin kopiert. Anschließend habe ich der physikalischen Zerstörung der ursprünglichen vier Festplatten beigewohnt." (uba/cel)

    Quelle: Chip.de

  7. #22
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    Google drohen strafrechtliche Folgen aus WLAN-Nutzdatensammlung

    Die Sammlung persönlicher Daten aus ungeschützten Funk-Netzwerken könnte für Google strafrechtliche Konsequenzen haben. "Die vorliegenden Informationen sprechen mit hoher Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Konzern gegen mehrere Gesetze verstoßen hat", sagte der Stuttgarter Rechtsanwalt Carsten Ulbricht der dpa. Das US-Unternehmen löschte am Montag erste Daten, jedoch zunächst nur von Nutzern aus Irland. Dies geschah auf Antrag der dortigen Datenschutzbehörde.

    Googles Eingeständnis hatte am Wochenende eine Welle der Empörung ausgelöst. Die von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU), Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) und dem Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar scharf kritisierte Erfassung der WLAN-Daten erfolgte über Kamera-Autos, mit denen Google Fotos für die digitale Straßenansicht Street View macht und überdies Standorte von Funknetzen kartographiert. Diese Vermessung soll die Navigation ohne GPS ermöglichen.

    Eine Klage gegen Google ist bereits auf dem Weg: Der Jurist Jens Ferner aus Alsdorf bei Aachen erstattete bei der Staatsanwaltschaft Hamburg am Montag wegen des Abhörens, Abfangens und Ausspähens von Daten auf Basis der Paragraphen 202b, 202c StGB, der Paragraphen 89, 148 TKG und der Paragraphen 43 II Nr.3 und 44 BDSG Strafanzeige. "Sinn der Aktion ist es, das Thema rechtlich abklopfen zu lassen", sagte er der dpa. Bei der Behörde lag das Schreiben nicht sogleich vor.

    Die für Google zuständige Datenschutzbehörde in Hamburg äußerte sich zunächst nicht zu ihrem weiteren Vorgehen. Man rede mit dem Unternehmen, so ein Sprecher am Montag. Eine Erklärung sei aber an diesem Dienstag zu erwarten.

    Bei den erhobenen Informationen handelt es sich nach Angaben von Google in der Regel nur um Bruchstücke von Nutzdaten, da der Funkscanner fünfmal pro Sekunde den Empfangskanal wechsle. Nicht erfasst worden seien verschlüsselte Daten, die etwa im einem Webbrowser mit dem HTTPS-Protokoll geschützt gewesen seien. Für das "unabsichtliche" Ausspähen ist nach Unternehmensangaben ein Fehler beim Aufsetzen der Scan-Software verantwortlich. (dpa) / (anw)

    Quelle: Heise.de

  8. #23
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    Google Street View: Häuser per Laser gescannt

    Neue Überraschung bei Google Street View: Nach dem erst kürzlich aufgedeckten Mitschnitten von ungeschützten WLAN-Daten teilte Google nun mit, dass man für den Straßendienst Street View nicht nur Fotos der Gebäude schieße, sondern die Häuser auch per Laser scanne.

    Das hat ein Unternehmens-Sprecher gegenüber der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" bestätigt. Die Daten sollen später offenbar eingesetzt werden, um 3D-Modelle der jeweiligen Straßenzüge zu berechnen. Für den Einsatz der Laser-Scanner würde keine weitere Genehmigung benötigt, so Google gegenüber der Zeitung.

    Google habe laut eigenen Angaben bereits vor zwei Wochen die Öffentlichkeit über die Laser-Scans informiert. Zudem waren laut Unternehmen in mehreren Blog-Einträgen aus den 2009 und 2010 bereits Hinweise auf die Verwendung der Lasertechnik enthalten. Wie sich diese Tatsache auf den Streit zwischen dem Konzern und den deutschen Datenschützern auswirken wird, bleibt abzuwarten. (mgb)

    Quelle: Chip.de

  9. #24
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    Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Google

    Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat gegen Google ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Abfangen von Daten eingeleitet. Es richte sich gegen namentlich nicht bekannte Mitarbeiter von Google Deutschland, sagte Behördensprecher Wilhelm Möllers. Es sei aber noch völlig offen, ob die Staatsanwaltschaft in tiefere Ermittlungen einsteigt.

    Google hatte ursprünglich versichert, man würde beim Scannen von WLANs nur deren MAC-Adressen und Namen (SSIDs) speichern, doch dann hatte das Unternehmen eingeräumt, dass bei offenen Funknetzen auch Nutzdaten mitgeschnitten wurden. Das Angebot, die in Deutschland unbeabsichtigt erfassten Daten unter Aufsicht zu löschen, lehnte der Hamburgische Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar jedoch ab. Zunächst müsse der Umfang des Datenvergehens geklärt werden, um eine rechtliche Bewertung vorzunehmen. Erst danach seien die Daten unter Aufsicht einer neutralen Instanz zu löschen, sagte Caspar.

