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Alt 14.12.2006, 23:21
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Dallas rehabilitiert sich mit 110:101 gegen Lakers


Foto: dpa

Dirk Nowitzki hat ein statistisches Karriere-Highlight verpasst, sich mit den Dallas Mavericks in der nordamerikanischen Profiliga NBA aber eindrucksvoll zurückgemeldet. Dallas rehabilitierte sich mit einem 110:101-Sieg über die Los Angeles Lakers.

Zwei Tage vor dem Erfolg über den ehemaligen Serienmeister hatten die texanischen Basketball-Asse noch eine bittere 79:101-Niederlage bei den Utah Jazz eingesteckt. Gegen die Lakers war vor 20.424 begeisterten Zuschauern vor allem eine ausgeglichene Mannschaftsleistung gegen die von Superstar Kobe Bryant angeführten Gäste der Schlüssel zum Erfolg.

Der deutsche Nationalspieler Nowitzki erzielte dabei 23 Punkte und holte 14 Rebounds, die Saisonrekord bedeuteten.. Zu seinem ersten Triple-Double - zweistellige Werte in drei Kategorien - fehlten dem 2,13 m großen Würzburger jedoch zwei Assists. Noch treffsicherer als Nowitzki erwiesen sich auf Dallas-Seite Josh Howard (29) und Jason Terry (26).

Insgesamt zielten die Mavericks so gut wie noch wie nie in dieser Saison: 60 Prozent aller Versuche aus dem Feld landeten im gegnerischen Korb. Bei den Lakers, die mit drei Siegen im Gepäck, aber ohne Bryant-Sekundant Lamar Odom nach Dallas hatten reisen müssen, waren es dagegen nur 43,8 Prozent.

'Das war die passende Antwort auf die Partie in Utah', stellte Dallas-Coach Avery Johnson erfreut fest. Sein Team liegt mit nunmehr 15 Siegen und sieben Niederlagen hinter dem führenden texanischen Erz- und Dauerrivalen San Antonio Spurs (17/6) in der Südwest-Division weiter auf der Lauer.

Allerdings musste Johnson um den am Ende deutlichen Sieg gegen die Lakers zittern. Denn nach einem rasanten ersten Viertel von Dallas (33:21) und einem schwächeren zweiten (23:26) gerieten die Gastgeber nach der Halbzeit richtig unter Druck. 'Wir haben im dritten Abschnitt 34 Punkte kassiert, das ist nicht gut', monierte der Dallas-Coach.

'Wenn sie gut starten, wird es für gewöhnlich auch ein guter Abend für sie. Wir waren dagegen mental nicht stark genug in der ersten Hälfte', sagte Lakers-Trainer Phil Jackson nach der Partie und war sich darin mit Topscorer Bryant einig. 'Wir haben erst in der zweiten Hälfte gut gespielt, da sind wir ins Spiel zurück gekommen', befand der Superstar, der den verletzten Odom aber schmerzlich vermisste. 'Er hat uns am Ende in der Defensive gefehlt.'

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