Rassismus-Vorwurf gegen Freezers-Coach

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Der erfolgreiche Einstand von Trainer Bill Stewart bei den Hamburg Freezers wird von einem Rassismus-Vorwurf aus Österreich überschattet.
Der Kanadier, der erst am 25. November vom Club aus der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) verpflichtet wurde, hatte zuvor noch als Coach der Black Wings Linz den dunkelhäutigen Mentaltrainer der Vienna Capitals, Chris Hamilton, rassistisch beleidigt. Stewart habe sich bei Hamilton entschuldigt, teilten die Freezers mit. Dieser habe die Entschuldigung angenommen.
Freezers-Geschäftsführer Boris Capla machte gleichwohl deutlich, dass der Club einen weiteren Vorfall dieser Art nicht dulden würde. 'Für uns war die Äußerung Stewarts eine einmalige Entgleisung. Eine Wiederholung werden wir nicht tolerieren', sagte er. Stewart drückte noch einmal sein Bedauern aus. 'Es tut mir Leid, dass ich diese Äußerung gemacht habe und damit nicht nur Chris beleidigt, sondern auch meinen neuen Arbeitgeber unnötig belastet habe', sagte er.
Weiterer Ärger droht Stewart, weil er Linz trotz eines gültigen Vertrags verließ. Während der österreichische Club rechtliche Schritte ankündigte, befürchtet Stewart selbst keine Konsequenzen. In Hamburg hat der 49-Jährige, der mit Adler Mannheim 2001 Meister geworden war, einen Einjahresvertrag unterschrieben. Am Sonntag stand der Nachfolger des beurlaubten Mike Schmidt beim 4:3 nach Verlängerung gegen Mannheim erstmals für die Freezers an der Bande.
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