Hamburg und Kiel im Pokal weiter

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Titelverteidiger HSV Hamburg hat sich nach einer wahren Nervenschlacht ins Viertelfinale des DHB-Pokals gezittert.
Die vom ehemaligen Handball-Nationalspielers Martin Schwalb trainierte Mannschaft setzte sich beim Ligakontrahenten Eintracht Hildesheim erst nach zweimaliger Verlängerung mit 40:39 (38:38, 36:36, 33:34, 32:32, 17:16) durch. Zum Matchwinner wurde Hamburgs Schlussmann Goran Stojanovic, der fünf Sekunden vor Schluss einen Strafwurf von Sven-Sören Christophersen parierte. 'Am Ende war es Glückssache, wir haben uns sehr schwer getan und hatten das ganze Spiel über Probleme. Aber Glückwunsch an mein Team', sagte Schwalb.
Unterdessen zog der deutsche Handball-Meister THW Kiel souverän ins Viertelfinale des DHB-Pokals ein. Kiel buchte das Ticket für die Runde der letzten acht durch einen ungefährdeten 40:25 (21:14)-Heimsieg gegen den Zweitligisten TUSPO Obernburg. Der Bundesliga-Zweite SG Flensburg-Handewitt hatte im Duell gegen den Tabellenletzten HSG Wetzlar ebenfalls keine Mühe und siegte mit 38:28 (19:13). Die SG Kronau/Östringen wies TuS N-Lübbecke deutlich mit 38:30 (23:16) in die Schranken. Die HSG Düsseldorf schaltete den Zweitligisten TSG Friesenheim mit 29:25 (13:16) aus.
Der HSV tat sich vor allem in der ersten Halbzeit schwer und lag fast ständig in Rückstand. Erst mit dem Pausenpfiff gingen die Gäste durch einen verwandelten Siebenmeter von Kyung-Shin Yoon in Führung. Drei Minuten vor Schluss sah Hildesheim beim 32:29 schon wieder sichere Sieger aus, aber der HSV rettete sich in die Verlängerung.
Am 29. November spielen der Stralsunder HV gegen den TBV Lemgo und die SG Kronau/Östringen II gegen den Wilhelmshavener HV. Das letzte Achtelfinalspiel zwischen dem SC Magdeburg und dem VfL Gummersbach wird am 5. Dezember ausgetragen. Das Final-Four- Turnier findet am 14./15. April in Hamburg statt.
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