Thema: NHL
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Alt 05.10.2006, 18:06
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Neun Deutsche greifen nach Stanley-Cup



Eishockey 'Made in Germany' steht bei den Clubs der nordamerikanischen Profiliga NHL hoch im Kurs. Zum Start der neuen Spielzeit haben sich sieben Spieler mit deutschem Pass Plätze in den Reihen der 30 besten Teams der Welt erkämpft.

Mit den Torhütern Dimitri Pätzold und Thomas Greiss warten außerdem zwei Talente der San José Sharks in der Ausbildungsliga AHL auf ihre erste Bewährungschance. Zusammen mit Verteidiger Christian Ehrhoff und Mittelstürmer Marcel Goc vertrauen die Kalifornier damit gleich einem deutschen Quartett. Auch nach dem Abgang von Angriffsstar Marco Sturm, der Mitte der vergangenen Spielzeit nach Boston transferiert wurde, bleibt San José die größte deutsche NHL-Exklave. Ehrhoff darf längst auch in Überzahl an der Seite der Stars Joe Thornton oder Patrick Marleau auf das Eis. Dagegen hat der einst hoch eingeschätzte Goc noch immer nicht die ihm prophezeite Entwicklung vollzogen.

Weil die vor einem Jahr eingeführte Gehaltsobergrenze nahezu jedem Team eine realistische Chance auf den Titelgewinn einräumt, dürfen die deutschen Übersee-Legionäre davon träumen, im kommenden Frühjahr um den Stanley-Cup zu kämpfen. Eine Ausnahme bildet Torhüter Olaf Kölzig, dessen Washington Capitals über Superstar Alexander Owetschkin hinaus nicht ausreichend stark besetzt sind.

Anders sieht es für Jochen Hecht und die Buffalo Sabres aus: Schon in der Vorsaison waren die 'Büffel' nur einen Sieg von der Finalserie entfernt. Damals reichten im entscheidenden siebten Spiel auch ein Tor und eine Vorlage des gebürtigen Mannheimers nicht aus, um den späteren Champion Carolina Hurricanes zu stoppen.

In der Runde zuvor hatte Buffalo die Ottawa Senators und deren Verteidiger Christoph Schubert eliminiert. Der Münchner machte über den Sommer in der Verteidiger-Hierarchie des Teams aus der kanadischen Hauptstadt wieder einen Schritt nach vorn und gilt nun als gesetzt. Mit dem Ex-Krefelder Tom Preissing bildet er Ottawas dritte Abwehrreihe. Wie groß das Vertrauen ist, dass die Senators inzwischen zu Schubert haben, beweist sein neuer Vertrag, der dem 24- Jährigen auch dann noch NHL-Bezüge garantiert, wenn er zeitweise in die AHL abgeschoben werden sollte.

Ebenfalls unumstritten bei seinem Club Phoenix Coyotes ist Dennis Seidenberg. Dem Schwarzwälder wird dabei die besondere Ehre zuteil, vom besten Eishockeyspieler der Geschichte trainiert zu werden: Wayne Gretzky. 'Er ist ein ganz zierlicher Mann, der recht leise spricht', beschreibt Seidenberg seinen prominenten Coach, der nur 'The Great One' genannt wird. Im Sommer unterzeichnete Seidenberg einen neuen, mit 750 000 US-Dollar dotierten Vertrag.

Topverdiener ist neben 2,35-Millionen-Mann Hecht aus deutscher Sicht aber Marco Sturm mit 2,1 Millionen US-Dollar ab der kommenden Spielzeit. Der gebürtige Dingolfinger rechtfertigt diese Summe mit starken Leistungen. Mit den Shooting Stars Patrice Bergeron und Brad Boyes bildet er den Paradesturm der Boston Bruins; insgesamt 80 Tore erzielte das Trio in der abgelaufenen Saison. Sturm ist überzeugt, diese Ausbeute nun sogar noch steigern zu können: 'Brad und Bergy zählen zum Allerbesten, was die NHL offensiv zu bieten hat.'
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böse Menschen, böse Lieder
Böhse Onkelz immer wieder!!!
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