Vettel fährt hinterher
Ferrari ist - zumindest was die Winter-Testfahrten angeht - wieder eine Macht. Nachdem die Scuderia bereits die Tests in Barcelona dominiert hatte, rasten die Ferrari 248 F1 auch in Jerez vorneweg. Am ersten Tag der Übungsfahrten in Südspanien fuhr der Brasilianer Felipe Massa in 1:19, 462 Minuten vor Ferrari-Testpilot Luca Badoer (+ 0,246 Sekunden) Bestzeit. Der Italiener drehte sich allerdings von der Piste und blieb im Kiesbett liegen. Per Krahn wurde sein Auto wieder auf die Strecke gehievt.
Eine halbe Sekunde hinter Massa reihte sich McLaren-Mercedes-Newcomer Lewis Hamilton (1:20, 245) auf Rang drei ein. Der Brite verwies Christian Klien (Österreich/1:20,394) im Honda auf den vierten Platz.
Für Nico Rosberg reichte es im Williams FW 28B unter 17 Fahrern nur zu Rang 13. Sein Rückstand auf Massa betrug 1,720 Sekunden. Einen Platz vor Rosberg landete Michael Ammermüller (1:21,143) im Red Bull. Ganz am Ende des Feldes fand sich Sebastian Vettel wieder. Mit 2,605 Sekunden Rückstand wurde der BMW-Sauber-Pilot Letzter.
Zum ersten Mal in einem Formel-1-Auto saß der Japaner Kohei Hirate. Im Toyota TF 106B wurde er mit 1,962 Sekunden Rückstand 15. Am fleißigsten war Honda-Fahrer James Rossiter, der 103 Runden drehte. Der Brite reihte sich mit 1:20,725 als Achter ein.
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