    Nach einem Bericht der New York Times hat Caspar Google aufgefordert, seiner Behörde bis zum 26. Mai eine Festplatte mit Rohdaten von WLAN-Scans zur Analyse zu übergeben. Falls Google sich weigert, könne er ein Bußgeld von bis zu 300.000 Euro verhängen. Bislang war Google nicht bereit, Datenschutzbehörden Einsicht in die Daten zu gewähren. (ad)

    Quelle: Heise.de

  10. #25
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    Datenschützer stellt Google Ultimatum

    Der hamburgische Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar hat Google ein Ultimatum gestellt, innerhalb einer Woche Details zu den Daten mitzuteilen, die das Unternehmen während der Fahrten seiner Street-View-Autos aus Funknetzen abgefangen hat. Der Internetdienstleister solle der Aufforderung bis spätestens Mittwoch kommender Woche (26. Mai) nachkommen, berichtete dpa. Ansonsten drohe ein Bußgeld von bis zu 300.000 Euro. Caspar hatte vor zwei Wochen mit einem Frage-Katalog den Suchkonzern dazu gebracht, die WLAN-Schnüffelei einzugestehen.

    Google hat seit dem Jahr 2007 bei seinen Kamera-Fahrten für das umstrittene Internet-Programm Street View auch Funknetze katalogisiert. Dabei wurden nach Angaben von Google "unabsichtlich" neben den WLAN-Namen und MAC-Adressen auch Nutzdaten miterfasst und abgespeichert, die über ungesicherte Netze gesendet wurden. Bei einer ersten Kritik an der Funknetz-Scan-Aktion durch deutsche Datenschutzbeauftragte hatte Google noch behauptet, keine Nutzdaten zu speichern. Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat bereits Ermittlungen eingeleitet

    Google-Mitgründer Sergey Brin hat laut Medienberichten am Rande der derzeit laufenden Entwicklerkonferenz Google I/O in San Francisco unumwunden eingeräumt, dass sein Unternehmen "Mist gebaut" habe. Es gebe dafür keine Entschuldigung. Google-CEO Eric Schmidt hat laut einem Bericht der Financial Times angekündigt, dass sein Unternehmen die Einführung neuer Dienste wie Gesichtserkennung einer ausführlichen Diskussion unterziehen werde. Dabei würden auch die Arbeitsabläufe des Managements überprüft.

    Zwei Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses, der Republikaner Joe Barton und der Demokrat Edward Markey, haben unterdessen die Regulierungsbehörde Federal Trade Commission (FTC) in einem offenen Brief (PDF-Datei) zur Klärung der Sachlage aufgefordert. Die britische Datenschutzbehörde Information Commissioner's Office" (ICO) verpflichtete Google, die WLAN-Daten zu löschen, die in Großbritannien 2008 mit Street-View-Autos aufgezeichnet wurden. Von weiteren rechtlichen Schritten wollte das ICO aber absehen.

    Zur Frage, warum Google die Speicherung der WLAN-Nutzdaten drei Jahre lang nicht gemerkt hat, erläuterte der IT-Experte Kristian Köhntopp in seinem Weblog, die Software, die zur Erfassung der WLAN-Daten geschrieben und betrieben worden ist, folge der Struktur, die die Technik und der WLAN-Standard der IEEE vorgeben. Googles Vorgehen bei der Erfassung der Daten sei logisch, vernünftig und in Deutschland wahrscheinlich illegal.

    Google habe so lange nichts gemerkt, "weil der Prozess weitgehend automatisiert ist und niemand die Rohdaten angesehen hat, sondern alle Menschen mit den Daten beschäftigt waren, die aus der Verarbeitungs-Pipeline herausfallen, nachdem die Daten aus den Street-View-Cars aufbereitet worden sind", erläuterte Köhntopp. Erst die Nachfrage des Hamburger Datenschutzbeauftragten habe bewirkt, dass sich jemand einmal die gesamte Pipeline komplett angesehen und katalogisiert habe, welche Daten anfallen. Googles interne Kontrollen müssten verbessert werden, allerdings verstehe Köhntopp die "Hysterie und das Fingerzeigen in der Berichterstattung" nicht.

