US-SPORT
14.10.2006"A-Rod" - Glück im Unglück
München/New York - Nur drei Tage nach dem Tod von New York Yankees-Star Cory Lidle stand dessen ehemaligem Teamkollegen Alex Rodriguez am Freitag, den 13., ein Glücksengel bei.
Alex Rodriguez wurde auch 2006 wieder in das All-Star-Team berufen
Der 31-jährige Third Baseman der Yankees saß an Bord seines Privatjets, der nach dem Anflug auf den Bob-Hope-Airport von Los Angeles über die Landebahn hinausschoss.
Der zweimotorige Jet Gulfstream G-II konnte erst durch ein spezielles Bremssystem gestoppt werden.
"Ihm geht e's gut"
"A-Rod" überstand den Zwischenfall wie alle sechs anderen Passagiere unverletzt.
"Ihm geht es gut", ließ sein Agent Scott Boras verlauten.
Untersuchungen veranlasst
Der Untersuchungsausschuß NTSB (National Transportation Safety Board) hat umgehend Nachforschungen veranlasst.
An erster Stelle steht dabei das Abhören des Cockpit-Voice-Recorders sowie die Erfassung der Radardaten. Damit soll ausgewertet werden, wie gut das Bremssystem funktionierte.
Schwarzer Tag für die MLB
Die MLB hatte erst am Mittwoch einen schwarzen Tag für die Liga erlitten, als Cory Lidle mit seinem Flugzeug in ein 50-stöckiges Hochhaus in New York geflogen war und dabei tödlich verunglückte.
Der Pitcher, der erst kurz vorher seine Fluglizenz erhalten hatte, starb zusammen mit seinem Fluglehrer in der einmotorigen Maschine, die offenbar einen Motorschaden hatte.