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Alt 28.11.2006, 22:31
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Nowitzki mit Dallas weiter auf dem Vormarsch


Foto: dpa

Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks bleiben in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA in der Erfolgsspur.

Obwohl der deutsche Nationalspieler mit nur 15 Punkten die schlechteste Trefferausbeute der laufenden Saison aufwies, besiegten die 'Mavs' die Minnesota Timberwolves mit 93:87 und feierten ihren zehnten Sieg in Serie. Damit sind die Texaner nur noch vier Erfolge von ihrem Clubrekord entfernt. Vom 30. Oktober 2002 bis 27. November 2002 blieb Dallas 14 Mal nacheinander ungeschlagen.

Die Mavericks hätten ihren Vormarsch in der Southwest Division, in der sie mit einer Bilanz von 10 Siegen und vier Niederlagen jetzt nur noch einen Erfolg hinter den San Antonio Spurs (11:4) auf Rang zwei liegen, allerdings fast noch selbst gestoppt. Gegen die Timberwolves gab das Team von Trainer Avery Johnson im heimischen American Airlines Center eine 20-Punkte-Führung aus der Hand, fand in der Schlussphase aber doch noch auf die Siegerstraße zurück. Während Nowitzki nur zwei von acht Würfen aus dem Feld traf, bewies der Würzburger an der Freiwurflinie Nervenstärke und war bei allen elf Versuchen erfolgreich.

Gleich sechs Spieler der 'Mavs' trafen zweistellig. Neben Nowitzki Josh Howard (15), Jerry Stackhouse (14), Erick Dampier und Jason Terry (je 12) sowie Devin Harris (11). 'Es ist eine gute Erfahrung, dass wir auch diese engen Spiele gewinnen. Wir können nicht immer mit 15 Punkten Unterschied siegen', sagte Stackhouse nach der Partie zufrieden. Sein Trainer war mit dem Auftritt der 'Mavs' dagegen nicht einverstanden. 'Wir haben noch jede Menge Arbeit vor uns, egal gegen wen wir spielen', sagte Johnson nach dem Sieg, mit dem sein Team die viertlängste Erfolgsserie der Vereinsgeschichte aufstellte.

Die Siegesserie der San Antonio Spurs in fremden Hallen wurde dagegen nach sieben Siegen nacheinander gestoppt. Bei den Golden State Warriors kassierten die Spurs eine 102:111-Niederlage. Daran konnten auch 28 Punkte von Tony Parker und 22 Zähler sowie 16 Rebounds von Tim Duncan nichts ändern. Bei den Warriors, die zuvor bereits die Siegesserie der Utah Jazz gestoppt hatten, war Jason Richardson mit 26 Punkten bester Werfer.

Die Jazz kassierten mit dem 75:88 gegen die Orlando Magic die zweite Niederlage nacheinander. Dwight Howard war mit 21 Punkten bester Werfer bei Orlando, das mit einer Bilanz von 11:4 bestes Team im Osten ist. Wieder auf dem Vormarsch befindet sich NBA-Meister Miami Heat. Der Titelverteidiger besiegte die Philadelphia 76ers 103:91. Dwyane Wade war mit 33 Punkten und 13 Assists erneut der überragende Akteur bei den Heat. Damit kam Wade zum dritten Mal nacheinander auf über 30 Punkte und zwölf Vorlagen. Dies gelang vor ihm nur drei Spielern, zuletzt Kevin Johnson von den Phoenix Suns 1989. Bei Philadelphia kam Allen Iverson auf starke 45 Punkte, die zweite Niederlage der 76ers in Serie konnte er aber auch nicht verhindern.

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