    Jens Seipenbusch, Bundesvorsitzender der Piratenpartei, begrüßte laut einer Mitteilung "die professionelle Haltung, die Google bei der Offenlegung und Behandlung dieses eingestandenen Fehlverhaltens an den Tag legt. So etwas hätten wir uns auch von der Telekom und der Bahn AG im letzten Jahr gewünscht". Google müsse die Daten löschen. Mit empfindlichen Strafen müsse der Druck auf solche Unternehmen erhöht werden, bereits vorab solche Verstöße zu vermeiden. Seipenbusch ist heute Abend um 22.15 Uhr einer der Gäste einer Fernsehdiskussionsrunde zu dem Thema. (anw)

    Quelle: Heise.de

  11. #26
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    StreetView: Häuser per Laser gescannt [Update]

    [UPDATE 20.5.2010] Google hat gegenüber CHIP Online zu den Vorwürfen der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) Stellung bezogen: Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben stets auf die Verwendung der Laser-Technik hingewiesen. Auf der Informationsseite von Google Street View heißt es dazu: "Unsere aktuellen Plattformen enthalten neun spezielle Kameras für die 360°-Ansicht, ein GPS-Gerät zur Standortermittlung sowie Laserentfernungsmesser." Zudem wurde in verschiedenen Blog-Posts stets die Verwendung der Technik eingeräumt. Der Artikel der HAZ würde damit nur bereits bekannte Fakten wiedergeben. (mgb)

    Quelle: Chip.de

  12. #27
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    Googles WLAN-Mitschnitte: Löschen und aufbewahren?

    Der deutschen Forderung an Google, die im Rahmen von Streetview "versehentlich" mitgeschnittenen Daten aus ungesicherten WLANs aufzubewahren, haben sich sechs weitere europäische Staaten angeschlossen. Belgien, Tchechien, Frankreich, Italien, Spanien und die Schweiz wollen sich die Möglichkeit offenhalten, die Daten inspizieren zu können. Demgegenüber haben sich Dänemark und Österreich der Haltung Irlands angeschlossen und Google zur Löschung der Daten aufgefordert. Die irischen Daten waren als erste schon vor Tagen unter Aufsicht gelöscht worden.

    Nicht nur Google ist angesichts der unterschiedlichen Meinungen verunsichert, auch einzelne Staaten beziehungsweise deren Repräsentanten sind noch unsicher, wie sie mit den Daten umgehen sollen. Laut Google gebe es sogar einen Staat, der zuerst die Löschung der Daten verlangte, nun aber sich zur Erhaltung derselben umentschieden habe. Deshalb werde man die Daten der Staaten aufbewahren, die nicht explizit die Löschung verlangten.

    In 33 Ländern hat Google zugegeben, Fragmente aus dem Datenverkehr ungesicherter WLANs irrtümlich aufgezeichnet zu haben. Von den meisten ist noch keine Stellungnahme bekannt. Die tchechische Datenschützerin Hana Stepankova gab an, ihre Behörde ermittle, könne jedoch noch nicht sagen, ob Ermittler die Daten sehen wollten. Aber "in einem Land wie Tchechien mit einer durch Überwachung geprägten Historie vor 1989 reagieren die Menschen noch sehr sensibel bei Lauschangriffen auf ihr Privatleben".

    Letztendlich ist die Entscheidung auch eine Vertrauensfrage. Google gibt an, es handele sich nur um Fragmente, da der Funk-Scanner im Aufnahmefahrzeug alle 5 Sekunden die Frequenz gewechselt habe. Doch hält sich eine Reihe von Datenschützern wohl lieber an die Weisheit: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. (bb)

    Quelle: Heise.de

  13. #28
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    Aigner: Kein StreetView-Start in diesem Jahr

    Die Bundesverbraucherschutzministerin sagte den Zeitungen der WAZ-Gruppe, der Start werde sich durch die Einsprüche von Bürgern verzögern.

    Laut Ilse Aigner liegen bereits über 10.000 Einsprüche gegen Google StreetView vor und es kämen ständig neue dazu. Gegenüber der „WAZ“ sagte Aigner: „Aufgrund der Welle von Widersprüchen vermute ich, dass der von Google Ende 2010 geplante Start des Projektes wohl verschoben werden muss. Google hat uns zugesichert, vor der Freischaltung von "Streetview" alle Widersprüche umzusetzen und generell auf allen Bildern die Gesichter und KFZ-Kennzeichen unkenntlich zu machen - nach Veröffentlichung auf Wunsch auch die ganze Person.“

    Aigner forderte Google im Zusammenhang mit dem umstrittenen WLAN-Scan erneut auf, dem zuständigen Hamburger Datenschutzbeauftragten Einsicht in die erfassten Daten zu gewähren. Es stünde fest, dass persönliche Daten gespeichert worden seien.

