Europapokal: Schwere Brocken für Bundesligisten
Schwer, aber lösbar: Die deutschen Teams im Handball-Europapokal haben die Auslosung für das Viertelfinale mit Gelassenheit zur Kenntnis genommen.
Meister THW Kiel muss sich dabei mit dem ungarischen Spitzenclub MKB Veszprem auseinander setzen, tritt ebenso zuerst auswärts an wie der VfL Gummersbach bei CBM Valladolid in Spanien. Ihr Traumlos erwischte die SG Flensburg-Handewitt, die auf den FC Barcelona trifft und dabei zunächst Heimvorteil genießt. Ebenfalls zuerst vor eigenem Publikum spielen Pokalsieger HSV Hamburg gegen Portowick Juschni aus der Ukraine und der SC Magdeburg im EHF-Pokal gegen den FC Kopenhagen. Als Spieltermine wurden der 23./24. Februar und der 3./4. März 2007 vom europäischen Verband festgelegt.
'Wer die Champions League gewinnen will, muss jeden Gegner schlagen. Veszprem ist eine sehr gute und vor allem heimstarke Mannschaft mit starken Spielern wie Peric, Perez und Larasow', kommentierte THW-Manager Uwe Schwenker das Los Veszprem. Ihm war wichtig, dass Rückspiel zu Hause zu haben. Schwenker hofft nun, dass der Kader verletzungsfrei bleibt. 'Schließlich findet das Hinspiel schon drei Wochen nach der WM statt', sagte Schwenker.
Beim VfL Gummersbach frohlockte Manager Stefan Hecker: 'Es hätte schlimmer kommen können. Wir spielen zuerst auswärts, das ist immer eine gute Sache', sagte Hecker, der bereits überlegt, das Rückspiel in der großen Kölnarena auszutragen. 'Wir haben gute Chancen, die nächste Runde zu erreichen', fügte er hinzu.
'Barcelona war unser favorisiertes Los', sagte Zita Newerla, die Sprecherin der SG Flensburg-Handewitt. Barcelona hat den Glanz der vergangenen Jahre etwas verloren. Deshalb ist man bei den Norddeutschen auch glücklich. 'Die Alternative war Ciudad Real und wir sind froh, dass wir ihnen aus dem Weg gegangen sind', betonte Newerla.
In Hamburg haderte man dagegen mit dem doch eher unbekannten Gegner Juschni. 'Ich hätte gern das entscheidende Spiel zu Hause gehabt', meinte Trainer Martin Schwalb, der nichts von einem leichten Los wissen wollte. 'Im Viertelfinale sind alles schwere Gegner, da zählen keine Namen', erklärte der Coach.
'Ein interessantes Los. Die Dänen sind immer für eine Überraschung gut und spielen einen schnellen, variablen Handball. Aber wir sind auch gut drauf und wollen ins Halbfinale', sagte Magdeburgs Trainer Bogdan Wenta, der es bedauerte, zuerst zu Hause spielen zu müssen. 'In dieser Runde sind alle gleich stark, da war es egal, auf wem wir treffen. Unterschätzen darf man Kopenhagen keinesfalls', meinte Kapitän Steffen Srt.detiebler. Auf jeden Fall gibt es ein Wiedersehen mit Arnor Atlason. Der Isländer war vor der Saison nach Dänemark gewechselt und steht jetzt in einem Rechtsstreit mit dem SCM. Dabei geht es um einen angeblichen 'Differenzschaden' von 35 000 Euro, die Atlason einklagt.
sport.de
__________________
böse Menschen, böse Lieder
Böhse Onkelz immer wieder!!!
|