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Alt 11.12.2006, 22:47
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Tomlinson knackt Touchdown-Rekord


Foto: dpa


San Diego (dpa) * Die San Diego Chargers und ihr Runningback LaDainian Tomlinson sind in der nordamerikanischen Profi- Football-Liga NFL nicht aufzuhalten.

Mit dem 48:20 gegen die Denver Broncos baute das Team aus Südkalifornien am 14. Spieltag seine Erfolgsserie auf sieben Siege nacheinander aus und sicherte sich als zweites Team nach den Chicago Bears den Sieg in seiner Division und damit die Teilnahme an den Playoffs.

Als die klare 28:3-Führung der Chargers durch 17 Punkte der Broncos in Folge zu Beginn des Schlussviertels in Gefahr geriet, sorgte Tomlinson für klare Verhältnisse. Mit zwei Touchdowns innerhalb von 47 Sekunden sicherte der Superstar nicht nur den elften Saisonsieg von San Diego, sondern stellte mit seinem 29. Touchdown bei drei noch ausstehenden Spielen bereits einen NFL-Rekord auf. Die alte Bestleistung von 28 Touchdowns hatte Seattles Shaun Alexander in der vergangenen Saison erzielt.

Dagegen setzt sich die Krise der Indianapolis Colts fort. Mit dem 17:44 bei den Jacksonville Jaguars kassierte das Team um Quarterback Peyton Manning nach dem hervorragenden Start mit zehn Siegen in Folge mittlerweile bereits die dritte Niederlage in den vergangenen vier Partien. Die Colts-Abwehr wurde von den Jaguars geradezu überrannt: Die 375 Lauf-Yards der 'Jax' bedeuten Teamrekord für Jacksonville und neuen Minusrekord für 'Indy'. Alleine Maurice Drew-Jones steuerte mit 166 Yards drei Touchdowns bei. Bei einem trug er den Kickoff zur zweiten Halbzeit über 93 Yards zurück. Dabei ging völlig unter, dass Colts-Angreifer Marvin Harrison als erst vierter Wide Receiver der NFL-Geschichte seinen 1000. Pass fing.

Überraschend deutlich endete das Topspiel der National Football Conference (NFC) zwischen den New Orleans Saints und den Dallas Cowboys. Dank der Gala-Vorstellung von Saints-Spielmacher Drew Brees, der 384 Yards Raumgewinn und fünf Touchdowns erwarf, beendete New Orleans mit dem 42:17 die vier Spiele dauernde Siegesserie der Cowboys. Den Texanern sitzen in der NFC East mit den Philadelphia Eagles und den New York Giants nun wieder zwei Rivalen im Nacken. Die Eagles gewannen dank ihrer Abwehr 21:19 bei den Washington Redskins und New York siegte 27:13 bei den Carolina Panthers.

Auch beim 27:21 der Arizona Cardinals bei den Seattle Seahawks machte die Defensive der Cardinals die entscheidenden Aktionen. Geführt vom überragenden Adrian Wilson erzwang sie gleich drei Ballverluste des Vorjahresfinalisten, der durch die Pleite den vorzeitigen Divisionssieg verpasste. Auf den müssen auch die New England Patriots weiter warten. Beim Angstgegner Miami Dolphins unterlag der dreimalige Superbowl-Champion, der trotzdem auf Playoff- Kurs steuert, klar mit 0:21.

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