    Die bayerische Staatsregierung hat es Google untersagt, die StreetView-Autos in weiteren Städten einzusetzen. Google-Mitgründer Larry Page hat sich inzwischen für das „versehentliche“ Erfassen von privaten Daten wie E-Mail-Fragmenten entschuldigt. Bei einem Redaktionsbesuch in Berlin sagte er gegenüber Welt Online: „Es tut uns sehr leid. Es ist definitiv ein Fehler gewesen.“

    Google habe keineswegs geplant, Nutzerdaten zu erfassen und zu speichern. „Wir haben daraus viel gelernt und werden in Zukunft vieles besser machen“, sagte Page. (uba)

    Quelle: Chip.de

  14. #29
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    Street View: Google stellt Fahrten vorläufig ein

    Google hat die Kamerafahrten für seinen umstrittenen Dienst "Street View" vorläufig eingestellt. Die Bilderfassung von Straßenzügen solle so lange ausgesetzt werden, bis die Datenpanne beseitigt wurde, die zur Aufzeichnung persönlicher WLAN-Daten geführt hat.

    Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte diesbezüglich von Google eine verbindliche Erklärung gefordert, so ein Bericht der "Stuttgarter Nachrichten". Nun habe er die Bestätigung erhalten, dass weltweit vorerst keine neuen Aufnahmen gemacht würden. Das Unternehmen arbeite derzeit an einer Lösung, dass die Fahrzeuge mit dem Kameraaufbau keine Daten mehr aus drahtlosen Netzwerken erfassen können.

    Google-Pressesprecher Kai Oberbeck erklärte, dass es sich bei der Einstellung der Fahrten um keine Reaktion Joachim Herrmanns handele. Stattdessen habe man bereits per Blog-Eintrag auf den Schritt hingewiesen. Der jetzige Schritt sei eine Konsequenz auf die jüngste Datenpanne. Man habe einen einen Fehler gemacht und wolle nun das Vertrauen der Nutzer wiedergewinnen, so Oberbeck weiter. (mgb)

    Quelle: Chip.de

  15. #30
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    Datenschützer darf Street-View-Auto unter die Lupe nehmen

    Google Deutschland will dem Hamburger Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar eines seiner Street-View-Fahrzeuge zur Inspektion überlassen, berichtet die Tagesschau. Bei Google war bislang niemand für eine Stellungnahme erreichbar, die Hamburger Datenschützer wollen im Laufe des Tages dazu Stellung nehmen.

    Laut dem Bericht ist Google auch grundsätzlich bereit, Caspar Zugriff auf eine Original-Festplatte aus einem der Fahrzeuge zu gewähren, damit sich der Datenschützer ein Bild von den darauf gespeicherten WLAN-Daten machen kann, will im Vorfeld allerdings noch rechtliche Fragen klären. Der Hamburger Datenschützer hatte Google diesbezüglich ein Ultimatum gestellt, dass gestern verstrichen ist.

    Der Forderung nach Herausgabe der gespeicherten Daten haben sich mittlerweile auch die Datenschutzbehörden aus Belgien, Frankreich, Italien, der Schweiz, Spanien und Tschechien angeschlossen, wie das virtuelle Datenschutzbüro berichtet, ein Portal, das unter anderem von Datenschützern des Bunds und der Länder betrieben wird. Dänemark und Österreich verlangen hingegen nur, dass die Daten gelöscht werden und verzichten auf vorherige Prüfungen. In diesen beiden Ländern mitgeschnittene Daten sowie jene aus Irland hat Google offenbar bereits vernichtet – unter Aufsicht der jeweils zuständigen Behörden.

    Nachdem Google einräumen musste, entgegen früherer Beteuerungen auch Nutzdaten unverschlüsselter WLANs aufgezeichnet und gespeichert zu haben, hat die Firma die Fahrten seiner Street-View-Kameraautos vorübergehend weltweit eingestellt. Dies hatte Google in seinem offiziellen Blog indirekt bereits am 14. Mai angekündigt: Man habe entschieden, dass es am besten sei, wenn die Street-View-Autos komplett damit aufhören würden, WLAN-Daten zu sammeln, heißt es dort. Derzeit baue man die WLAN-Empfangseinrichtungen aus den Wagen aus, solange würden keine Fahrten durchgeführt, bestätigte Google.

    Auf der deutschen Informationsseite zu Street View schlägt sich diese Unterbrechung neuerdings durch eine lapidare Ergänzung nieder – im Abschnitt "Wo werden in Deutschland die nächsten Aufnahmen gemacht?" heißt es neuerdings: "Derzeit sind die Fahrten bis auf weiteres unterbrochen." (Peter König) / (pek)

    Quelle: Heise.de

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