Bremerhaven schafft Pokal-Überraschung
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Zweitligist REV Bremerhaven hat für die Überraschung im Viertelfinale des deutschen Eishockey-Pokals gesorgt. Der Achte der 2. Bundesliga warf den Erstliga-Fünften Frankfurt Lions mit 2:1 (0:0, 2:0, 0:1) aus dem Wettbewerb.
Die Bremerhavener schafften damit vor 2050 Zuschauern in ausverkaufter Halle nach dem 9:2 über Pokalverteidiger DEG Metro Stars die zweite Pokal-Sensation. Scott Cameron (26.) und Marvin Tepper (35.) besiegelten mit ihren Treffern im zweiten Drittel das Aus der Lions, der Anschlusstreffer durch Simon Danner (57.) kam zu spät für die Frankfurter.
Die Eisbären Regensburg, die zuvor als Zweitligist den DEL- Spitzenreiter Ingolstadt eliminiert hatten, waren gleichfalls bis Mitte des letzten Drittels gegen die Berliner Eisbären auf der Siegerstraße, mussten dann aber dem Kräfteverschleiß Tribut zollen. Die Berliner, die auf den Einsatz aller Profis verzichteten und ein Youngster-Team mit einem Altersdurchschnitt von 19,3 Jahren aufs Eis schickten, setzten sich schließlich mit 4:1 (0:0, 0:1, 4:0) durch. Nach Führung durch Josh McNevin (31.) trafen Andreas Rankel (2), Patrick Flynn und Marcel Müller für den Favoriten, der sich damit für die 1:6-Niederlage im vorjährigen Pokal-Wettbewerb revanchierte.
Nach 0:4- und 1:5-Rückständen drehten die Adler Mannheim in Krefeld ein fast schon verloren geglaubtes Spiel und erreichten noch das Halbfinale. Der Tabellen-Zweite der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) besiegte die Pinguine schließlich noch mit 8:6 (0:4, 5:1, 3:1).
Die Kölner Haie setzten sich bei den Iserlohn Roosters knapp mit 3:2 (1:0, 1:1, 1:1) durch und haben nun gute Chancen, ihren Pokalerfolg von 2004 zu wiederholen. Ohne den angeschlagenen Torjäger Dave McLlwain und die verletzten Mirko Lüdemann und Ivan Ciernik gingen die Kölner gleich beim ersten gefährlichen Angriff durch Philipp Gogulla in Führung (3.), der Schwede Daniel Rudslätt erhöhte auf 2:0 (28.) und 3:1 (57.), doch Richard Rochefort (40.) und Robert Hock (58.) hielten Iserlohn mit ihren Treffer bis zur Schluss-Sirene des umkämpften Matches im Spiel.
Das Halbfinale wird am 16. Januar, das Finale am 10. Februar 2007 ausgetragen.
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