Schulz: War ein Missverständnis

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Axel Schulz hat zehn Tage nach seinem missglückten Comeback-Kampf einer neuerlichen Rückkehr in den Ring eine endgültige Absage erteilt. Ein Comeback sei "ausgeschlossen", sagte der 38 Jahre alte Boxer in einem TV-Interview und dementierte damit Pressemeldungen von einem möglichen Comeback.
Schulz nutzte den TV-Auftritt zur Klarstellung: "Ich hatte ein Interview gegeben und die Frage war, ob ich mich nach wie vor mit Boxen auseinandersetze. Da habe ich gesagt: Natürlich werde ich mich mit Boxen auseinandersetzen, weil ich muss mir erst mal den Kampf angucken. Ich muss gucken, woran es bei mir gelegen hat. Aber das heißt ja nicht, dass ich wieder in den Ring rein will. Also det reicht."
Schulz räumte ein, dass er vielleicht wieder für sich allein boxen würde, allerdings nicht mehr mit Zuschauern. Am regelmäßigen Training will der glücklose Boxer festhalten. "Mir tat das Training einfach gut", sagte Schulz, der für sich persönlich eine positive Bilanz zog: "Das war für mich ein sehr spannendes und schönes Jahr, das muss ich auch mal festhalten."
Besonders erfreut zeigte sich der "Blonde Riese" über die Aufmunterungen der Fans: "Ich habe sehr viele E-mails, SMS oder Anrufe bekommen. Und das hilft schon, weil es einem doch bestätigt, dass das halt nur Sport ist." Die Kritik an seiner Leistung sei aber verständlich. Bereuen würde er sein Comeback nicht: "Das hört sich zwar bekloppt an, aber ich würde alles noch mal so machen. Ich wollte das für mich noch mal wissen und dass das so in die Hose geht? Ja, schade."
Schulz hatte am 25. November vor 12.000 enttäuschten Fans in Halle/Westfalen gegen den US-Amerikaner Brian Minto in der sechsten Runde durch Technischen K.o. verloren und danach seine Karriere für beendet erklärt.
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