DHB-Frauen gewinnen letzten EM-Test gegen Spanien

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Die deutschen Handball-Frauen fahren mit einem Erfolgserlebnis zur Europameisterschaft nach Schweden. Fünf Tage vor dem Vorrunden-Auftakt in Göteborg gegen Polen gewann der EM-Fünfte in Elsenfeld gegen Spanien mit 30:27 (15:10).
Trotz einer nicht überzeugenden Leistung revanchierte sich die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) damit für das 31:31 am Vortag in Darmstadt und feierte den 15. Sieg im 16. Vergleich.
Vor 2500 Zuschauern in der Sparkassen-Arena waren Nadine Krause (Leverkusen/7/3) in ihrem 100. Länderspiel sowie Grit Jurack (Viborg/5) und Maren Baumbach (Trier/5) die besten Werferinnen im deutschen Team. Für Spanien traf Susana Fraile (8 ) am besten.
Im letzten Testspiel vor der EM, wo in der Vorrundengruppe B Polen, Slowenien und Titelverteidiger Norwegen die Kontrahenten sind, offenbarte der WM-Sechste erneut Schwächen in der Abstimmung. Nur selten gelang ein geordneter Spielaufbau. Allerdings machten es die Spanierinnen dem Gastgeber nicht besonders schwer. Nach Startschwierigkeiten setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Armin Emrich nach dem 1:2 (3.) mit fünf Treffern hintereinander auf 6:2 (11.) ab.
Auch danach kehrte nicht die erhoffte Ruhe ins deutsche Spiel ein. Vielmehr brachte sich die DHB-Auswahl durch leichte Fehler, überhastete Würfe und schwache Chancenverwertung immer wieder aus dem Tritt. Dass der Gastgeber trotzdem den Vorsprung auf 11:6 (22.) erhöhte und auch zur Pause mit 15:10 führte, lag an der guten Torhüterleistung von Alexandra Gräfer und der dürftigen Leistung der Spanierinnen.
Im zweiten Durchgang drohte dem Gastgeber das Spiel wie am Vortag zu entgleiten. Tor um Tor kamen die Spanierinnen heran, weil die deutsche Mannschaft in Abwehr nicht konsequent genug war. Beim 18:17 (41.) war der Vorsprung fast aufgebraucht. Doch mit kämpferischem Aufbegehren verschaffte sich die DHB-Auswahl mit dem 23:20 (50.) wieder etwas Luft. Trotzdem musste der WM-Sechste bis zur Schlussminute um den Erfolg bangen.
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