
05.06.2008, 23:33
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Newbie
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Registriert seit: 05.06.2008
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Teil 2
Da es insgesamt zu lang war hier die Ergänzung zum vorherigen Text:
Zitat:
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Fragen und Feststellungen zu diesen Vorgängen:
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Zitat:
- Warum hat es der DEB der NADA und damit auch der WADA erschwert bzw. hinausgezögert, den Stand der satzungsmäßigen Umsetzung des Anti-Doping-Codes in die Satzungen von DEB direkt ermitteln zu können? Mit Datum vom 6. März 2008 hatte die NADA in einer Pressemitteilung mitgeteilt, dass sämtliche nationalen Sportverbände hinsichtlich der notwendigen Satzungsänderungen bzw. Einbettungen des Anti-Doping-Codes in deren Satzungen von der NADA informiert und mit Beispielen beliefert worden sind. Wusste der DEB daher in Verbindung mit den ebenfalls am 6. März 2008 erfolgten Vorfällen in dem „Fall Busch“ um eigene Versäumnisse, nicht erfüllte Anforderungen bzw. auch mögliche Strafmaße bis hin zu Kündigung der Doping-Kontrollvereinbarung durch die NADA und die Einfrierung und Rückforderung von Fördermitteln auf Anraten der NADA? War der DEB ableitbar also auch wegen eigener Versäumnisse in diesem Bereich „motiviert“, den „Fall Busch“ „verschwinden zu lassen“? Schließlich wäre dies im Rahmen einer rechtmäßigen Sperre von Busch sicherlich hochgekommen. Waren diese – dem DEB anzulastenden - Versäumisse möglicherweise auch Dritten bekannt, die im gegebenen Fall auch Informationen zu satzungsmäßigen Umsetzungen von der NADA erhalten hatten – wie zum Beispiel die DEL? Hat dies zu der Urteilsfindung und allgemeinen Vorgehensweise des DEB im „Fall Busch“ beigetragen – wurde also unter Umständen sogar diesbezüglich auf den DEB zur Erlangung einer bestimmten Vorgehensweise eingewirkt? Die dargelegte NADA-Pressemitteilung vom 6. März 2008 ermöglicht zumindest den Anfangsverdacht.
3. Abläufe nach der IIHF-A-WM in Kanada:
* Direkt am 16. Mai 2008 hat der DEB in – recht überschaubaren weil insgesamt trotz der Komplexität nur dreistündigen –Gesprächen mit der NADA und dem DOSB eingestanden, den „Fall Busch“ falsch bewertet zu haben. Festzuhalten ist, dass dem DEB bereits vor dem eigenen Urteil im „Fall Busch“ klar war, dass man den Spieler Florian Busch hätte wegen des Vorliegens eines verweigerten Dopingtests für zwei Jahre hätte sperren müssen – mit der Option zur Verkürzung auf ein Jahr. Der DEB hat also ein „Schuldeingeständniss“ abgelegt.
* Der DEB unterwirft sich dem Urteil des von der WADA angerufenen „ad hoc Schiedsgerichtes des DOSB“, auch die NADA wird dessen Urteilsspruch akzeptieren. Der Spieler Florian Busch wird nun auf einmal – wie eigentlich schon ab dem 6. März 2008 verpflichtend gewesen wäre – bis zu einem Urteilsspruch auf der Ebene des DEB gesperrt.
* Gleichzeitig hat der DEB eingestanden, die DEL nicht zu einer Sperre von Busch verpflichten zu können, da dies der entsprechende Kooperationsvertrag nicht regeln würde. Auch auf der Ebene der DEL hätte der Spieler Busch ab dem 6. März 2008 gesperrt sein müssen, stattdessen hat dieser – ohne dass es auf der Ebene der DEL zu einer eigenständigen Verhandlung in der Sache gekommen wäre – in den Play-Offs der DEL einen entscheidenden Anteil am Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2008 der Eisbären Berlin und machte das „Championship Winning Goal“.
* Nach der IIHF-A-WM in Kanada wird bekannt, dass das NHL-Team der Nashville Predators den Spieler Busch verpflichten will, aufmerksam sei der NHL-Club auf Florian Busch ausgerechnet bei den DEL-Play-offs und der IIHF-A-WM in Kanada geworden (das NHL-Franchise der Nashville Predators war/ist für einen Umzug nach Kansas City vorgesehen, dort hat der Eisbaeren-Eigner eine Multifunktionshalle errichtet und betreibt diese auch). Da der Spieler Busch noch einen laufenden Spielervertrag bei den Eisbären Berlin hat, werden die Eisbären Berlin mindestens einen Betrag von Euro 150.000,-- als Ablösesumme erhalten – ein im deutschen Eishockey allgemein und auch in der DEL nicht unbedeutender Geldbetrag zur Finanzierung einer Saison.
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