Hamburg nach 22 Monaten wieder Spitze
Nach 22 Monaten ist der HSV Hamburg wieder dort angekommen, wo er sich in den kommenden Jahren etablieren möchte: An der Spitze der Handball-Bundesliga.
Nach dem 29:22 (14:9)- Erfolg gegen den Wilhelmshavener HV und dem Sprung auf Platz eins richtete sich der Blick von Trainer Martin Schwalb gleich nach vorne: 'Es ist eine schöne Sache, wir waren ja lange nicht vorne, aber sich zurücklehnen wäre der falsche Schritt.'
Anlass dazu besteht auch nicht angesichts des schweren Programms in den nächsten Wochen. Am 13. Oktober muss der DHB-Pokalsieger beim SC Magdeburg antreten, am 22. Oktober müssen die Hamburger bei der SG Flensburg-Handewitt bestehen, die mit dem 37:26 (18:14)-Sieg bei der stark gestarteten Frisch Auf Göppingen ihren Teil zum Höhenflug des HSV beitrug. Am 8. November folgt das Auswärtsspiel in Großwallstadt.
'Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Nun werden wir neue Zielsetzungen ausgeben. Denn wir haben schwere Spiele vor uns. Da werden wir sehen, was sich machen lässt. Mit Meisterschaft hat das allerdings nichts zu tun', sagte Schwalb nach der Partie gegen Wilhelmshaven vor 8378 Zuschauern in der Color-Line-Arena. Zwar dominierte seine Mannschaft, denen auch Gäste-Coach Michael Biegler einen 'verdienten Sieg' attestierte, das Geschehen weitgehend, aber vor allem in der zweiten Halbzeit haperte es auf Grund etlicher Wechsel im Spiel der Hamburger. 'Wir waren die sieben Tore besser, aber das mussten wir uns hart erarbeiten', gab Schwalb zu.
Der HSV Hamburg glänzte mit einer starken 6:0-Deckung, die schon in den Spielen zuvor Garant für ein erfolgreiches Abschneiden gewesen ist. Zudem fügen sich die vor Saisonbeginn verpflichteten Profis Kyung-Shin Yoon (Gummersbach), Iwan Ursic (Nordhorn) oder Bruno Souza (Göppingen) immer besser in das Team ein. Und dann verfügt Schwalb in Goran Stojanovic und Per Sandström (Sävehof/Schweden) auch noch über zwei exzellente Torhüter.
Wie gefestigt die Mannschaft indes wirklich ist, werden die drei kommenden Auswärtsspiele zeigen. Denn fünf von sechs Siegen hat der HSV gegen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte verbucht. Die einzige Niederlage kassierte man am zweiten Spieltag in eigener Halle mit 30:38 gegen den deutschen Meister THW Kiel.
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böse Menschen, böse Lieder
Böhse Onkelz immer wieder!!!
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